16.06.2021, 15.03 Uhr

Donald Trump: ER sehnt sich nach Chaos! US-Präsident schmerzlich vermisst

Der umstrittene Moderator Piers Morgan hat zugegeben, dass er sich nach Donald Trump sehnt. Er vermisse sein Chaos, erklärte der britische TV-Star. Seiner Meinung nach sei der G7-Gipfel ohne Trump eine viel zu langweilige Veranstaltungen gewesen.

Donald Trump wird schmerzlich vermisst. Bild: dpa

Wer hätte das gedacht? Es gibt offenbar tatsächlich Menschen, die Donald Trump und sein dazugehöriges Chaos schmerzlich vermissen. Und dabei handelt es sich keinesfalls um einen Unbekannten. Nein, vielmehr ist es ein echter Promi, der seiner Sehnsucht nach dem ehemaligen US-Präsidenten jetzt öffentlich Ausdruck verlieh.

Donald Trump vermisst! Piers Morgan wünscht sich Donald Trump an US-Politik-Spitze zurück

Kein Geringerer als der britische TV-Moderator Piers Morgan, besser bekannt als Meghan Markles Erzfeind, hat zugegeben, dass er Donald Trump an der Spitze der US-Politik vermissen würde. Der ehemalige "Good Morning Britain"-Moderator und der frühere US-Präsident lernten sich zum kennen, als Piers 2008 als Kandidat bei der Promi-Ausgabe von "The Apprentice USA" mitmachte, die er dann auch gewann. Allerdings galt das Verhältnis zwischen Morgan und Trump zuletzt als äußerst schwierig. Nach einem Twitter-Streit, bei dem Piers Trump erklärte, er solle "die Klappe über das Coronavirus halten", behauptete Piers Morgan, dass er sich "niemals mit Donald Trump versöhnen werde". Damals hatte Morgan Trumps Umgang mit der Pandemie als "eine absolute Katastrophe" bezeichnet.

Britischer Journalist nach Streit mit Trump plötzlich wehmütig

Als er im Januar bei "Good Morning Britain" auftrat, sagte Piers, dass er dachte, Trump habe "seinen Verstand" und "jeden Sinn für Führung" am Ende seiner Amtszeit verloren, aufgrund der Art und Weise, wie er mit der Covid-19-Pandemie umging. "An diesem Punkt war ich fertig. Das war's, sorry, ich kann mit so jemandem nicht befreundet sein", sagte Piers in der Show. Umso überraschender nun Morgans Kehrtwende. Als Piers Morgan am Montagabend in der "Hannitys Fox News Show" auftrat, wurde er plötzlich ganz wehmütig. Der britische "Daily Star" hatte zuerst darüber berichtet.

Was Piers Morgan an Donald Trump so schätzt

"Was ich an Trump mochte, war seine kraftvolle Persönlichkeit, die es ihm ermöglichte, eine Menge Bürokratie zu durchbrechen und Themen auf den Punkt zu bringen - und die NATO war ein gutes Beispiel", erklärte Piers. "Jeder weiß, dass die meisten NATO-Länder ihre Rechnungen nicht bezahlen, wir wissen das, weil Donald Trump ein Licht auf diese Ungerechtigkeit geworfen hat. Dass es unfair sei, dass Amerika für so viele unterbezahlende europäische Länder aufkommen muss", so Morgan weiter.

Donald Trump hätte mehr Anerkennung bekommen sollen

"Damit hatte er absolut recht. Er hatte auch recht mit der Bedrohung durch China. Gehen Sie zwei oder drei Jahre zurück und Joe Biden denkt nicht, dass China eine Bedrohung ist. Plötzlich tut er es." Piers fuhr fort: "Donald Trump warnt schon seit 30 Jahren vor China. Es gab also viele Dinge, für die Donald Trump meiner Meinung nach nicht genug Anerkennung bekommen hat. Wofür Joe Biden, weil er ein liberaler und demokratischer Präsident ist, jetzt zu viel Anerkennung bekommt. Ich glaube nicht, dass er von den Medien in Amerika in gleichem Maße zur Rechenschaft gezogen wird wie Donald Trump", ist sich Morgan sicher.

Piers Morgan: G7-Gipfel ohne Trump nicht "chaotisch" genug

"Und ich denke, das ist eine klare und offensichtliche Tatsache. Und das ist nicht gut für die US-Medien. Sie sollten in der Lage sein, ihre eigenen zur Rechenschaft zu ziehen." Doch Morgan setzt sogar noch einen drauf. Er äußerte sogar seine Enttäuschung darüber, dass die Anwesenheit des demokratischen Präsidenten Joe Biden auf dem G7-Gipfel in Cornwall nicht "chaotisch" genug gewesen sei.

"Es war nicht der Lärm und das Chaos und die Unberechenbarkeit eines Besuchs von Präsident Trump, was ich persönlich eigentlich eher vermisst habe. Er belebte diese tristen Angelegenheiten, bei denen alle zusammenkommen und langweilige Plattitüden sagen", so Morgans Urteil.

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sba/loc/news.de