Uhr

Joe Biden: Reich durch moderne Sklaverei? Biden-Familie profitierte von Ausbeutung

Nicht jeder aus Joe Bidens Familie ist so tugendhaft wie der US-Präsident. Tatsächlich soll die Familie Biden sogar mächtig Dreck am Stecken haben, wenn es darum geht, ihren Reichtum zu vermehren. Autor Ben Schreckinger gibt in seinem Buch erschreckende Einblicke in die Skrupellosigkeit der Bidens.

Joe Bidens Familie hat mächtig Dreck am Stecken, wenn es darum geht, ihr Vermögen zu vermehren. Das enthüllte ein US-amerikanischer Buchautor. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta

Ein früherer Geschäftspartner von Joe Bidens Bruder Jim packte über die Biden-Familie und deren Weg, "den Lifestyle der Familie sicherzustellen" aus. Gegenüber Autor Ben Schreckinger enthüllte der Geschäftsmann allerhand Kurioses und Erschreckendes.

Joe Bidens Sohn Hunter arbeitete als Lobbyist

Wie die "New York Post" unter Berufung auf den Autor Ben Schreckinger berichtet, soll die Biden-Familie den Namen von US-Präsident Joe Biden missbraucht haben, um ihr Vermögen zu vermehren. In seinem Buch"The Bidens: Inside the First Family's Fifty-Year Rise to Power" schildert der Buchautor, wie die Bidens zu Macht gelangten, aber auch wie verschiedene Familienmitglieder ihren Reichtum mithilfe des Biden-Namens vermehren wollten.

Im Januar 2006 arbeitete etwa Joe Bidens Sohn Hunter Biden als Lobbyist für William Oldaker - der später als Wahlkampfberater und Schatzmeister von Joe Biden diente. Als Joe Biden sich auf seine Präsidentschaftskandidatur der Demokraten vorbereitete, erkannte er, dass die Arbeit seines Sohnes für eine Washingtoner Lobbyfirma ein Problem darstellen könnte. Zumindest behauptete der Anwalt Lotito das später bei einem Gerichtsverfahren. Jim Biden, Joe Bidens jüngerer Bruder, soll seinen Freund Anthony Lotito um einen Gefallen gebeten haben - und zwar um einen Job für Hunter Biden.

Jim Biden und Hunter Biden an Ausbeutungsunternehmen beteiligt

Jim und Hunter bestritten jedoch, dass ein solcher Anruf jemals stattgefunden hat. 2006 beschlossen die drei, ins Hedgefond-Geschäft einzusteigen. Sie richteten ihr Augenmerk auf "Paradigm Global Advisors", gegründet von James Park, der mit der Tochter des religiösen Führers Sun Myung Moon verheiratet war. Der Erfolg von "Paradigm" wurde durch die Tatsache begünstigt, dass sich die Arbeitskosten des Unternehmens im extrem niedrigen Bereich bewegten. Viele der Angestellten waren sogenannte Moonies, Anhänger von Sun Myung Moon, die bereit waren, extrem niedrige Gehälter im Tausch gegen eine Arbeit in der Nähe von Moons Schwiegersohn zu akzeptieren. Eine moderne Form der Sklaverei?

Jim und Hunter Biden wollten "Paradigm" aufkaufen

Laut einer ehemaligen Führungskraft des Unternehmens waren auch etwa die Hälfte der Investoren Moonies. Der finanzielle Erfolg seiner Firma konnte jedoch nicht James Parks persönliche Probleme lösen. Park wurde Kokain-süchtig. Schließlich machte sich Park auf die Suche nach einem Käufer für seine Firma "Paradigm". Lotito stellte Kontakt zu den Bidens her. Diese boten an, die Firma für 21 Millionen Dollar aufzukaufen. Zur Finanzierung stützten sie sich auf Unterstützer von Joe Biden.

Hunter Biden verdiente 1,2 Millionen im Jahr als CEO

Hunter soll in seinen Job als CEO von "Paradigm" ein Einstiegsgehalt von 1,2 Millionen Dollar verdient haben. Der ehemalige Chief Compliance Officer von "Paradigm Global Advisors" sagte, er werde den Tag im Sommer 2006 nie vergessen, an dem die Bidens in den Büros in Manhattan auftauchten, um die Geschäfte zu übernehmen. Der "Chief Compliance Officer" von "Paradigm" berichtete von seinen Erfahrungen mit den Bidens unter der Bedingung, dass sein Name nicht genannt werden würde. Er erinnerte sich, dass Jim und Hunter mit Beau Biden und einigen Security-Angestellten in den Büros aufschlugen und ihm befahlen, den Präsidenten der Firma, Stephane Farouze, zu entlassen. Farouze wurde von den Securitys aus dem Gebäude geführt.

Bidens Bruder wollte finanzielle Unterstützer von Joe Biden benutzen

Zu dieser Zeit waren Jim Biden und Anthony Lotito Miteigentümer der Sicherheitsfirma "Americore International Security". Das Unternehmen beschäftigte auch einen "Direktor für Kabarettsicherheit", der den Schutz von Nachtclubs beaufsichtigte.

Die Unsicherheit des Chief Compliance Officers bezüglich der neuen Inhaber wischte Jim Biden mit den Worten weg: "Mach dir keine Sorgen um Investoren. Wir haben Leute auf der ganzen Welt, die in Joe Biden investieren wollen." Später präzierte Jim Biden seine Aussage folgendermaßen: "Wir haben Investoren in einer Reihe [...] aufgereiht, die mit Bargeld gefüllt sind, um in dieses Unternehmen zu investieren."

Beau Biden war nicht einverstanden mit Onkel Jim

Bidens Sohn Beau befand sich in jener Zeit mitten im Rennen um das Amt des Generalstaatsanwalts. Sein Gesicht soll vor Wut rot angelaufen sein, als er die Worte seines Onkels hörte. "Deshalb tätigen wir diese Investition nicht", sagte Beau seinem Onkel Jim und stellte klar: "Das kann diesen Raum nie verlassen. Und wenn du es jemals wieder sagst, werde ich nichts damit zu tun haben." Während Beau Biden in die Fußstapfen seines Vater Joe trat und eine politische Laufbahn anstrebte, folgte Hunter seinem Onkel Jim und wurde "Ernährer" der Familie Biden.

Rechtstreitigkeiten und Finanzskandale zwangen Bidens, sich von Firma zurückzuziehen

Während Hunter und Jim versuchten, die politischen Verbündeten der Familie Biden als Investoren für "Paradigm" zu gewinnen, wurde die Firma in Rechtsstreitigkeiten und Finanzskandale verwickelt. Es stellte sich auch heraus, dass der Anwalt, den sie auf Drängen von Lotito hinzugezogen hatten, um sie bei der Übernahme der Firma zu beraten, John Fasciana, im Jahr zuvor in Dutzenden Fällen von Postbetrug und elektronischem Betrug verurteilt worden war. Jim und Hunter zogen sich schließlich aus dem Geschäft zurück.

Schon gelesen? Nach Trennung von Joe Biden! Jetzt trifft sich die First Lady mit IHM

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sig/sba/news.de

Themen: