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Terror-Attacke in Neuseeland: Messer-Mann sticht Supermarkt-Kunden nieder - Täter erschossen

In einem Supermarkt im neuseeländischen Auckland ist es zu einer terroristischen Messer-Attacke mit mehreren Verletzen gekommen. Ein Angreifer stach mehrere Personen nieder, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Die Messer-Attacke in einem Supermarkt in Neuseeland ist als Terror-Akt eingestuft worden (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / tiero

Bei einem Messerangriff in einem Supermarkt in einem Vorort der neuseeländischen Stadt Auckland sind sechs Menschen verletzt worden. Vier der Opfer sind den Einsatzkräften zufolge in kritischem Zustand. Die Attacke im Einkaufszentrum LynnMall hat nach Regierungsangaben einen terroristischen Hintergrund. Verantwortlich sei ein "gewalttätiger Extremist", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Freitag. Er wurde von der Polizei erschossen.

Mehrere Verletzte nach Messer-Attacke in Neuseeland - Tat als Terror-Akt eingestuft

Der Mann soll die Tatwaffe in dem Supermarkt erworben haben, bevor er mit dem Messer auf Anwesende losging. Die Polizei, die mit einem Großaufgebot und einem Hubschrauber im Einsatz war, sperrte das Gebiet um das Einkaufszentrum im Viertel New Lynn südwestlich des Stadtzentrums großräumig ab.

Polizei erschießt Messer-Mann in Einkaufszentrum

Anwohner berichteten neuseeländischen Medien von Panik und Schreien. Mehrere Dutzend Kunden flohen in eine nahe gelegene Apotheke und verschanzten sich dort. In einem in sozialen Medien verbreiteten Video sind Menschen zu hören, die einander warnen: "Da ist jemand mit einem Messer drin!" Kurz darauf sind Schüsse zu hören.

Die Supermarktkette Countdown, zu der LynnMall gehört, teilte mit, das Management sei wegen des Vorfalls "am Boden zerstört". Erst im Mai hatte es in einem anderen Supermarkt der Kette eine Messerattacke mit fünf Verletzten gegeben. "Einmal mehr ist uns das Herz schwer, wissend, was unser Team und unsere Kunden erlebt und durchgemacht haben", hieß es.

Neuseelands Behörden: Attacke in Supermarkt war Terrorangriff

Bei dem Messerangriff in einem Supermarkt in einem Vorort der neuseeländischen Stadt Auckland handelt es sich nach Angaben der Behörden um eine Terrorattacke. Verantwortlich sei ein "gewalttätiger Extremist", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am 3. September bei einer Pressekonferenz. Bei dem Messer-Angreifer handele sich um einen Mann aus Sri Lanka, der den Behörden seit 2016 bekannt gewesen sei und unter Beobachtung gestanden habe, erklärte Ardern.

"Was heute passiert ist, war verabscheuungswürdig, es war hasserfüllt, es war falsch", sagte Ardern. Dahinter stecke kein Glauben, sondern "eine Ideologie, die hier von niemandem unterstützt wird".

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Die Millionenmetropole Auckland auf der Nordinsel ist Neuseelands größte Stadt. Seit Mitte August steht sie wegen eines Corona-Ausbruchs unter einem strikten Lockdown. Nur wesentliche Geschäfte wie Supermärkte und Apotheken dürfen öffnen.

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loc/news.de/dpa