18.12.2020, 20.19 Uhr

Nach Joe Bidens Amtsantritt: Marine-Bericht identifiziert Peking als größte US-Bedrohung

Die Spannungen zwischen den USA und China verschärfen sich. Joe Biden soll demnach eine Rückeroberung der maritimen Dominanz der USA planen und die territoriale Expansion Chinas zurückdrängen wollen.

Droht uns mit Joe Biden als Präsident ein Dritter Weltkrieg? Bild: dpa

Am 20. Januar 2021 wird Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA ernannt. Was er während seiner Präsidentschaft vollbringen wird und woran man sich nach den vier Jahren erinnern wird, bleibt abzuwarten. Nach seinem Wahlsieg gegen Donald Trump machte der Demokrat unter anderem ein Versprechen: Er werde die territoriale Expansion Chinas zurückdrängen. Zudem gelobte er, bösartigen Handelspraktiken und Menschenrechtsverletzungen nach seiner Amtseinführung den Garaus zu machen.

Joe Biden willterritoriale Expansion Chinas zurückdrängen

Seit Monaten haben die Spannungen zwischen Washington und Peking neue Höhen erreicht. Laut eines aktuellen Berichtes des britischen "Express" haben beide Nationen ihre Dominanz in der Region des Südchinesischen Meeres verstärkt.

Marine-Bericht enthüllt China als priorisierten US-Feind

Weiterhin wurde in einem Bericht der US-Marine mit dem Titel "Advantage at Sea" enthüllt, dass nicht Moskau sondern Peking die größte Bedrohung für die USA seien. "Wir priorisieren den Wettbewerb mit China aufgrund seiner wachsenden wirtschaftlichen und militärischen Stärke, der zunehmenden Aggressivität und zeigen die Absicht, seine regionalen Gewässer zu dominieren und die internationale Ordnung zu seinen Gunsten neu zu gestalten", heißt es in dem Geheim-Bericht.

USA vs. China: Kampf um das Südchinesische Meer

Zwar hat Peking seine militärische Macht um durchschnittlich 261 Milliarden US-Dollar erhöht, doch mit den USA kann es noch immer nicht mithalten. China wird noch immer von Amerikas 686 Milliarden US-Dollar in den Schatten gestellt. Obwohl Washington keinen Anspruch auf den Archipel im Südchinesischen Meer hat, hat es seine militärische Präsenz in der Region verstärkt, um gegen Peking vorzugehen. Bereits im Mai wurden hier Küstenkampfschiffe der US-Navy gesichtet.

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fka/news.de