31.12.2020, 07.39 Uhr

Böllerverbot zu Silvester 2020/21: Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk endgültig beschlossen

Feuerwerk und Böller zu Silvester wird es zum Jahreswechsel 2020/21 nicht geben - die Regeln des harten Lockdowns im Dezember beinhalten ein Verkaufsverbot für Silvesterknaller. Doch die regionalen Vorschriften variieren.

Silvesterfeuerwerk könnte, so fordern es Innenpolitiker und die Polizei, zum Jahreswechsel 2020/2021 verboten werden. Bild: David Young / picture alliance / dpa

Zum Eindämmen der sich weiter stark ausbreitenden Corona-Pandemie wird das öffentliche und private Leben in Deutschland zum zweiten Mal in diesem Jahr drastisch heruntergefahren. Ab Mittwoch (16.12.2020) gelten für den Alltag in Deutschland tiefgreifende Beschränkungen.

Böllerverbot zu Silvester 2020/21: Das haben Bund und Länder beschlossen

Das beinhaltet auch Regelungen für den Start ins Jahr 2021. Am Silvester- und am Neujahrstag gilt bundesweit ein An- und Versammlungsverbot. Der Verkauf von Pyrotechnik wird generell verboten, vom Zünden von Silvesterfeuerwerk wird generell dringend abgeraten. Zudem gilt ein Feuerwerksverbot auf publikumsträchtigen Plätzen, die die Kommunen definieren sollen.

Feuerwerk-Verbot zu Silvester seit Monaten als Streitthema

Wegen der Coronavirus-Pandemie forderten Innenpolitiker und Polizei-Gewerkschafter bereits im Herbst 2020 ein Böller-Verbot an Silvester. Zum Feuerwerk gesellten sich rasch Alkohol, Personengruppen und Partystimmung - und das sei nicht angesagt, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, der "Bild"-Zeitung. Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer plädierte bei der "Bild" dafür, Böllerei und Feuerwerk dieses Jahr zu verbieten.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Böllerverbot in Deutschland im News-Ticker-Überblick

+++ 30.12.2020: Gerichte bestätigen Böllerverbote in Dresden und Chemnitz +++

Per Eilentscheidung haben Verwaltungsgerichte die coronabedingten Böllerverbote in den sächsischen Städten Dresden und Chemnitz bestätigt. Ziel des Verbotes sei es, Ansammlungen von Menschen zu verhindern und Kontakte zu reduzieren. "Das gelte auch für den privaten Raum", erklärte das Verwaltungsgericht Dresden zur Begründung und wies einen Eilantrag gegen die Regelung in der Allgemeinverfügung der Stadt ab. Das Verwaltungsgericht Chemnitz folgte einem ähnlichen Antrag am Mittwoch ebenfalls nicht.

Auch private Feuerwerke könnten für andere Menschen Anreiz sein, Aussichtspunkte aufzusuchen, führten die Dresdner Richter aus. Das Böllerverbot werteten sie ebenso wie ihre Chemnitzer Kollegen als eine verhältnismäßig geringe Beeinträchtigung der persönlichen Handlungsfreiheit des Einzelnen im Vergleich zu erheblichen Gesundheitsrisiken für eine Vielzahl von Menschen. Die Richter argumentierten zudem, dass übliche Verletzungen durch Feuerwerk die ohnehin durch die Corona-Pandemie stark belasteten Kliniken in weitere Bedrängnis bringen könnten.

Die Städte Dresden und Chemnitz haben das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerk untersagt. Andernorts in Sachsen wird dies lockerer gehandhabt: Verboten ist nur der Feuerwerksverkauf, nicht das Abbrennen von vorhandenen Knallern und Raketen.

Insgesamt sind nach Angaben des Verwaltungsgerichts Dresden fünf Eilanträge gegen das Böllerverbot in der Landeshauptstadt eingegangen. In den vier weiteren Verfahren stand eine Entscheidung zunächst noch aus.

+++ 30.12.2020:Allgäuer wollen neues Jahr mit Kuhglocken statt Böllern einläuten +++

 

Mit Kuhglocken statt Böllern wollen Menschen im Allgäu nach einem Aufruf in sozialen Netzwerken das neue Jahr einläuten. Die Aufforderung wurde auf Facebook unter dem Titel "S' Allgäu schealed" verbreitet. Das Jahr 2021 solle "nicht klanglos beginnen", schreiben die bislang unbekannten Initiatoren. Zunächst hatte die "Allgäuer Zeitung" berichtet.

Auf dem eigenen Grundstück sei das Glockenläuten grundsätzlich erlaubt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Kempten. "Wenn man das wegfallende Böllern betrachtet, wird man für das Läuten einer Kuhglocke um Mitternacht von der Polizei auch keine Anzeige wegen Ruhestörung bekommen."

In der Öffentlichkeit sei das Glockenläuten nach 21 Uhr aber tabu, betonte der Sprecher. "Das ist kein triftiger Grund, um die Wohnung zu verlassen." Damit deshalb bis zum Ende der nächtlichen Ausgangsbeschränkung in Bayern zu warten, könne aber ebenfalls zu einer Anzeige führen: "Wenn jemand meint, um 5.02 Uhr das ganze Dorf aufwecken zu müssen, würde die Polizei wahrscheinlich zu einer anderen Beurteilung der Lage kommen als um Mitternacht".

+++ 30.12.2020: Städte rufen Bürger zum Verzicht auf Feuerwerk und Böller auf +++

 

Der Deutsche Städtetag hat dazu aufgerufen, an Silvester mit Blick auf das Corona-Geschehen auf jegliches Feuerwerk zu verzichten. "Leider ist es uns in diesem außergewöhnlichen Jahr nicht gelungen, die Infektionslage nachhaltig in den Griff zu bekommen. Deswegen appellieren die Städte an die Bürgerinnen und Bürger: Bleiben Sie an Silvester zu Hause oder feiern Sie bei Freunden nur in kleinem Kreis", sagte Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

Dass die Bundesregierung den Verkauf von Feuerwerk verboten habe, sei richtig. "Das neue Jahr lässt sich auch ohne Feuerwerk begrüßen." So müsse verhindert werden, dass die Notaufnahmen durch unsachgemäßes Hantieren mit Böllern zusätzlich mit Verletzen belastet werden, sagte Dedy, der mehr als 3.400 Städte und Gemeinden vertritt. "Bitte beachten Sie die jeweiligen Verbote für Feuerwerk vor Ort: In vielen Städten gelten sie auf öffentlichen Plätzen, in einigen Städten gibt es sogar ein flächendeckendes Böllerverbot und damit auch auf privaten Grundstücken."

