Polizeieinsatz Fürstenfeldbruck, 15.09.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt
In Innenstadt, Neuhausen-Nymphenburg und Haar sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Dienstag, dem 15.09.2026. Haben Sie etwas mitbekommen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Innenstadt, Neuhausen-Nymphenburg, Laim, Altstadt, Haar, Unterschleißheim, Ottobrunn, Freimann, Feldmoching-Hasenbergl und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Innenstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt
Am Sonntag, 13.09.2026, gegen 01:15 Uhr, wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 14 (Westend) in der Bayerstraße auf eine verletzte Person aufmerksam. Mitarbeiter der DB-Sicherheit waren bereits vor Ort und führten Erste-Hilfe-Maßnahmen durch. Der Verletzte, ein 24-jähriger Jordanier mit Wohnsitz in München, wies zahlreiche Verletzungen am Oberkörper auf. Zeugen konnten der Polizei einen Tatverdächtigen beschreiben, der dem Jordanier die Verletzungen zugefügt haben soll und anschließend flüchtete. Der Geschädigte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist stabil. Eine Lebensgefahr besteht derzeit nicht.
Am abgesperrten Tatort wurden Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Auch wurde eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen eingeleitet, die zunächst ohne Erfolg blieb.
Im Laufe der folgenden Ermittlungen konnte der Tatverdächtige durch Beamte des zuständigen Kommissariats 11 identifiziert werden. Es handelt sich bei ihm um einen 20-jährigen Jeminiten mit Wohnsitz in Fürstenfeldbruck. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen. Am Montag gegen 20:45 Uhr wurde der Tatverdächtige von einer Zeugin am Stachus wiedererkannt.
Die verständigte Polizei nahm den Mann noch vor Ort fest.
Die Ermittlungen dauern an.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Bayerstraße und Hauptbahnhof ( Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt ) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Neuhausen-Nymphenburg: Staatsschutzrelevantes Delikt
Am Sonntag, 13.09.2026, gegen 13:10 Uhr, stellte ein 47-Jähriger mit neuseeländischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München an einer Mauer in einem Park insgesamt fünf verbotene Symbole, welche im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen, fest.
Der 47-Jährige verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110.
Der Sachschaden beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag.
Beim Polizeipräsidium München wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 44.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Arnulfstraße ( Trambahnhaltestelle „Steubenplatz“ ), Steubenplatz , Wilhelm-Hale-Straße oder Königbauerstraße ( Neuhausen-Nymphenburg ) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariats 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Laim: Verkehrsunfall
Am Dienstag, 15.09.2026, gegen 02:00 Uhr, fuhr ein 41-Jähriger mit albanischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Augsburg mit einem Volvo Lkw auf der Landsberger Straße. Nach derzeitigen Erkenntnissen bog der 41-Jährige nach links auf die Friedenheimer Brücke in Richtung Arnulfstraße ab.
Während des Abbiegevorgangs kam es vermutlich zu einem technischen Defekt, weshalb der Lkw aus der Kurve getragen wurde und nach rechts umkippte. Hierbei beschädigte er einen Ampelmast und Ampelschaltkasten.
Am Lkw entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Der Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste unter Zuhilfenahme eines Kranfahrzeugs abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Abschleppung des Lkw wurde die Friedenheimer Brücke in nördlicher Fahrtrichtung für mehrere Stunden gesperrt.
Der 41-Jährige wurde bei dem Unfall nicht verletzt.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Verkehrspolizei München.
Altstadt: Unfall zwischen einem uniformierten Polizeifahrzeug und einem Pkw - eine Person leicht verletzt
Am Dienstag, 15.09.2026, gegen 04:20 Uhr, befuhr ein uniformierter Streifenwagen den Karlsplatz in Richtung Sendlinger Tor. An der Einmündung zur Bayerstraße wollte er diese geradeaus überqueren und der Sonnenstraße folgen.
