02.11.2020, 17.33 Uhr

Er schminkte sie mit Make-Up und Lippenstift: Grabräuber schändet mumifizierte Leichen von 29 Mädchen

Was Anatoly Moskvin getan hat, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Er schändete die Gräber von 29 Mädchen und stahl die Leichen, um mit ihnen zusammen zu leben. In seiner Wohnung behandelte er die Toten wie Puppen. Den Eltern der Kinder bleib er vor Gericht eine Entschuldigung schuldig.

Der Grabräuber behandelte die mumifizierten Leichen wie Puppen. Bild: AdobeStock/ breakermaximus (Symbolbild)

Der 59 Jahre alte Anatoly Moskvin ist sich offenbar keiner Schuld bewusst. Obwohl er Unaussprechliches getan und die Gräber von 29 Mädchen geschändet hat, rechtfertigte er vor Gericht seine Gräueltaten. Er habe, so die Begründung des Mannes, die Mädchen "nach Hause gebracht und erwärmt" nachdem ihre Eltern sie "verlassen" hatten. Eine Entschuldigung blieb er den Eltern schuldig, hatten sie seiner Meinung nach ihre Rechte mit der Beerdigung ihrer Kinder doch abgegeben.

Grabräuber schändet mumifizierte Leichen von 29 Mädchen

In seiner Wohnung, in der gemeinsam mit seinen Eltern lebte, hatteMoskvin die toten Mädchen wie Puppen behandelt. Wie der britische "Daily Star" berichtet, soll der 59-Jährige die mumifizierten Leichen mit Lippenstift und Make-Up geschminkt und ihnen Spieluhren in die Brust gesteckt haben. Die Mutter des psychisch Kranken,Moskvin leidet an Schizophrenie, habe von den Vorgängen nichts mitbekommen. Zwar habe sie die "Puppen" gesehen, aber dahinter keine Leichen vermutet.

Schizophrenie behandelt? Grabräuber hofft auf Freilassung aus psychiatrischer Klinik

Moskvin wurde für seine Taten bereits 2011 inhaftiert und gestand in 44 Fällen die Gräber von Mädchen im Alter von drei bis zwölf Jahren geschändet zu haben. Aktuell erschien der 59-Jährige erneut vor Gericht in der Hoffnung, aus der psychiatrischen Klinik entlassen zu werden, um sich um seine ältere Mutter zu kümmern. Er behauptete, seine Schizophrenie sei behandelt worden und es gehe ihm besser. Der Richter gab dem Antrag jedoch nicht statt. Er verlängerte Moskvins Haft in der psychiatrischen Klinik letzte Woche um weitere sechs Monate.

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fka/news.de

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