02.12.2020, 13.35 Uhr

Gruppenvergewaltigung in Indien: Mädchen (6) missbraucht und Lunge herausgeschnitten

In Kanpur in Indien kam es zu einer abscheulichen Gruppenvergewaltigung. Ein sechs Jahre altes Mädchen wurde missbraucht und anschließend ermordet. Dem Kind wurde als Teil eines okkulten Rituals die Lunge herausgeschnitten.

In Indien kam es zu einer bestialischen Gruppenvergewaltigung. Bild: AdobeStock/ AungMyo (Symbolbild)

Das Leben eines sechs Jahre alten Mädchens in Indien endete auf bestialische Weise. Wie aktuell das Nachrichtenportal "india.com" berichtet, wurde das Kind von einer Gruppe vergewaltigt und anschließend im Zuge eines okkulten Rituals ermordet.

Gruppenvergewaltigung in Indien: Sechsjährige nach Missbrauch durch 3 Männer ermordet

Demnach hatten seine Peiniger dem Mädchen nach dem Missbrauch die Lunge herausgeschnitten, um damit Schwarze Magie auszuüben. Einer der Angeklagten hatte geglaubt, dass dies seiner Frau helfen würde, endlich ein Kind zur Welt zu bringen. Neben Parshuram Kuril, so der Name des Angeklagten, wurden zwei weitere Männer, Ankul Kuril (20) und Beeran (31), festgenommen. Sie hatten sich ebenfalls an dem unschuldigen Kind vergangen und auf seinen Befehl hin, die Lungen entfernt und an ihn übergeben.

Wusste die Frau des Angeklagten vom Mord-Plan ihres Mannes?

Laut "india.com" wurde auch die Frau von Parshuram Kurilfestgenommen, da die Polizei den Verdacht hegt, dass sie von dem mörderischen Plan ihres Mannes gewusst hat. Die Angeklagten wurden nach dem indischen Strafgesetzbuch (IPC) sowie dem Gesetz zum Schutz von Kindern vor sexuellen Straftaten (POCSO) angeklagt und müssen sich vor Gericht für ihre abscheulichen Taten verantworten.

Schwarze Magie sollte Ehefrau fruchtbar machen

Beim Verhör gestand Parshuram Kuril seine Tat. Er erklärte, seit 1991 mit seiner Frau verheiratet zu sein, aber noch immer keine Kinder zu haben. Deshalb befahl er seinem Neffen Ankul und dessen Freund, die Sechsjährige zu entführen. Später hatte man das Mädchen aufgeschlitzt im Bezirk Kanpur in Uttar Pradesh aufgefunden. Ursprünglich stammte es laut "india.com" aus Diwali.

Ministerpräsident will Gruppenvergewaltigung im Schnellverfahren verhandeln

Der Ministerpräsident von Uttar Pradesh, Yogi Adityanath, soll seine Beamten angewiesen haben, strikte Maßnahmen gegen die Angeklagten zu ergreifen. Er beabsichtigt, den Fall der Sechsjährigen vor einem Schnellgericht zu verhandeln, um die Täter möglichst schnell ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Immer wieder schocken Vergewaltigungen in Indien die Welt

2012 hatte ein besonders brutaler Vergewaltigungsfall einer Studentin in einem Bus in der Hauptstadt Indien und der Welt gezeigt, dass das Land ein grundsätzliches Vergewaltigungsproblem hat. Nach offiziellen Zahlen wird alle 15 Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt - und nicht alle Fälle werden erfasst. Viele Inderinnen schweigen darüber. Nur besonders brutale Fälle machen Schlagzeilen im Land.

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fka/sba/news.de

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