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John Henry Ramirez: Todes-Kandidat stellt Forderung: SO soll seine Hinrichtung ablaufen

John Henry Ramirez tötete für 1,25 Dollar. Mit einem Messer stach er bei einem Überfall Dutzende Male auf den Verkäufer Pablo Castro ein. Dafür sitzt er seit 2009 im Todestrakt von Texas. Am 9. September soll er hingerichtet werden. Doch für seine Hinrichtung stellt er ungewöhnliche Forderungen. SO will er die Welt verlassen.

Der Todes-Kandidat will in Anwesenheit seines Pastors sterben. Bild: AdobeStock/ felipecaparros (Symbolbild)

John Henry Ramirez (37), ein ehemaliger US-Marine und gläubiger Protestant, sitzt im Todestrakt von Texas, weil er den 45 Jahre alten Pablo Castro bei einem Überfall brutal ermordet hatte. Mit einem Messer soll der Ex-Marine 29 Mal auf den Verkäufer eingestochen haben. Die mickrige Beute seines Raubzuges: 1,25 Dollar. Am 8. September nun soll Ramirez hingerichtet werden. Doch für seine Hinrichtung äußerte der Todes-Kandidat eine ungewöhnliche Forderung.

Todes-Kandidat fordert Wunsch-Hinrichtung in Anwesenheit seines Pastors

Wie aktuell der britische "Daily Star" berichtet, will John Henry Ramirez in Anwesenheit eines Pastors hingerichtet werden. Dieser soll, wenn ihm die Giftspritze verabreicht wird, neben ihm stehen und ihm die Hände auflegen. Das Handauflegen ist für Protestanten ein symbolischer Akt, bei dem ein religiöser Führer, in diesem Fall der Pastor von John Henry Ramirez, seine Hände auf eine Person legt, um den geistlichen Segen zu übergeben.

Will der Todes-Kandidat so seine Hinrichtung aufschieben?

Am Dienstag, wenige Tage vor seiner Hinrichtung, hatte der Todes-Kandidat die Forderung bei einem Gerichtsverfahren eingereicht. Ob er damit seine Hinrichtung aufschieben will? Zwei Mal hat sich der Ex-Marine in der Vergangenheit bereits seiner Hinrichtung entzogen. Einmal im Jahr 2017, um einen neuen Anwalt zu erhalten, und ein zweites Mal im September 2020 wegen der Corona-Pandemie. Als Präzedenz-Fall soll Ramirez die Hinrichtung von Patrick Murphy angeführt haben, die 2018 nicht fortgesetzt werden konnte, da es seinem spirituellen buddhistischen Berater untersagt war, die Todes-Kammer zu betreten.

Trotz der Wut über die Zurückhaltung des Gefängnisses, seinen Pastor mit ihm in die Hinrichtungskammer zu lassen, soll Ramirez laut "Daily Star", bereit für den Tod sein.

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fka/bua/news.de

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