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Aus Angst vor Nebenwirkungen: Schwangere (32) verweigert Corona-Impfung - und stirbt samt Baby

Sie trug ein Baby unter dem Herzen und schlug das Angebot aus, eine Impfung gegen das Coronavirus zu bekommen - zu groß waren die Ängste einer 32-Jährigen vor Nebenwirkungen. Jetzt sind die werdende Mutter und ihr Kind am Coronavirus gestorben.

Eine Impfung gegen das Coronavirus kann werdende Mütter und ungeborene Babys vor ernsthaften Komplikationen bewahren. Bild: Adobe Stock / Marina Demidiuk

Ein kleiner Piks genügt, um die Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus deutlich zu verringern: Allein in Deutschland sind bereits mehr als 81,3 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Auch für schwangere und stillende Frauen sind Coronavirus-Impfungen inzwischen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. zufolge ausdrücklich empfohlen - doch nicht jede werdende Mutter nimmt das Angebot an, sich gegen Sars-CoV-2 impfen zu lassen.

Coronavirus-Impfung für Schwangere und Stillende empfohlen - Gefahren für Mutter und Kind durch Sars-CoV-2

Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass eine Infektion mit dem Coronavirus nicht nur für die werdende Mutter, sondern auch für das ungeborene Kind große Gefahren birgt. Infiziert sich eine Schwangere mit Sars-CoV-2, liegt das Risiko für eine Frühgeburt Studien zufolge um 80 Prozent höher als bei Corona-negativen Schwangeren. All diese Argumente ließen eine 32-jährige Schwangere aus Israel allerdings kalt: Osnat Ben Shitrit, so der Name der jungen Frau, über die in "The Times of Israel" berichtet wird, lehnte eine Coronavirus-Impfung kategorisch ab. Sie sei stets gesund gewesen und habe keine Vorerkrankungen gehabt - doch das Schicksal hatte andere Pläne.

Schwangere 32-Jährige lehnt Coronavirus-Impfung ab - nun ist sie tot

Osnat Ben Shitrit fürchtete, so verrieten es ihre Verwandten in Interviews, ihr ungeborenes Kind könnte durch den Impfstoff Schaden nehmen. Doch dann passierte das Unvermeidliche: Osnat Ben Shitrit infizierte sich mit dem Coronavirus und erkrankte schwer an Covid-19. Selbst als sich der Zustand der werdenden Mutter über Tage hinweg verschlechterte, weigerte sich die Schwangere, sich zur Behandlung ins Krankenhaus zu begeben.

Schwangere Vierfachmutter an Covid-19 gestorben - Baby überlebt Notkaiserschnitt nicht

Als die 32-Jährige, die bereits vier Kinder zur Welt gebracht hatte, letztlich doch in das Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert wurde, war es bereits zu spät: Die Ärzte konnten weder die erkrankte Mutter noch ihr ungeborenes Kind retten. Osnat Ben Shitrit starb im Krankenhaus, in dem die Ärzte vier Tage lang um ihr Leben gekämpft hatten. Zwar wurde der Fötus in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt entbunden und wurde negativ auf Sars-CoV-2 getestet, doch das Kind war nach der Entbindung in kritischem Zustand und überlebte nicht.

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Ärzte warnen vor Gefahren für Schwangere durch Coronavirus-Infektion

"Geht und lasst euch impfen, wartet nicht länger", appellierte Ronit Sianni, die Mutter der verstorbenen Schwangeren, nach dem Tod ihrer Tochter. "Es ist kein Spiel. Es geht um Leben und Tod." Auch für die Mediziner in Israel ist der Fall von Isnar Ben Shitrit ein mahnendes Beispiel: Der Fall der jungen Schwangeren zeige auf, wie groß die Gefahren des Coronavirus vor allem für Schwangere und ungeborene Kinder seien.

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loc/news.de