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Horror-Mord in der Türkei: Ballerina (20) von entflohenem Häftling abgeschlachtet

Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis packte den verurteilten Mörder Ozgur Arduc die Mordlust. Mit einem Messer schlachtete er die 20 Jahre alte Ballerina Ceren Ozdemir ab. Vor Gericht muss er sich nun für seine Taten verantworten.

Der Killer streifte durch die Straßen auf der Suche nach einem Opfer zum Abschlachten. Bild: AdobeStock/ Ezume Images

Wie konnte es zu dieser unfassbaren Tragödie kommen? War das Gefängnis nicht gut genug gesichert? Haben die Sicherheitsbeamten versagt? Am 1. Dezember 2019 gelang es dem verurteilten Mörder Ozgur Arduc aus dem Gefängnis zu fliehen. Doch anstatt zu flüchten und sich irgendwo versteckt ein neues Leben aufzubauen, packte Arduc erneut die Mordlust. Auf der Suche nach einem Opfer streifte er laut eines aktuellen Berichtes des "Daily Star" durch die Straßen der türkischen Küstenstadt Ordu am Schwarzen Meer.

Horror-Mord in der Türkei: Entflohener Häftling schlachtet Ballerina (20) ab

Die 20 Jahre alte BallerinaCeren Ozdemir hatte das große Pech, dem Killer zu begegnen. Sie war gerade auf dem Heimweg von ihrem Kindertanzkurs, da näherte sich Arduc ihr unter einem Vorwand. Er tat so, als wollte er ihr eine Frage stellen, ehe er sich schließlich auf sie stürzte und sie brutal abstach. Gegenüber der Polizei erkläre der 36-Jährige nach dem Mord: "Ich bin vielen Frauen gefolgt, um sie zu töten. Aber ich konnte es nicht tun, weil immer zu viele Leute da waren."

Mörder ohne Reue: "Es tut mir nicht leid, was ich getan habe"

Vor Gericht zeigte der Killer keinerlei Reue. "Es tut mir nicht leid, was ich getan habe", zitiert der "Daily Star" Ozgur Arduc. Nach dem Mord an Ceren Ozdemir flüchtete Arduc vom Tatort und versuchte am nächsten Tag einen zweiten Mord zu begehen. Dieser konnte durch das beherzte Eingreifen von Ladenbesitzerin verhindert werden, die den Killer anhand von Überwachungsaufnahmen, welche die Polizei veröffentlicht hatte, identifizieren konnten.

Nach Ballerina-Mord: Killer zu lebenslanger Haft verurteilt

Aufgrund des Coronavirus konnte der Angeklagte nur per Videoschalte an der Verhandlung teilnehmen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer lebenslänglichen Haftstrafe wegen Mordes und versuchten Mordes. Diese wird er im Van-Hochsicherheitsgefängnis verbüßen.

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fka/bua/news.de

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