10.07.2020, 09.22 Uhr

Sommer-Wetter im Juli 2020: Sturmböen im Hochsommer! Unwetter-Alarm in DIESEN Regionen

So richtig will derzeit kein Sommer-Feeling in Deutschland aufkommen. Die Temperaturen sind abgestürzt, so dass es gebietsweise sogar zu Bodenfrost kommt. Auch die aktuelle Wetter-Vorhersage macht wenig Hoffnung: Sturmböen wirbeln Deutschland durcheinander.

Wetter-Experten rechnen mit Sturmböen in Deutschland. Bild: AdobeStock/ photoschmidt

"Wann wird's mal wieder richtig Sommer?", fragte sich Rudi Carrell bereits 1975 in seinem gleichnamigen Song. Auch die Deutschen dürften angesichts der aktuellen Wetterlage durchaus frustriert sein. Der Sommer zeigt sich von seiner hässlichen Seite und das gerade jetzt, wo eine Flucht ins Warme durch die Coronavirus-Pandemie erschwert wird, wenn nicht sogar unmöglich ist.

Sommer-Wetter in Deutschland aktuell mit Bodenfrost und Temperatursturz

Während wir uns in den letzten Wochen über Temperaturen von bis zu 30 Grad freuen durften, ist das Quecksilber in dieser Woche regelrecht abgestürzt. Schuld war kalte Polarluft, die von Norden nach Deutschland strömte. So lagen die Temperaturen in den Morgenstunden mitunter nur noch bei 5 bis 10 Grad Celsius. In manchen Meßstellen wurden 0,7 Grad Celsius gemessen, so dass es gebietsweise sogar zu Bodenfrost kam.

Wetterkontraste: Regnerischer Norden - sonnig-warmer Süden

Wochenlang ließ Niederschlag auf sich warten, nun ist er da - jedenfalls in der Mitte Deutschlands. Am Donnerstag (09.07.2020) ziehen die Regenwolken nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiter Richtung Norden, wo es nur von Nordfriesland bis nach Vorpommern trocken bleibt. Allerdings sei es auch dort für den Monat Juli mit rund 18 Grad Celsius recht kühl, sagte ein DWD-Meteorologe am Mittwoch. In der Mitte Deutschlands bleibe es verregnet bei etwas wärmeren 20 bis 25 Grad Celsius.

Ganz anders sieht es den Angaben zufolge im überwiegend trockenen Süden aus, der von der Sonne stärker verwöhnt werde. Südlich einer Linie Stuttgart-Nürnberg soll es trocken bleiben bei sommerlichen Temperaturen von 27 bis 29 Grad Celsius. Am Ober- und Hochrhein kann sogar die 30-Grad-Celsius-Marke geknackt werden.

Bis zu 32 Grad Celsius im Süden mit Hagel und Gewittern! Sommerwetter macht im Norden weiter Pause

Am Freitag (10.07.2020) dürften sich die Wetterkontraste noch vertiefen. Während im Norden und Nordwesten die Höchstwerte gerade mal bei 18 Prozent liegen, kann man im Südosten Bayerns bei heißen 32 Grad Celsius ordentlich ins Schwitzen kommen. Dazu wird in der Mitte und im Norden weiterhin Regen erwartet, der am Nachmittag zunehmend Schauerstärke erreicht. Im Süden zeigt sich nach DWD-Angaben die Sonne, bei schwül-warmer Luft kann es aber örtlich zu Unwettern mit Starkregen und Hagel kommen.

"Achterbahnsommer" in Deutschland! DWD-Warnung vor Sturmböen und Gewittern, Temperaturen steigen

Doch ein Ende der Kälte-Periode ist bereits in Sicht! Ab Mittwoch könnten die Temperaturen bereits wieder in die Höhe schnellen. "Am Mittwoch sind im Süden, vor allem am Oberrhein, wieder bis zu 30 Grad drin. Allerdings geht der Achterbahnsommer erst mal weiter", so Wetter-Experte Dominik Jung gegenüber der "Bild". Gemeint ist damit wechselhaftes Wetter zwischen Sonne satt und Sturmböen und Gewitter. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist die Unwetter-Gefahr im Süden sowie im Norden am höchsten. "Mäßiger Südwestwind mit zeitweise starken bis stürmischen Böen, im Süden bei Gewittern Sturmböen", prophezeit der DWD aktuell. Meteorologe Jung erwartet Sturmböen an der Küste.

Das Wochenende und die kommende Woche werden dann laut DWD wieder deutlich freundlicher, nur noch an den Alpen und im Norden sei dann mit einzelnen Regenschauern zu rechnen. Die Temperaturen sinken im Süden auf 20 bis 24 Grad Celsius, im Norden und Nordwesten bleibt es mit 17 bis 19 Grad Celsius eher frisch.

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fka/loc/news.de/dpa

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