Auch Leute, die noch Feuerwerk-Altbestände oder Einkäufe aus dem Ausland auf ihren privaten Grundstücken zünden möchten, sollten sich das gut überlegen, so Dedy. "Das ist nicht in allen Städten verboten, aber bitte handeln Sie verantwortungsvoll."

+++ 29.12.2020: Polizei und Feuerwehr an Silvester in Berlin mit Großaufgebot +++

 

Die Polizei wird an Silvester in Berlin mit einem Großaufgebot im Einsatz sein. Bis zu 2.900 zusätzliche Kräfte würden vom Nachmittag bis in die Nacht hinein das an vielen Orten in der Hauptstadt geltende Feuerwerksverbot durchsetzen, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Dienstag. Demnach sind unter den 2.900 Polizisten auch 600 Beamte aus anderen Bundesländern.

Das Zünden von Böllern bleibt in Berlin vielerorts verboten. Der Senat veröffentliche vergangene Woche eine Liste mit 56 Orten, an denen das der Fall sein wird. Darunter sind große Plätze und Sehenswürdigkeiten wie der Potsdamer Platz, der Breitscheidplatz und das Brandenburger Tor. Auch der Aufenthalt an diesen Orten ist untersagt. Zudem gilt in der Hauptstadt - wie überall - ein striktes Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern.

Die Berliner Feuerwehr bereitet sich auf eine Art Ausnahmezustand zu Silvester vor. Insgesamt sollen rund 850 Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz sein sowie mehr als 520 Ehrenamtliche von den Freiwilligen Feuerwehren. Hinzu kämen rund 120 Einsatzkräfte der Bundeswehr sowie des Technischen Hilfswerks.

+++ 28.12.2020: Gericht bestätigt Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk +++

 

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat das bundesweite Verkaufsverbot für Silvester-Feuerwerk bestätigt. Das teilte das Gericht am Montagabend mit.

Zur Begründung hieß es: Nach allgemeiner langjähriger Erfahrung sei damit zu rechnen, dass unsachgemäßer Gebrauch von Silvester-Feuerwerk zu akut behandlungsbedürftigen Verletzungen führe. Die Behandlung der Verletzten würde das zurzeit ohnehin stark in Anspruch genommene Krankenhauspersonal zusätzlich treffen und die Behandlung der zahlreichen Corona-Patienten potenziell beeinträchtigen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte den Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Nach der am 22. Dezember 2020 in Kraft getretenen Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 - also etwa Raketen und Böller - auch vom 29. bis 31. Dezember nicht verkauft werden.

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte von Pyrotechnikherstellern und -händlern gestellte Anträge, diese Vorschrift vorläufig außer Vollzug zu setzen, zurückgewiesen. Die Richter in zweiter Instanz argumentierten, das Verbot greife zwar gravierend in deren Berufsausübungsfreiheit ein. Doch es überwiege das Ziel, einer weiteren Belastung der angespannten medizinischen Versorgungssituation insbesondere in den Krankenhäusern entgegenzuwirken.

+++ 28.12.2020: Berliner Feuerwehr plant an Silvester mit Ausnahmezustand +++

 

Trotz des Verkaufsverbots von Feuerwerk bereitet sich die Berliner Feuerwehr für die kommende Silvesternacht in gleicher Weise wie in den Vorjahren auf einen Ausnahmezustand vor. "Wir hoffen natürlich, dass es ruhiger wird als sonst, aber das können wir eben noch nicht absehen", sagte ein Sprecher am Montag. Daher werde wie jedes Jahr die Personalstärke auf den Wachen sowie den Organisationseinheiten erhöht, teilte die Feuerwehr mit.

Insgesamt sollen rund 850 Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz sein sowie mehr als 520 Ehrenamtliche von den Freiwilligen Feuerwehren. 427 Fahrzeuge seien besetzt. Hinzu kämen rund 120 Einsatzkräfte der Bundeswehr sowie des Technischen Hilfswerks. "Somit wird die Personalstärke im Vergleich zum Regelbetrieb nahezu verdreifacht."

Unterdessen laufen auch anderswo die Vorbereitungen für die Silvesternacht in Berlin - ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. So fällt die große Silvesterparty am Brandenburger Tor in diesem Jahr aus. Stattdessen plant das ZDF dort die Fernsehshow "Willkommen 2021" mit Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner, jedoch ohne Publikum. Auftreten sollen dort unter anderen zwischen 21.45 Uhr und 00.30 Uhr die Band Karat und Schlagerstar Jürgen Drews. Bereits am Montag wurden die ersten Absperrungen dafür eingerichtet.

Obwohl das zuständige Bezirksamt Mitte auch ein großes Feuerwerk am Brandenburger Tor genehmigt hatte, werde es ein solches in diesem Jahr nicht geben, teilte eine ZDF-Sprecherin am Montag mit.

Ansonsten gilt in der Hauptstadt wie überall sonst ein striktes Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern. Auch das Zünden von Böllern bleibt vielerorts verboten. Der Senat veröffentliche vergangene Woche eine Liste mit 56 Orten, an denen das der Fall sein wird. Darunter sind große Plätze und Sehenswürdigkeiten wie der Potsdamer Platz, der Breitscheidplatz und das Brandenburger Tor. Auch der Aufenthalt an diesen Orten ist untersagt.

Der stellvertretende Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Thomas Spaniel, kritisierte die Maßnahmen des Senats. "Diese Böllerverbotszonen kamen zu spät", sagte er im RBB. "Man hatte noch Gelegenheit nach Polen zu fahren über den sogenannten kleinen Grenzverkehr und hat sich wahrscheinlich noch mit genügend Böllern eindecken können." Er gehe davon aus, dass es an Silvester in Berlin trotz der Einschränkungen "massiv abgehen" werde.

+++ 22.12.2020: Jetzt amtlich: Verkauf von Silvesterfeuerwerk bundesweit verboten +++

 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Die entsprechende Verordnung sei am Dienstag in Kraft getreten, teilte das Innenministerium in Berlin mit. Damit werde ein Beschluss von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Länderregierungschefs und -chefinnen vom 13. Dezember umgesetzt.

"Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr vieles anders. Wir müssen darauf achten, dass wir nicht Böller anzünden und die Infektionszahlen explodieren. Das Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk schützt unsere Krankenhäuser vor Überlastung", sagte Seehofer der Mitteilung zufolge.

Ziel der Regelung sei es, Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht zu verhindern, um die aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin stark beanspruchten Krankenhäuser und Notfallambulanzen zu entlasten.

Betroffen von dem Verbot seien "die typischen, in anderen Jahren vom 29. bis 31. Dezember erhältlichen Gegenstände wie z.B. Silvesterknaller und Raketen", erläuterte das Innenministerium. "Mit der neuen Verordnung bleibt die Abgabe im Jahr 2020 auch an diesen Tagen verboten." Auch bereits zuvor etwa über den Online-Handel getätigte Bestellungen dürften nicht mehr an den Endkunden ausgeliefert werden.

+++ 18.12.2020: Nach Verkaufsverbot: Feuerwerkshersteller sammeln Böller wieder ein +++

Nach dem Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk haben die großen Hersteller von Pyrotechnik damit begonnen, die bereits an den Handel ausgelieferte Ware wieder einzusammeln. Die Produkte würden jetzt bis zum nächsten Jahr eingelagert, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI), Klaus Gotzen, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn sie kühl und trocken gelagert werden, haben Feuerwerkskörper kein Verfallsdatum und können ein oder zwei Jahre aufbewahrt werden", betonte er.

Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk erfolgt laut VPI in der Regel als Kommissionsgeschäft. Die Waren bleiben also bis zum Verkauf bei Aldi, Lidl, Edeka und Co. im Eigentum der Lieferanten. Was nicht verkauft wird, wird alljährlich wieder abgeholt. "In diesem Jahr dürfte die Retourenquote allerdings bei rund 100 Prozent liegen", meinte Gotzen. Mit Engpässen bei den Lagerkapazitäten rechnet der VPI dennoch nicht.

Auch der Feuerwerkshersteller Weco, nach eigenen Angaben Marktführer auf dem deutschen und europäischen Markt, betonte, die Lager-Kapazitäten reichten aus. "Wir beschaffen und produzieren die Waren ja mit großem Vorlauf. Spätestens im September haben wir die gesamte Ware für den Jahreswechsel auf Lager", betonte ein Firmensprecher. Dementsprechend gebe es jetzt auch genug Kapazitäten, um die Retouren aufzunehmen. Allerdings sei die Einlagerung für das Unternehmen mit erheblichen zusätzlichen Kosten verbunden. Allein Weco verfügt nach den Worten des Sprechers über 30 Lagerstandorte.

Die Feuerwerkshersteller machen nach Angaben des VPI üblicherweise rund 95 Prozent ihres Jahresumsatzes im Dezember. Durch das Verkaufsverbot entstünden der Branche Umsatzverluste in dreistelliger Millionenhöhe. Der Vorstandsvorsitzende und Weco-Geschäfsführer Thomas Schreiber warnte deshalb bereits am vergangenen Wochenende vor einer "Insolvenz des gesamten Wirtschaftszweigs", wenn der Staat der Branche nicht unter die Arme greife.

+++ 18.12.2020: Fast drei Viertel der Deutschen unterstützen Böller-Verbot +++

Fast drei Viertel der Deutschen halten das Verbot von Feuerwerk zu Silvester wegen der Corona-Pandemie für richtig. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur unterstützten 71 Prozent die Entscheidung von Bund und Ländern, nur 22 Prozent lehnten sie ab. 8 Prozent machten keine Angaben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich vergangenen Sonntag auf ein Verkaufsverbot für Böller und Raketen vor Silvester verständigt. Die Hersteller hatten dagegen protestiert, da sie nach eigenen Angaben 95 Prozent ihrer Jahreserlöse im Dezember erwirtschaften.

+++ 18.12.2020: Bundesrat beschließt Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk +++

Wegen der Corona-Pandemie dürfen in diesem Jahr vor Silvester keine Böller und Raketen mehr verkauft werden. Der Bundesrat beschloss auf Bitten der Bundesregierung am Freitag eine entsprechende Änderung der Sprengstoffverordnung. Das Verkaufsverbot soll die Zahl der Unfälle vor und in der Silvesternacht reduzieren und dafür sorgen, dass sich Krankenhäuser vor allem um die Corona-Patienten kümmern können. Außerdem soll es dazu beitragen, dass Menschen nicht auf der Straße ausgelassen feiern.

Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten sich bereits am vergangenen Wochenende auf das Verkaufsverbot geeinigt und zusätzlich vom Zünden jeglichen Silvesterfeuerwerks abgeraten. Auf bestimmten publikumsträchtigen Plätzen, die die Kommunen definieren, gilt zudem ein Feuerwerksverbot.

+++ 18.12.2020: Chirurgen warnen vor illegalem und veraltetem Feuerwerk +++

Hand- und Unfallchirurgen warnen vor der Verwendung von nicht-zertifizierter Pyrotechnik - es bestehe eine hohe Verletzungsgefahr. Schon mit legalem Feuerwerk verletzten sich jedes Jahr an Silvester sehr viele Menschen die Hände - "oftmals schwer und mit katastrophalen Folgen", wie es in einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) und der Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) vom Freitag heißt.

Wegen des Verkaufsverbots für Böller rechne man mit Ausweichbewegungen, "und damit, dass nicht alle Menschen auf das Böllern verzichten werden". Die Mediziner seien sich einig: "Bei Unfällen mit selbstgebauten oder nicht-zertifizierten Sprengkörpern kann es zu noch schwereren Verletzungen kommen. Auch veraltete Sprengkörper aus den Vorjahren sollten nicht gezündet werden, um sich keinem unnötigen Risiko für Verletzungen auszusetzen."

Schon in normalen Jahren stelle die Silvesternacht für Ärzte in den Notaufnahmen von Kliniken eine besondere Herausforderung dar. "Die Patienten kommen üblicherweise mit abgetrennten Fingern, Verbrennungen, Frakturen und Weichteilverletzungen an den Händen", sagte Eva-Maria Baur, Handchirurgin und Präsidentin der DGH. Oft blieben irreversible Schäden.

