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Wladimir Putin: Kreml-Chef schürt Kriegsangst! Joe Biden droht Zweifrontenkrieg

Der Ukraine-Konflikt droht zu eskalieren. Der Westen zeigt sich jüngst besorgt, dass Wladimir Putin ernst machen und in der Ukraine einmarschieren könnte. Zugleich droht dem US-Präsidenten Joe Biden ein Zweifrontenkrieg, da Russland und China eine Allianz zu bilden scheinen.

Während Putin die Kriegsangst in Europa massiv schürt, droht Joe Biden ein Zweifrontenkrieg. Bild: news.de-Montage (picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci, picture alliance/dpa/KEYSTONE POOL REUTERS | Denis Balibouse))

US-Präsident Joe Biden und sein russischer Kollege Wladimir Putin wollen am 7. Dezember bei einem Videogipfel über die alarmierenden Spannungen im Ukraine-Konflikt sprechen.

Wladimir Putin schürt Kriegsangst! USA drohen Russland mit Sanktionen bei Ukraine-Einmarsch

Vor der Schalte drohten die USA der Regierung in Moskau im Fall einer militärischen Eskalation mit schwerwiegenden Konsequenzen. Die Kosten würden sehr hoch ausfallen, "sollte Russland sich für ein solches Vorgehen entscheiden", sagte ein US-Regierungsvertreter. Dann müsse Putin mit "erheblichen wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen sowohl der Europäer als auch der Vereinigten Staaten" rechnen.

Kreml-Boss plant Krieg in Europa - Offensive mit bis zu 175.000 Soldaten!

"Um es klar zu sagen: Wir wissen nicht, ob Präsident Putin eine Entscheidung über eine weitere militärische Eskalation in der Ukraine getroffen hat. Aber wir wissen, dass er die Kapazitäten für eine solche Eskalation bereitstellt, sollte er sich dazu entschließen", sagte der US-Regierungsvertreter weiter. Die USA werfen Russland einen Truppenaufmarsch unweit der Grenze zur Ukraine vor. Moskau weist den Vorwurf der Aggression zurück und beschuldigt die Ukraine, mehr als 120.000 Soldaten an die Linie zu den prorussischen Separatistenregionen Donezk und Luhansk verlegt zu haben.

"Nukleare Option" gegen Putin denkbar bei Einmarsch in Ukraine

Der US-Sender CNN berichtete, Washington erwäge Sanktionen gegen Putins Umfeld und den russischen Energiesektor. Eine mögliche "nukleare Option" wäre dem Bericht zufolge der Ausschluss Russlands aus dem internationalen Banken-Zahlungssystem Swift. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte, Ziel sei, "auf diplomatischem Wege zu vermitteln, dass dies der richtige Moment für Russland ist, seine militärische Aufrüstung an der Grenze (zur Ukraine) zurückzufahren". Zugleich stimmten sich die USA mit transatlantischen Partnern über Sanktionen ab, sollte Putin nicht einlenken.

Joe Biden und Angela Merkel: Gemeinsame Front gegen Wladimir Putin

Biden beriet sich vor dem Videogipfel mit Putin mit europäischen Verbündeten: mit Großbritanniens Premier Boris Johnson, Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel und Italiens Regierungschef Mario Draghi. Die Staats- und Regierungschefs hätten ihre gemeinsame Besorgnis über "die russische Militäraufrüstung an der Grenze zur Ukraine und die zunehmend scharfe Rhetorik Russlands" gesprochen, teilte das Weiße Haus am Abend des 6. Dezember (Ortszeit) nach der Schalte mit.

Wladimir Putin fordert Ende der Nato-Osterweiterung

Putin will bei dem Gipfel mit Biden auch über gegenseitige Sicherheitsgarantien sprechen, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge sagte. Putin hatte zuletzt die Nato zu einem Ende ihrer Osterweiterung aufgefordert und dafür schriftliche Garantien verlangt. Russland sieht sich von einem Vorrücken der Nato bedroht und will etwa die Aufnahme der benachbarten Ex-Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien in die Allianz verhindern.

Allianz zwischen China und Russland - Joe Biden droht Zweifrontenkrieg

Zeitgleich zum Ukraine-Konflikt könnte Russland eine Allianz mit China bilden, um US-Präsident Biden unter Druck zu setzen. Wie aktuell der britische "Express" berichtet, machte diesen Vorschlag der "Newsweek"-Reporter Tom O'Connor. Dann sähe sich der US-Präsident in einen Zweifrontenkrieg verwickelt, den er keinesfalls gewinnen kann.

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fka/loc/news.de/dpa