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Kim Jong-un: Nordkorea sorgt für Atom-Alarm! Amerika droht mit Gegenschlag

Atom-Alarm in Nordkorea. Berichten zufolge könnte Kim Jong-un schon bald mit Atomtests für Schlagzeilen sorgen. Befürchtungen, Kim Jong-un könnte seine Hauptnuklearanlage in Yongbyon erweitern, sorgen weltweit für Panik. Die USA drohen dem nordkoreanischen Führer bereits mit einem Gegenschlag.

Kim Jong-un soll angeblich seine Nuklearanlage erweitern. Die Welt zittert vor einem gefährlichen Atom-Test. Bild: picture alliance/dpa/kcna | -

Rüstet sich Nordkorea etwa schon für einen möglichen 3. Weltkrieg? Seit 2017 hat das Land, das von Diktator Kim Jong-un geführt wird, keine Atombomben mehr getestet. Das könnte sich jedoch schon bald ändern. Wie aktuell der britische "Mirror" berichtet, wächst die Angst vor einem gefährlichen Atom-Test. Nordkoreas "Feinde" zeigen sich besorgt und reagieren ebenfalls mit Waffengewalt.

Kim Jong-un plant offenbar Ausbau von Atomtestgelände: Angst vor gefährlichen Atom-Tests wächst

Südkorea und die US-Streitkräfte feuerten am frühen Montag acht Boden-Raketen vor der Ostküste Südkoreas ab, nachdem Nordkorea am Sonntag eine Reihe von Kurzstreckenraketen abgeschossen hatte. Sowohl die südkoreanischen und amerikanischen Regierungsbehörden als auch Nordkorea-Experten weisen seit Wochen darauf hin, dass es Anzeichen für neue Bauarbeiten in Punggye-ri, dem einzigen bekannten Atomtestgelände Nordkoreas, gibt und dass Pjöngjang bald eine Bombe testen könnte.

Im Falle eines nordkoreanischen Atomtests! USA drohen mit "energischer Antwort"

"Jeder Atomtest wäre eine vollständige Verletzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und es würde eine schnelle und energische Antwort auf einen solchen Test geben...", sagte US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman. "Ich glaube, dass nicht nur Südkorea, die Vereinigten Staaten und Japan, sondern die ganze Welt in einer starken und klaren Weise reagieren werden." Auf einer Pressekonferenz mit ihrem südkoreanischen Amtskollegen fügte sie hinzu: "Wir sind vorbereitet und wir werden unsere trilateralen Gespräche (mit Südkorea und Japan) morgen fortsetzen."

Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, erklärte am Montag, dass die nordkoreanischen Bauarbeiten zur Erweiterung wichtiger Nuklear-Anlagen am Atomreaktor Yongbyon voranschreiten.

Kim Jong-un hat ein Corona-Problem

Dabei hat das von Kim Jong-un geführte Land derzeit ganz andere Sorgen. Nordkorea wird aktuell von einer mächtigen Corona-Welle überrollt. Allein am Montag wiesen laut "Mirror"-Angaben 4.198.890 Menschen Fiebersymptome auf. Nordkorea selbst hat die Gesamtzahl der Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nicht öffentlich bekannt gegeben.

Obwohl die Weltgesundheitsorganisation behauptet, dass sich Nordkoreas Covid-Problem verschlimmert, hat Pjöngjang bisher jede von Washington und Seoul angebotene Hilfe abgelehnt. "Wir hoffen jedoch, dass der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un sich darauf konzentrieren wird, seinem Volk bei der Bewältigung der COVID-19-Problematik zu helfen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, anstatt provokative, gefährliche und destabilisierende Maßnahmen zu ergreifen", so Sherman weiter.

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/hos/news.de