Mit Blick auf die Corona-Lage in den Kliniken sagt DGOU-Präsident Michael Raschke: "Weniger Silvester-Verletzungen würden bei der angespannten Personalsituation nicht nur die Notaufnahmen, sondern auch die Rettungsdienste und die Feuerwehr entlasten."

+++ 18.12.2020: Feuerwerksverbot in Niedersachsen vorläufig außer Kraft gesetzt +++

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat das Feuerwerksverbot in der niedersächsischen Corona-Verordnung vorläufig außer Kraft gesetzt. Ein derart umfassendes Feuerwerksverbot sei als Infektionsschutzmaßnahme nicht notwendig, hieß es am Freitag in einer Mitteilung des Gerichts.

Die neue Fassung der Corona-Verordnung verbietet in Paragraf 10a nicht nur den Verkauf, sondern auch das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen. Das Verbot sollte landesweit seit dem vergangenen Mittwoch bis zum 10. Januar 2021 gelten.

Dagegen hatte sich ein Antragssteller, der in einer niedersächsischen Gemeinde lebt, am Mittwoch mit einem Normenkontrolleilantrag gewandt. Er hatte geltend gemacht, dass das Feuerwerksverbot keine notwendige Infektionsschutzmaßnahme sei. Insbesondere sei nicht nötig, dass es sich umfassend auf alle Arten von Feuerwerkskörpern und alle Orte erstrecke.

Der 13. Senat des OVG gab dem Antrag des Klägers statt - um wen genau es sich dabei handelt, wurde zunächst nicht bekannt. Nach Auffassung der Richter dürften mit Infektionsschutzmaßnahmen nur "infektionsschutzrechtlich legitime Ziele" verfolgt werden, wie die Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus zu schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Dazu zählten aber nicht die Gefahren, die sich aus dem Umgang mit Feuerwerkskörpern ergäben. Deswegen sei das Böllerverbot zum Erreichen der infektionsschutzrechtlichen Ziele kaum geeignet, nicht erforderlich und auch nicht angemessen.

Zwar habe der Umgang mit Feuerwerkskörpern gerade in der Silvesternacht in der Vergangenheit zu zahlreichen Verletzungen geführt. Dies sei auch in diesem Jahr zu erwarten. Allerdings reduzierten diese kurzzeitig gebundenen Behandlungskapazitäten nicht die erforderlichen Kapazitäten zur Behandlung von Covid-19-Patienten.

Zudem sei ein umfassendes Verbot aller Arten von Feuerwerkskörpern nicht erforderlich, argumentierten die Richter. So hätten beispielsweise Wunderkerzen, Knallerbsen und Tischfeuerwerk nicht das Potenzial, die Ansammlung einer größeren Zahl von Personen zu provozieren.

+++ 18.12.2020: Statt Feuerwerk: Kölner sollen an Silvester Licht an und aus machen +++

Trotz Böllerverkaufsverbot soll es in Stadt Köln an Silvester eine Art Feuerwerk geben: Unter dem Motto: "Licht an. Jahr aus" sollen die Menschen um 0.00 Uhr für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an und ausmachen. Die Stadt spricht vom "größten Lichtfeuerwerk der Welt". Am Freitag wurde die Werbe-Kampagne für die Aktion gestartet.

"Kölle strahlt von drinnen - ganz ohne Raketen und Böller, ganz leise. Denn jeder bleibt dabei in seinem eigenen Zuhause und verzichtet auf das Böllern draußen", so die Stadt in einer Mitteilung. "Pünktlich um 0 Uhr zum Jahreswechsel werden die Lichter der Kölner Haushalte angeschaltet, die Lichter sollen für fünf Minuten hin und wieder aufleuchten. Die Stadt wird damit zum Leuchten gebracht."

Die Kölnerinnen und Kölner sollen laut Stadt über Plakate, Anzeigen, Online-Werbung und Social Media dazu aufgerufen werden, zudem ihre Fenster bunt zu bekleben oder zu bemalen.

Auf der Internetseite silvesterfenster.koeln sowie über Social Media unter dem Hashtag #silvesterfenster wird die Aktion ab Freitag erklärt.

+++ 18.12.2020:Feuerwehr-Vertreter befürchten mehr Gewalt gegen Helfer an Silvester +++

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft befürchtet mehr Gewalt gegen Einsatzkräfte an Silvester. Es vergehe kaum eine Woche, in der nicht über Angriffe auf Helfer von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW berichtet werde, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. Auch Zugbegleiter, Krankenhauspersonal und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst seien immer mehr betroffen. "Der Lockdown wird dies wohl verstärken."

In den vergangenen Jahren kam es in der Silvesternacht immer wieder zu Attacken auf Einsatzkräfte. In diesem Jahr gibt es vielerorts Beschränkungen wie etwa Böllerverbote, die für zornige Reaktionen sorgen könnten.

Der Gewerkschaftsvorsitzende Siegfried Maier sieht es als notwendig an, gezielt Kurse für Einsatzkräfte zum Umgang mit solchen Situationen anzubieten. Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kämen, um zu helfen und Leben zu retten. Darauf seien sie vorbereitet. "Auf Gewalt, Übergriffe und brutale Attacken jedoch nicht." Immer mehr Einsatzkräfte berichten Maier zufolge, dass sie Angst haben, im Einsatz angegriffen zu werden.

"Wir wollen keine Vorbereitung auf mögliche Kämpfe", so Maier. Es sei aber wichtig, dass sich die Kolleginnen und Kollegen befreien könnten, wenn es keinen anderen Ausweg gebe. Ein spezielles Trainingsprogramm dafür sei nun entwickelt. Das Konzept von "Sicher im Einsatz" sei, sich aus Situationen wie Bedrängen, Festhalten, Umklammern und Würgen befreien zu können, ohne dem Angreifer großen Schaden zuzufügen.

+++ 14.12.2020: Hersteller Weco fordert Ausgleich für Böller-Verkaufsverbot +++

Nach dem Verkaufsverbot für Silvesterböller fordert der Pyrotechnik-Hersteller Weco den Ausgleich der dadurch entstehenden Umsatzverluste. "Diese liegen im dreistelligen Millionenbereich", erklärte Weco am Montag in Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfalen). Nachdem in der vorigen Woche Feuerwerke zunächst nicht verboten worden seien, habe die Hauptauslieferung an die Kunden begonnen. Nun stehe der Einzelhandel vor dem Problem, was mit den Sendungen geschehen solle. Feuerwerk sei ein Kommissionsgeschäft.

