14.10.2020, 14.18 Uhr

Sexueller Kindesmissbrauch vor Gericht: Lächerliche Strafe für pädophilen Vater nach Töchter-Schändung

Fünf Jahre lang verging sich ein Familienvater aus Australien immer wieder an seinen drei minderjährigen Töchtern - jetzt wurde dem heute 63-Jährigen der Prozess gemacht. Trotz Schuldbekenntnis fiel die Strafe lächerlich mild aus.

Drei Schwestern aus Australien wurden von ihrem Vater jahrelang sexuell missbraucht - jetzt wurde der Täter zu einer lächerlich milden Strafe verurteilt (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / artit

Was drei Schwestern aus Queensland in Australien erleiden mussten, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht: Die drei Mädchen wurden, als sie zwischen fünf und 13 Jahren alt waren, von ihrem eigenen Vater immer und immer wieder sexuell missbraucht. Jetzt wurde der pädophile Australier, heute 63 Jahre alt, für seine Verbrechen vor Gericht gestellt - und kam mit einer lächerlichen Strafe davon.

Sexueller Kindesmissbrauch in Australien: Drei Schwestern von Familienvater über Jahre missbraucht

Doch der Reihe nach: Dem angeklagten Familienvater wurde der sexuelle Missbrauch seiner Töchter, die zum Zeitpunkt des Missbrauchs allesamt minderjährig waren, zur Last gelegt. Im Gerichtsprozess bekannte sich der Kinderschänder in acht Fällen des sexuellen Kindesmissbrauchs schuldig. Seit 1994 soll sich der pädophile Vater über einen Zeitraum von fünf Jahren immer wieder an den Mädchen vergangen haben, wenn die Mutter der Kinder im Schichtdienst arbeiten war. Erst 1989 konnten sich die drei Schwester überwinden, sich ihrer Mutter anzuvertrauen, der Vater verließ daraufhin die Familie. Zwar wurde der sexuelle Kindesmissbrauch bereits 1991 polizeilich zur Anzeige gebracht, doch das Verfahren gegen den pädophilen Familienvater wurde erst 2018 eingeleitet.

Schwestern-Trio klagt Vater vor Gericht an: "Papa, warum hast du mir das angetan?"

Die drei Schwester, die ihrem Peiniger im Gerichtssaal gegenüberstanden, schilderten ihr Martyrium in schmerzhaften Einzelheiten. Ein Missbrauchsopfer warf dem heute 63-Jährigen vor, ihr die Unschuld, ihre Würde und ihr Selbstwertgefühl durch den Missbrauch für immer zerstört zu haben. Stattdessen sei ihr Leben nun beherrscht von "Schmerz, Wut, Traurigkeit, Selbstverabscheuung, Furcht, Misstrauen und Hass". Am meisten leide das Missbrauchsopfer jedoch darunter, ihren Vater verloren zu haben: "Papa, warum hast du mir das angetan, mir, deinem kleinen Mädchen?", so das Missbrauchsopfer während des Gerichtsprozesses.

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Pädophiler Familienvater muss nur 6 Monate ins Gefängnis

Für seine schändlichen Taten wurde der Angeklagte ursprünglich zu drei Jahren Haft verurteilt, doch im Nachgang wurde die Strafe verkürzt. Nach sechs Monaten in Haft wird der Kinderschänder demnach wieder auf freiem Fuß sein. Nicht nur für die Missbrauchsopfer dürfte diese lächerliche Strafe ein Schlag ins Gesicht darstellen...

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loc/news.de

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