12.10.2020, 19.21 Uhr

Horror-Unfall in Emmerich am Rhein: Pkw rammt Rettungswagen - Baby tot, Mutter (32) und 2 Kinder in Lebensgefahr

Ein schrecklicher Autounfall in Emmerich am Rhein hat ein Baby das Leben gekostet. Eine 32-jährige Frau rammt mit ihrem Kleinwagen einen Rettungswagen, drei Personen schweben in Lebensgefahr.

Ein schrecklicher Unfall in Emmerich am Rhein kostete ein sechs Monate altes Baby das Leben (Symbolbild). Bild: Patrick Seeger / picture alliance / dpa

Es sind schreckliche Szenen, die sich am Montagnachmittag in Emmerich am Rhein im Kreis Kleve abspielten. Eine 32 Jahre alte Frau, die am Steuer eines Kleinwagens saß, verlor die Kontrolle über ihren Pkw und raste in den Gegenverkehr, wo sie einen Rettungswagen rammte. Über die schrecklichen Einzelheiten des Unfalls berichtete die Polizei Kleve in einer öffentlichen Mitteilung.

Auto-Unfall in Emmerich am Rhein: Baby (6 Monate) tot, Mutter und 2 Kinder lebensgefährlich verletzt

Demnach kostete der Verkehrsunfall, dessen Ursache derzeit polizeilich ermittelt wird, einen sechs Monate alten Säugling das Leben. Das männliche Baby befand sich mit seiner Mutter, der 32-jährigen Autofahrerin, und zwei weiteren Kindern in dem verunfallten Kleinwagen. Die 32 Jahre alte Mutter des kleinen Jungen sowie seine drei Jahre alte Schwester wurden alle lebensgefährlich verletzt. Sie seien mit zwei Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Ein weiteres Kind, ein sechs Jahre altes Mädchen, kam mit schweren Verletzungen per Krankenwagen in die Klinik.

32-Jährige rast in Rettungswagen - 6 Monate altes Baby stirbt noch an Unfallstelle

Die Mutter aus Emmerich war aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Kleinwagen in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem entgegenkommenden Rettungswagen zusammengestoßen. Der 58-jährige Fahrer des Rettungswagens wurde nur leicht verletzt und leistete an der Unfallstelle noch Erste Hilfe. Er stehe unter Schock, sagte die Sprecherin. Das sechs Monate alte Baby starb trotz sofortiger Hilfemaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die Betreuung der Angehörigen erfolge durch den polizeilichen Opferschutz.

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loc/news.de/dpa

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