"Am Ende wird der wirtschaftliche Schaden vollumfänglich von der pyrotechnischen Industrie getragen werden müssen", erklärte das Unternehmen. Sofortige Hilfsgelder seien notwendig.

+++ 13.12.2020:Verband: Verkaufsverbot von Feuerwerk stürzt Branche in Existenznot +++

Das Verkaufsverbot für Silvester-Feuerwerk wegen des harten Corona-Lockdowns stürzt die Hersteller von Böllern und Raketen in eine schwere Krise. Im Zweifel drohe die Insolvenz des gesamten Wirtschaftszweigs, erklärte Thomas Schreiber, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI), am Sonntag.

Der Verband fordert einen vollen Ausgleich für die Umsatzverluste im dreistelligen Millionenbereich. Da die Branche 95 Prozent ihrer Jahreserlöse im Dezember erwirtschafte, befürchten Verbandsjuristen, dass Unternehmen bei den Überbrückungshilfen leer ausgehen. "Wir brauchen gesonderte Hilfsgelder, um die 3000 Einzelexistenzen in der Branche zu sichern", erklärte Schreiber.

Nach der Entscheidung von Bund und Ländern, Feuerwerk zunächst nicht verbieten zu wollen, hätten die Firmen mit ihren Hauptauslieferungen begonnen. Nun stehe der Einzelhandel vor dem Problem, was mit den Waren geschehen solle. Da Feuerwerk ein Kommissionsgeschäft sei, müsse der Schaden von der pyrotechnischen Industrie getragen werden.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche nach Verbandsangaben rund 130 Millionen Euro Umsatz. Ein Teil davon ist schon weggebrochen, weil es 2020 kaum Bühnen- oder Großfeuerwerke für Veranstaltungen gab.

Der Online-Handel mit Böllern und Raketen ist nach Branchenangaben noch nicht so ausgeprägt wie bei anderen Produkten. Bei größeren Mengen machen die Sicherheitsanforderungen den Versand teuer. Zudem ist eine pünktliche Lieferung nicht in jedem Fall sicher.

Noch bis zuletzt hatte die Pyrotechnik-Branche auf eine Ausnahme für den Fachhandel gehofft. "Verglichen mit anderen Branchen haben wir das Riesenproblem, dass wir erst in den letzten drei Tagen des Jahres unseren Jahresumsatz machen können", hatte Verbandsgeschäftsführer Klaus Gotzen erklärt. Aus Sicht des Verbands sollte eine Ausnahme für den Pyrotechnik-Fachhandel gemacht werden.

Als Teil des harten Lockdowns gegen die Corona-Pandemie hatten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Sonntag den Verkauf von Feuerwerk vor Silvester grundsätzlich verboten.

+++ 13.12.2020:Hersteller hoffen auf Ausnahme zum Verkauf von Feuerwerk +++

 

Eine Schließung der Geschäfte würde die Feuerwerkshersteller nach Darstellung des Branchenverbandes hart treffen. "Wenn das Silvester-Geschäft jetzt ausfällt, ist das dramatisch", sagte Klaus Gotzen, der Geschäftsführer des Verbandes der pyrotechnischen Industrie, der Deutschen Presse-Agentur. "Verglichen mit anderen Branchen haben wir das Riesenproblem, dass wir erst in den letzten drei Tagen des Jahres unseren Jahresumsatz machen können." Aus Sicht des Verbands sollte eine Ausnahme für den Pyro-Fachhandel gemacht werden.

Neue Beschränkungen könnten angesichts hoher Zahlen von Infektionen mit dem Coronavirus in Kürze beschlossen werden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat am Donnerstag angekündigt, die Geschäfte in Berlin bis auf den Lebensmittelhandel schließen zu wollen.

Mehr als die Hälfte des Feuerwerk-Angebots könnte dann dennoch auf den Markt kommen. Denn das meiste geht in Supermärkten und Discountern über den Ladentisch. Für die Branche wäre der Schaden dennoch groß.

"Besonders den Fachhandel würde es schwer treffen", sagte Gotzen. "Es sollte eine Ausnahmeregel für den Fachhandel geben», forderte er. Die Branche hofft auf finanzielle Unterstützung. "Nachdem ein generelles Böllerverbot im November nicht beschlossen wurde, waren wir ein wenig erleichtert. Jetzt ist Einiges an Ware schon ausgeliefert und müsste kostenintensiv zurückgeholt werden."

Der Online-Handel mit Böllern und Raketen ist nach Branchenangaben noch nicht so ausgeprägt wie bei anderen Produkten. Bei größeren Mengen machen die Sicherheitsanforderungen den Versand teuer. Zudem ist eine pünktliche Lieferung nicht in jedem Fall sicher.

Die Hersteller dürften bei einer Schließung von Geschäften also auf einem großen Teil ihrer Ware sitzen bleiben. "Inwiefern der Lebensmittelhandel nachordern kann, ist schwierig zu beurteilen", sagte Gotzen. "Die Bestellungen sind schon vor einem Jahr rausgegangen."

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche nach Verbandsangaben rund 130 Millionen Euro Umsatz. Ein Teil davon ist schon weggebrochen, weil es 2020 kaum Bühnen- oder Großfeuerwerke für Veranstaltungen gab.

Das Böllern an Silvester ist seit Wochen in der Diskussion. Befürchtet wird, dass es dabei zu größeren Menschenansammlungen kommt und dass durch Unfälle die Krankenhäuser in der Pandemie zusätzlich belastet werden.

+++ 10.12.2020: Hornbach verkauft wie angekündigt keine Feuerwerkskörper mehr +++

Die Baumarktkette Hornbach hält an einer früheren Ankündigung fest und wird keine Silvesterböller mehr verkaufen. Insbesondere aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes habe man entschieden, ab 2020 kein Feuerwerk anzubieten, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit Sitz im pfälzischen Bornheim mit.

In der Vergangenheit habe es auch zum Thema Feuerwerk Anregungen von Kunden, Tierschutzvereinen und Umweltverbänden gegeben. Damit habe man sich beschäftigt, erklärte sie. Die grundsätzliche Entscheidung hatte das Unternehmen bereits vor einem Jahr getroffen.