Zeitgleich befuhr eine 56-jährige Kroatin mit Wohnsitz in München mit einem VW Pkw die Sonnenstraße in Richtung Karlsplatz. An der Einmündung zur Bayerstraße wollte sie nach links in diese einbiegen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der Streifenwagen bei für ihn geltendem Rotlicht der Ampel, mit eingeschaltetem Blaulicht, in den Kreuzungsbereich ein, wo es zu einem Zusammenstoß mit dem kreuzenden Pkw der 56-Jährigen kam.
Durch den Unfall wurde die Fahrerin des Polizeifahrzeugs leicht verletzt. Sie wurde von einem hinzugezogenen Rettungsdienst ambulant versorgt. Ihr Beifahrer und die 56-Jährige wurden durch den Unfall nicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Euro. Das Polizeifahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.
Haar: Zeugenaufruf nach fünf Fällen der versuchten schweren Brandstiftung
Am Montag, 14.09.2026, im Zeitraum von 16:30 Uhr – 17:15 Uhr, warfen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter pyrotechnische Gegenstände in fünf Tatobjekte in Haar.
Fall 1: Um 16:30 Uhr befand sich eine 44-Jährige alleine in ihrer Wohnung im Erdgeschoss im Bereich „Am See“, als sie bemerkte, dass ein brennender pyrotechnischer Gegenstand in ihren Eingangsbereich geworfen wurde. Ob der Täter hierbei die Wohnung betrat, oder den pyrotechnischen Gegenstand durch ein Fenster warf, ist Gegenstand der Ermittlungen. Nachdem die 44-Jährige den pyrotechnischen Gegenstand bemerkte, verständigte sie ihren Ehemann, welcher diesen löschte.
Fall 2: Um 16:50 Uhr befand sich eine 23-Jährige auf dem Balkon ihrer Wohnung im Bereich des Jagdfeldrings im 1. Obergeschoss. Bei ihr befanden sich zwei 17-Jährige. Sie bemerkten einen brennenden pyrotechnischen Gegenstand, welcher in einen Spalt zwischen dem Balkon und der Hauswand gesteckt und entzündet wurde. Sie gingen daraufhin zurück in die Wohnung und schlossen die Balkontüre. Nachdem der pyrotechnische Gegenstand fast komplett abgebrannt war, löschten sie ihn mit Wasser.
Fall 3: Ebenfalls um 16:50 Uhr warfen ein oder mehrere unbekannte Täter einen brennenden pyrotechnischen Gegenstand durch die geöffnete Balkontür in eine Wohnung im Bereich der Hans-Stießberger-Straße im 1. Obergeschoss. Als die 56-jährige Bewohnerin diesen bemerkte, warf sie ihn auf den Gehweg.
Fall 4: Gegen 17:00 Uhr betraten der oder die bislang unbekannten Täter während einer Messe den Eingangsbereich einer Kirche im Bereich des Jagdfeldrings. Sie legten einen brennenden pyrotechnischen Gegenstand in den Eingangsbereich und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung. Mehrere Teilnehmer der Messe nahmen Rauchgeruch war. Der pyrotechnische Gegenstand wurde daraufhin von einem Teilnehmer in den nahegelegenen See geworfen.
Fall 5: Um 17:15 Uhr warfen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter einen brennenden pyrotechnischen Gegenstand durch den geöffneten Hintereingang eines Ladengeschäfts im Bereich des Jagdfeldrings in den Verkaufsbereich. Im Anschluss flüchtete der Täter mit einem Fahrrad. Im Verkaufsbereich befand sich der 28-jährige Geschäftsführer.
Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe der einzelnen Tatorte wird von einem Tatzusammenhang der einzelnen Taten ausgegangen.
Der Gesamtschaden aller Fälle liegt im niedrigen vierstelligen Bereich.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei.
