06.07.2020, 08.27 Uhr

Unwetter aktuell, Juli 2020: Polarluft schockt Deutschland mit Gewitter und Sturmböen

Nachdem ein starker Jetstream das Wetter in Deutschland am Wochenende entzwei geteilt hat, zeigt sich die neue Woche ebenfalls wechselhaft. In zahlreichen Regionen Deutschlands drohen Gewitter und Sturmböen. Auch Unwetter sind nicht ausgeschlossen. Das verspricht die aktuelle Wettervorhersage.

Unwetter-Warnung! Es drohen Gewitter und Sturmböen. Bild: AdobeStock/ Balazs Kovacs Images

Wetter-Chaos in Deutschland. Ein starker Jetstream mit bis zu 300 km/h ist über die Nordsee hinweggefegt und das Wetter in entzwei geteilt. Während am Sonntag die Sonne noch vor allem im äußersten Süden des Landes scheint, ziehen im Rest Deutschlands teils dichtere Wolkenfelder durch. An der Nordsee werden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) weiterhin Sturmböen erwartet. Hier bleibt es mit maximal 17 Grad auch sehr kühl. Die Höchstwerte erreichen laut DWD sonst trotz der Wolken sommerliche 23 bis 26, in Südbayern bis zu 29 Grad.

Unwetter-Horror! HIER drohen heute Sturmböen

Der DWD hat für einen Großteil Norddeutschlands bereits eine amtliche Warnung ausgesprochen. Es drohen Sturm- und Orkanböen mit bis zu 65 km/h, in Höhenlagen teilweise sogar bis zu 110 km/h. Von der Warnung betroffen sindMecklenburg-Vorpommern,Niedersachsen und Bremen,Nordrhein-Westfalen,Sachsen-Anhalt undSchleswig-Holstein und Hamburg.

Unwetter im Juli 2020 aktuell: DWD warnt vor Sturmböen und Gewitter

Die neue Woche beginnt laut Wettervorhersage zufolge im Norden noch sehr wechselhaft. Es sind einzelne Gewitter möglich. Sonst zeigt sich ein Mix aus Sonne und Wolken. In Südbayern klettert die Temperatur auf maximal 25 Grad, ansonsten bleibt es mit 17 bis maximal 22 Grad ziemlich frisch. Am Dienstag kann es im Norden wieder regnen. Die Höchstwerte erreichen 17 Grad im Norden und 24 Grad am Oberrhein. Laut DWD weht vor allem in der Nordhälfte ein frischer West- bis Nordwestwind mit starken bis stürmischen Böen.

Sommer-Hitze adé! Polarluft kühlt Deutschland ab

Laut "weather.com" hält das sommerliche Wetter nicht die ganze Woche über an. Kalte Polarluft strömt nach Deutschland und lässt die Temperaturen abstürzen. Vielerorts wird nicht einmal mehr die 20-Grad-Marke geknackt. Wärmer könnte es erst wieder ab Mittwoch werden, wenn Hochdruckgebiete wieder stärken werden und den Polarjet abschwächen.

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fka/news.de/dpa

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