In den 96 deutschen und 14 österreichischen Hornbach-Märkten gingen somit 2019 letztmals Feuerwerksartikel über den Ladentisch. Auch in den anderen sieben europäischen Regionen seien diese Artikel nicht mehr erhältlich, hieß es. Das Unternehmen überarbeite sein Sortiment regelmäßig, auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten.

Andere Handelsketten haben ähnliche Entscheidungen getroffen. So bekräftigte das Unternehmen Bauhaus mit Sitz in Mannheim vor kurzem, dass man ab 2020 kein Feuerwerk und keine feuerwerksähnlichen Produkte mehr verkaufe. Die Entscheidung zu diesem nachhaltigen Handeln sei bereits 2019 getroffen worden, hieß es.

+++ 26.11.2020:BUND kritisiert Corona-Beschlüsse zu Feuerwerk +++

+++ 26.11.2020:BUND kritisiert Corona-Beschlüsse zu Feuerwerk +++ 

 

Die Umweltorganisation BUND hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zum Silvesterfeuerwerk kritisiert. "Es kann nicht sein, dass wir mitten in der Corona-Pandemie eine Überlastung der Notaufnahmen riskieren und Betroffene noch größeren Risiken aussetzen", sagte Olaf Bandt, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), am Donnerstag.

Die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten am Mittwoch beschlossen, dass Silvesterfeuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen untersagt wird, um größere Gruppen zu vermeiden. Die örtlichen Behörden sollen die betroffenen Plätze und Straßen bestimmen. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Feuerwerk zu verzichten. Ein Verbot des Feuerwerksverkaufs soll es nicht geben.

Umfragen zeigten jedoch, dass eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ein Verbot oder zumindest eine Einschränkung der privaten Böllerei befürworte, sagte Bandt. Große Handelsketten hätten bereits reagiert und wollten Feuerwerk aus ihrem Sortiment nehmen.

Es gehe nicht um totalen Verzicht, sondern um vorsorgliches Handeln. "Konzessionen an die Pyrotechnik-Industrie zu machen, ist dagegen eine denkbar schlechte Entscheidung", sagte Bandt. Aus Sicht der Umweltschutzorganisation sollte es Kommunen, auch unabhängig von der Corona-Krise, rechtlich möglich sein, das unkontrollierte Abbrennen von Feuerwerk zu verbieten oder es auf bestimmte Gebiete zu beschränken.

+++ 25.11.2020: Umwelthilfe will flächendeckendes Böller-Verbot und Verkaufsstopp +++ 

Die Deutsche Umwelthilfe fordert alle knapp 11.000 Kommunen in Deutschland auf, flächendeckende Böllerverbote in Städten und Gemeinden zu erlassen. Dies schaffe Klarheit und Sicherheit, erklärte der Verband am Mittwoch. Gleichzeitig forderte die Umwelthilfe von den Handelsunternehmen, angesichts der Corona-Pandemie von sich aus auf den Verkauf von Silvesterraketen und Böllern zu verzichten.

Hintergrund ist, dass Bund und Länder empfehlen wollen, zum Jahreswechsel auf die Böllerei zu verzichten, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch von Teilnehmern des Treffens der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erfuhr. Auf belebten Plätzen und Straßen solle die Verwendung von Pyrotechnik untersagt werden, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Welche Orte das sind, sollen die lokalen Behörden bestimmen. Ein endgültiger Beschluss des Gesamtpapiers stand noch aus.

Der Geschäftsführer der Umwelthilfe, Jürgen Resch, kritisierte das Vorgehen als zu zaghaft. "Bund und Länder haben heute versäumt, für saubere Luft und zum Schutz der Rettungskräfte und des medizinischen Personals ein klares Verkaufs- und Anwendungsverbot von Silvesterknallern und Raketen zu beschließen. Das ist mutlos und schwach." Eine Überlastung des medizinischen Personals durch die zahlreichen Verletzten durch Pyrotechnik und die Belastung der Atemluft mit gesundheitsschädlichem Feinstaub müsse in der Corona-Pandemie unbedingt vermieden werden.

+++ 25.11.2020: Kreise: Bund und Länder wollen Verzicht auf Silvesterböller empfehlen +++

Bund und Länder wollen den Bürgern empfehlen, zum Jahreswechsel auf ein Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen soll die Verwendung von Pyrotechnik untersagt werden, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden - darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern sowie vonseiten des Bundes erfuhr. Ein endgültiger Beschluss des Gesamtpapiers stand noch aus. Zuvor hatte auch die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Die örtlich zuständigen Behörden sollen demnach die betroffenen Plätze und Straßen bestimmen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sollen untersagt werden. Im Vorfeld der Beratungen hatten sich die unionsgeführten Bundesländer anders als SPD-Länder gegen ein Verkaufsverbot für Silvesterböller ausgesprochen.

+++ 24.11.2020: Berlin bekommt mehrere Böllerverbotszonen - Entscheidung fällt bald +++

In Berlin, normalerweise auch die Party-Hauptstadt Deutschlands, wird es an Silvester erneut mehrere Böllerverbotszonen geben. Welche und wie viele das sein werden sei noch offen, teilte der Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres, Martin Pallgen, am Dienstag auf Anfrage mit. Die Entscheidung darüber falle bis Ende November. Im vergangenen Jahr hatte es drei Böllerverbotszonen gegeben, unter anderem eine rund ums Brandenburger Tor. Dort wird es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie anders als in den Vorjahren keine große Silvesterfeier unter freiem Himmel geben. Ob dort trotzdem mit einer Böllerverbotszone zu rechnen sei, stehe noch nicht fest, sagte Pallgen.

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Darüber soll am Mittwoch bei den Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen werden.

"Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorliegenden geeinten Beschlussentwurf der Länder. Darin wird "empfohlen", auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten, ein Verkaufsverbot ist aber nicht vorgesehen.

Die Berliner Innenverwaltung hatte am Freitag betont, ein generelles Böllerverbot sei nur realistisch, wenn es gleichzeitig ein Verkaufsverbot gebe.