Einer der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, 1,60 Meter, circa 14 Jahre, kurze schwarze Haare, schwarzes T-Shirt und dunkle Hose
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Münchner Straße , Jagdfeldring , Am See , Hans-Stießberger-Straße ( Haar ) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Unterschleißheim: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad - eine Person verletzt
Am Montag, 14.09.2026, gegen 16:15 Uhr, befuhr eine 32-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Peugeot Pkw die Röntgenstraße in Unterschleißheim in Richtung Landshuter Straße. Zur selben Zeit befuhr eine 74-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München mit ihrem Pedelec den Geh- und Radweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung in Richtung Oberschleißheim. Inwieweit das Befahren des Geh- und Radwegs an dieser Stelle freigegeben ist, obliegt den weiteren Ermittlungen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen bog die 32-Jährige aus der Röntgenstraße nach rechts in die Landshuter Straße ab. Dabei stieß sie mit der von rechts kommenden 74-Jährigen zusammen, die die dort vorhandene Radfahrerfurt überquerte.
Durch die Kollision und den anschließenden Sturz wurde die 74-Jährige schwer verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.
Das Pedelec und der Pkw wurden leicht beschädigt.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, übernimmt die Verkehrspolizei München.
Ottobrunn: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer - eine Person verletzt
Am Montag, 14.09.2026, gegen 18:30 Uhr, befuhr eine 23-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Mini Pkw die Putzbrunner Straße in Ottobrunn in Fahrtrichtung der Autobahn. Zur selben Zeit befuhr ein 18-jähriger Deutscher mit Wohnsitz mi Landkreis München mit einem Fahrrad den nördlich gelegenen Radweg der Putzbrunner Straße in entgegengesetzte Richtung. Dies ist an dieser Stelle nach ersten Erkenntnissen freigegeben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand bog die 23-Jährige nach rechts in die Von-Gluck-Straße ab. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem von links kommenden 18-Jährigen, der die Von-Gluck-Straße überqueren wollte. Dadurch wurde der 18-Jährige zuerst gegen die Fronscheibe des Pkw und anschließend auf die Fahrbahn geworfen.
Er wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden.
Beide Fahrzeuge wurden mittelschwer beschädigt. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Verkehrspolizei München übernimmt die weiteren Ermittlungen zum Unfall.
Freimann: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung und Diebstahl
Am Montag, 14.09.2026, gegen 16:40 Uhr, meldete sich eine 27-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck beim Polizeinotruf 110 und gab an, sexuell belästigt worden zu sein. Aus diesem Grund wurden mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit gesandt.
Vor Ort konnten sowohl die 27-Jährige als auch im nahen Umfeld der Tatverdächtige, ein 59-jähriger Pole mit Wohnsitz in München angetroffen werden. Der 59-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen entwendete der 59-Jährige, während er der 27-Jährigen ans Gesäß griff, zudem das Handy aus der rechten Hosentasche.
Der 59-Jährige wurde wegen des Taschendiebstahls und der sexuellen Belästigung angezeigt, in der Folge vorgeführt und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Das Mobiltelefon konnte der 27-Jährigen zurückgegeben werden.
Das Kommissariat 55 übernimmt die weiteren Ermittlungen zum Fall.
Feldmoching-Hasenbergl: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Brandstiftung
Am Donnerstag, 10.09.2026, gegen 15:50 Uhr, kam es im Außenbereich eines Wohnheims im Bereich der Herbergstraße zu einem Brand an einer Wärmepumpe.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand übergoss ein Mann zwei dort befindliche Wärmepumpen mit einer brennbaren Flüssigkeit und setzte anschließend eine davon in Brand. Bewohner des Wohnheims bemerkten das Feuer und konnten dieses löschen. Die Feuerwehr führte anschließend weitere Löschmaßnahmen durch.
An den Wärmepumpen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Bei ihm handelt es sich um einen 29-jährigen Spanier ohne festen Wohnsitz in München.
Am Samstag, 12.09.2026, gegen 18:00 Uhr, wurde der 29-Jährige im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs von Polizeibeamten erkannt und vorläufig festgenommen.
Am Folgetag wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen von der Staatsanwaltschaft München beantragten Haftbefehl erließ.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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