17.06.2021, 11.03 Uhr

Joe Biden bei Gipfel-Treffen: Mit DIESEM Geschenk wickelte der US-Präsident Putin um den Finger

Ja, ist denn schon Weihnachten? Genau diese Frage könnte sich Wladimir Putin bei seinem gestrigen Treffen mit Joe Biden gestellt haben. Immerhin hatte der US-Präsident gleich mehrere Überraschungen für den Kreml-Chef in petto.

Der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden schütteln sich die Hände bei ihrem Treffen in Genf. Bild: dpa

Freunde werden Joe Biden und Wladimir Putin wohl keine mehr. Dennoch setzte US-Präsident Biden beim ersten offiziellen Treffen mit dem Kreml-Chef alles daran, um Putin um den Finger zu wickeln. Wie er das anstellte? Mit persönlich ausgewählten Geschenken.

Joe Biden beschenkt Wladimir Putin bei Gipfel-Treffen in Genf

Damit Russlands Staatschef die USA nicht so schnell vergisst, hat sich Joe Biden für sein erstes Gipfel-Treffen mit Putin in Genf etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Selbstverständlich hat er sich dabei nicht lumpen lassen. Wie unter anderem die britische "Metro" erfahren haben will, soll Biden Putin gleich zwei ganz besondere Geschenke mitgebracht haben, die sowohl seinen Charakter als auch den von Amerika widerspiegeln.

US-Präsident überreicht Putin eine Flieger-Sonnenbrille

Dem Bericht nach soll es sich dabei um eine maßgefertigt Flieger-Sonnenbrille von Randolph USA gehandelt haben. Biden selbst liebt, das machen etliche Bilder deutlich, die goldfarbenen Ray-Ban-Flieger-Sonnenbrillen. Auch während seiner Europareise wurde Biden immer wieder mit einer Pilotenbrille abgelichtet. Die Fliegerbrille, die Biden Putin schenkte, wurde 1978 für Kampfpiloten entworfen. Randolph und das US-Militär arbeiteten bei dem Design zusammen, heißt es.

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Biden schenk Putin ein Bison

Doch es blieb nicht nur bei einem Geschenk. Auch soll Biden dem russischen Präsidenten eine Kristall-Skulptur eines amerikanischen Bisons, hergestellt von Steuben Glass in New York, mitgebracht haben. Dabei soll es sich um ein ganz besonderes Geschenk handeln. Es steht für "eine stattliche Interpretation eines der majestätischsten Säugetiere unserer Nation und repräsentiert Stärke, Einigkeit und Widerstandsfähigkeit", sagte ein Beamter des Weißen Hauses über das Bison-Geschenk.

Der Beamte fügte hinzu, dass "in Russland in den letzten 20 Jahren europäische Bisons durch Wiederansiedlung an zahlreichen Standorten wieder eingeführt wurden, nachdem sie 1927 ausgestorben waren". Biden war Vizepräsident, als der National Bison Legacy Act unterzeichnet wurde und der amerikanische Bison zum nationalen Säugetier der USA erklärt wurde. Die Bison-Skulptur hatte einen Sockel aus Kirschholz mit einer speziell gravierten Plakette als Hommage an George Washington, den ersten Präsidenten der USA.

Versöhnliche Töne zwischen den USA und Russland nach Gipfel-Treffen

Biden beschrieb das eintägige Gipfel-Treffen mit Putin in Genf als "gut, positiv". Weiter versicherte er, dass das Gespräch keinen Ton der Feindseligkeit gehabt habe. Auch Putin hatte das Treffen als "konstruktiv" bezeichnet. Die Präsidenten diskutierten in dem mehr als dreistündigen Treffen verschiedene Themen, darunter auch die jüngsten Cyberangriffen auf die USA bis hin zum Ukraine-Konflikt. Im Anschluss an das Gipfel-Treffen veröffentlichten Biden und Putin eine gemeinsame Erklärung. Darin versicherten beide Parteien: "Heute bekräftigen wir den Grundsatz, dass ein Atomkrieg nicht gewonnen werden kann und niemals geführt werden darf", so die Präsidenten. Ob die versöhnliche Stimmung zwischen den USA und Russland wohl etwas mit Bidens Geschenken zu tun hat? Das wissen wohl nur die beiden Staatsmänner selbst! Es ist übrigens nicht bekannt, ob auch Putin ein Geschenk für Biden dabei hatte.

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sba/bos/news.de