+++ 24.11.2020: Länder-Entwurf: Böllerverbot auf belebten Plätzen und Straßen +++ 

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Dienstag vorliegenden geeinten Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

+++ 23.11.2020: Böller-Verkaufsverbot: Bisher keine einheitliche Linie unter Ländern +++ 

Unter den Ministerpräsidenten der Länder zeichnet sich bisher keine einheitliche Linie zur Frage eines generellen Verkaufsverbots für Silvesterböller ab. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend von Teilnehmern der Länder-Beratungen. Es wurde betont, Entscheidungen solle es erst am Mittwoch bei den Beratungen von Bund und Ländern geben. Diskutiert wurde demnach ein Verbot von Feuerwerken zu Silvester auf bestimmten öffentlichen Plätzen.

Die unionsgeführten Bundesländer hatten sich anders als SPD-Länder gegen ein Verkaufsverbot für Silvesterböller ausgesprochen. Der Verkauf und das Mitführen von Pyrotechnik solle nicht untersagt werden, heißt es in einem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Stattdessen solle es einen Appell geben sowie ein Verbot von Feuerwerk auf belebten Plätzen.

In einem Papier des SPD-geführten Berlins als Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz hieß es, zum Jahreswechsel solle der Verkauf, der Kauf und das Zünden von Feuerwerk verboten werden - besonders um die Einsatz- und Hilfskräfte zu entlasten, die Kapazitäten des Gesundheitssystems freizuhalten und um größere Gruppenbildungen zu vermeiden.

+++ 23.11.2020: Gewerkschaft der Polizei: Böllerverbot kaum durchsetzbar +++ 

Ein generelles Böllerverbot für Silvester in der Hauptstadt wäre nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei Berlin (GdP) kaum umzusetzen. Mit einem Verbot sei es nicht getan, sagte GdP-Landeschef Norbert Cioma am Montag. "Man müsste verhindern, dass Leute Pyrotechnik kaufen können und die Sicherheitsbehörden so ausstatten, dass sie Verstöße ahnden können. Beides ist derzeit nicht gegeben", warnte Cioma. "Viele haben noch Vorräte aus den letzten Jahren und zur Wahrheit gehört, dass wir mangels Fahrzeugen gar nicht noch mehr Funkwagen in der Silvesternacht auf die Straße bringen könnten." Cioma mahnte, es gehe nicht um schön klingende Forderungen, sondern vor allem auch um Umsetzbarkeit.

Die Länder beraten am Montag weiter über einen gemeinsamen Vorschlag zum Vorgehen in der Corona-Krise, über den am Mittwoch zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entschieden werden soll. Dabei geht es auch um ein Verbot für Silvesterböller. In einem Papier Berlins als Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz hieß es, zum Jahreswechsel solle der Verkauf, der Kauf und das Zünden von Feuerwerk verboten werden. Die unionsgeführten Bundesländer wollen Feuerwerk auf belebten Plätzen zwar verbieten, der Verkauf und das Mitführen von Pyrotechnik solle aber nicht untersagt werden, heißt es in einem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag.

Cioma wies darauf hin, dass es in Berlin nicht nur um ein einzelnes Viertel oder einen zentralen Platz gehe. "Natürlich begrüßen wir die Idee, dadurch Angriffe auf Einsatzkräfte zu minimieren, aber diese anzugreifen, Raketen auf sie zu schießen und mit Schreckschusspistolen zu hantieren, ist auch jetzt schon verboten", sagte er. "Darüber hinaus scheint es fragwürdig, ob ein weiteres generelles Verbot in diesem Jahr, in welchem viele aufgrund der Ereignisse und dauerhaften Grundrechtseinschränkungen ohnehin angespannt sind, nicht genau das Gegenteil bewirkt." Über ein Ausweiten von Böllerverbotszonen könne man aber diskutieren.

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres sieht ein generelles Verbot von Böllern an Silvester kritisch, solange sie weiter zu kaufen sind. "Wer keine Silvesterböllerei haben will, muss verhindern, dass Böller überhaupt in den Handel kommen. Es erscheint einigermaßen weltfremd zuzulassen, dass Menschen Böller kaufen können, es ihnen aber verboten ist, sie anzuzünden", sagte ein Sprecher der Innenverwaltung am Freitag. Ein Verbot mache nur Sinn, wenn ein bundesweites Verkaufsverbot erlassen würde.

+++ 23.11.2020: Knapp zwei Drittel für Verbot von Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr +++ 

Knapp zwei Drittel der Bundesbürger sind laut einer aktuellen Umfrage dafür, das Silvesterfeuerwerk in diesem Winter wegen der Corona-Krise zu verbieten. Dies sagten 64 Prozent in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov, die am Montag veröffentlicht wurde. 25 Prozent lehnen ein solches Verbot derzeit ab, 10 Prozent machten keine Angabe. Gefragt wurden die Teilnehmer konkret, ob sie ein Feuerwerksverbot "in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Überlastung von Gesundheitssystem und Krankenhäusern" befürworten oder ablehnen.

Befragte ab 55 Jahren würden ein Verbot am häufigsten befürworten (70 Prozent), bei den 35- bis 44-Jährigen sind 58 Prozent für ein Verbot.

Seit Tagen wird in Deutschland kontrovers über Feuerwerk im Corona-Jahr 2020 diskutiert. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach sich gegen Böller und Raketen aus. Entscheiden müssten aber die Kommunen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hält dagegen nichts von einem Verbot: "Feuerwerk muss Silvester trotz Corona möglich sein", sagte er der "Bild".

+++ 22.11.2020: Beschlussvorlage: Silvester-Feuerwerk soll untersagt werden +++ 

Die SPD-geführten Bundesländer wollen in diesem Jahr kein Silvester-Feuerwerk zulassen. Das Zünden, der Kauf und der Verkauf von Böllern und Raketen sollen deshalb über den Jahreswechsel in Deutschland verboten werden, berichten die "Berliner Morgenpost" (Online Sonntag, Print Montag) und das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" unter Berufung auf einen Beschlussentwurf des Vorsitzlandes der Ministerpräsidentenkonferenz. Den Vorsitz hat derzeit Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) inne.

Ziel sei es, Gruppenbildung zu vermeiden, die Einsatzkräfte wie Polizei und Feuerwehr zu entlasten und Kapazitäten des Gesundheitssystems frei zu halten, heißt es in dem auch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Papier, das das Datum 22. November trägt. An diesem Mittwoch beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Derzeit gilt ein Teil-Lockdown, der aber Ende November ausläuft.

