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Wladimir Putin: Rubel-Jubel in Moskau! Deutschland zahlt Putin 19 Milliarden Euro

Wie sehr schaden Wladimir Putin die Kriegs-Sanktionen tatsächlich? Einem Bericht zufolge verdient er immer noch prächtig mit dem Export von Öl, Gas und Kohle. Alleine Deutschland zahlte bisher 19 Milliarden Euro an Putin.

Wladimir Putin verdient weiterhin Milliarden. (Foto) Suche
Wladimir Putin verdient weiterhin Milliarden. Bild: picture alliance/dpa/Sputnik | Aleksey Nikolskyi

Russland verdient mit dem Export von Öl, Gas und Kohle an Deutschland und andere Länder weiter Milliarden. In den ersten sechs Monaten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine habe Russland mit den Ausfuhren fossiler Energieträger aufgrund der stark gestiegenen Preise Einnahmen in Höhe von 158 Milliarden Euro erwirtschaftet, schrieb die unabhängige und in Finnland ansässige Forschungsorganisation Centre for Research on Energy and Clean Air (Crea) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

Putin verdient weiterhin Milliarden: Mehr Einnahme als Kriegsausgaben

Das ist demnach mehr, als Russland schätzungsweise für den Ukraine-Krieg ausgibt: Diese Kriegskosten werden von Crea auf etwa 100 Milliarden Euro geschätzt. Der Export fossiler Brennstoffe habe mit etwa 43 Milliarden Euro zum russischen Staatshaushalt beigetragen und somit geholfen, Kriegsverbrechen in der Ukraine zu finanzieren.

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Deutschland zahlt Putin weiter 19 Milliarden Euro für russische Energie

Die EUhabe ihre fossilen Einfuhren aus Russland in den vergangenen sechs Monaten deutlich verringert, merkten die Forscher an. Dennoch importierte sie russische Energie mit einem Wert von schätzungsweise 85 Milliarden Euro. Hauptabnehmer unter den EU-Staaten blieb dabei Deutschland: Die Bundesrepublik importierte nach Crea-Angaben in dem analysierten Zeitraum russische Energieträger für insgesamt 19 MilliardenEuro - weltweit gab nur China (34,9 Mrd. Euro) mehr Geld für russische Energie aus. Auf Platz drei folgten die Niederlande mit Ausgaben in Höhe von 11,1 Milliarden Euro.

Der Bericht umfasst die sechs Monate zwischen dem 24. Februar - dem Tag des russischen Einmarsches in die Ukraine - und dem 24. August. Die Organisation hat die Analyse auf Basis von Daten aus dem Pipeline- und Schiffshandel zusammengestellt.

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/news.de/dpa

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