+++ 20.11.2020: Silvester: Böllerverbot in der Kölner Altstadt +++ 

Die Stadt Köln will an Silvester Böllern mindestens in der Altstadt verbieten. Das sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag. Man warte ansonsten die weiteren Vorgaben des Landes ab, so Reker. Durch das Böllerverbot sollen laut Reker unter anderem Menschenansammlungen in der Altstadt vermieden werden. Zudem wolle man Verletzungen vorbeugen und so die Krankenhäuser und den Rettungsdienst entlasten.

Wie die Oberbürgermeisterin der größten Stadt Nordrhein-Westfalens weiter sagte, solle es eine Werbekampagne für verantwortungsvolles Feiern an Silvester geben - ähnlich der Kampagne zum 11.11. Zum traditionellen Karnevalsauftakt hatten unter anderem Prominente dazu aufgefordert, diesmal zu Hause zu bleiben.

Reker betonte, dass man Familien "außerhalb der Altstadt in ihren Wohnbereichen" das Abbrennen von Feuerwerk grundsätzlich nicht untersagen wolle. Aber auch da sei "das letzte Wort noch nicht gesprochen", da man abwarte, was das Land NRW vorgibt.

+++ 20.11.2020: Böller-Debatte: Essener Uniklinik-Chef plädiert für Verzicht +++ 

Der Essener Uniklinik-Chef Jochen A. Werner hat für einen Verzicht auf Silvesterfeuerwerk plädiert. "Aus medizinischer Sicht wäre es sinnvoll, dieses Jahr auf das Silvesterfeuerwerk zu verzichten, um das ohnehin angespannte Gesundheitssystem nicht noch mehr zu belasten", erklärte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen am Freitag auf dpa-Anfrage.

"Feuerwerk verursacht deutschlandweit Tausende von Unfällen. Das sind Verbrennungen und weitere Verletzungen, meist an Händen und Kopf, wie Augenunfälle und Knalltrauma." Betroffen seien die Notaufnahmen und der ärztliche Notdienst und in den Folgetagen HNO-Mediziner und Augenärzte sowie die Krankenhäuser generell. Die beste Vorsorge sei deshalb, auf das Feuerwerk zu verzichten. "Jeder sollte so seinen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten."

Bundesweit ist in den vergangenen Tagen eine Debatte über Feuerwerk im Corona-Jahr 2020 entbrannt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte sich gegen Böller und Raketen ausgesprochen. Entscheiden müssten aber die Kommunen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hält dagegen nichts von einem Verbot. "Feuerwerk muss Silvester trotz Corona möglich sein", hatte er der "Bild" gesagt.

+++ 19.11.2020: Verband: Pyrotechnik-Unternehmen bei Böllerverbot in Gefahr +++ 

Ein Böllerverbot zu Silvester würde viele Pyrotechnik-Unternehmen nach Einschätzung des Branchenverbandes in ihrer Existenz bedrohen. "Die Hoffnung, einigermaßen durch dieses Corona-Jahr zu kommen, ruht auf Silvester, das ist der Tag, an dem wir 90 Prozent unseres Jahresumsatzes machen. Ein Total-Ausfall wäre verheerend. Dann wäre die gesamte Branche in Gefahr", sagte Klaus Gotzen, Geschäftsführer des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI), am Donnerstag in Ratingen.

"Das Dilemma ist auch: Wenn wir nicht abverkaufen können, sind die Lager voll und wir können nichts Neues produzieren." Dann seien auch Arbeitsplätze in Gefahr. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Nach Auskunft des Verbandes haben einige Hersteller bereits Einbußen, weil sie 2020 keine Bühnen- oder Großfeuerwerke für Veranstaltungen verkaufen konnten.

"Natürlich werden in diesem Pandemiejahr keine großen Silvesterfeiern möglich sein. Wir sind aber der Überzeugung, dass es möglich ist, im kleinen Kreis coronakonform Feuerwerk abzubrennen", sagte Gotzen. "Die Menschen mussten doch in diesem Jahr auf so viel verzichten. Da muss es doch möglich sein, diese ja auch emotionale Tradition aufrechtzuerhalten. Das ist doch der Ursprung von Feuerwerk: die bösen Geister dieses Jahres mit Getöse zu verabschieden."

Eine erhöhte Verletzungsgefahr bestehe in erster Linie durch illegale Böller oder unsachgemäße Handhabung - "insbesondere dann, wenn die Beteiligten zu viel Alkohol getrunken haben", sagte Gotzen. "Ich habe jedoch noch niemanden fordern hören, deshalb an Silvester Alkohol zu verbieten." Er fürchte im Gegenteil, dass ein Verbot viele dazu bringen könnte, sich illegales Feuerwerk zu beschaffen oder Selbstgebasteltes abzubrennen. Damit steige dann wiederum die Verletzungsgefahr.

Bundesweit wird derzeit über ein Böllerverbot wegen der Corona-Pandemie debattiert. Mehrere Innenpolitiker und Polizei-Gewerkschafter fordern Feuerwerk zu verbieten, um Partys und Ansammlungen auf den Straßen nicht zu fördern.

+++ 19.11.2020: Städte- und Gemeindebund gegen ein generelles Böllerverbot +++

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund spricht sich gegen ein generelles Verbot von Böllern und Feuerwerk in der Corona-Pandemie aus. "Die Leute haben doch Frust ohne Ende. Alles wird verboten, nirgends kann man hin", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Natürlich wird das kein Silvester geben mit riesen Partys und riesen Feuerwerken." Für die einzelnen Haushalte sehe er aber keinen Anlass für ein großes Verbot.

Die klassischen, großen Feuerwerke mit Tausenden Zuschauern werde es wohl nicht geben, wenn es bei der aktuellen Infektionslage bleibe, so Landsberg. Dabei könne der nötige Abstand nicht eingehalten werden, auch mit Masken sehe es schwierig aus.

Einige Städte hatten schon vor Monaten Verbotszonen etwa in Innenstädten angekündigt. Wegen der Corona-Pandemie fordern einige Innenpolitiker und Polizei-Gewerkschafter nun ein generelles Böllerverbot an Silvester. Darüber berichtete die "Bild"-Zeitung. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lehnt demnach ein Verbot ab.

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loc/news.de/dpa