02.11.2020, 11.21 Uhr

Mario Ohoven ist tot: Unfall-Drama auf der A44! Mittelstandspräsident mit 74 Jahren gestorben

Mehr als zwei Jahrzehnte stand Mario Ohoven dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft als Präsident vor - jetzt ist der Unternehmer und Finanzexperte mit 74 Jahren gestorben. Ein Unfall riss Ohoven jäh aus dem Leben.

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Bild: Rainer Jensen / picture alliance / dpa

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Wie der BVMW am Sonntag in Berlin mitteilte, kam Ohoven am Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Mario Ohoven ist tot: BVMW-Präsident bei Autounfall auf A44 tödlich verunglückt

Wie die Polizei Düsseldorfmitteilte, starb Ohoven am Samstag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A44 zwischen dem Tunnel Reichswaldallee und dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord. Am frühen Nachmittag sei der Bentley des 74-Jährigen auf der linken Fahrspur Richtung Aachen unterwegs gewesen, als Ohoven die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und der Wagen mit dem Brückenfundament kollidierte. Die Rettungskräfte konnten den Unfallfahrer zwar aus dem Fahrzeug befreien, doch "trotz medizinischer Versorgung verstarb der 74-Jährige noch an der Unfallstelle", teilte die Polizei mit.

Trauer um Finanzexperte Mario Ohoven

Der 1946 in Neuss (Nordrhein-Westfalen) geborene Anlageberater war seit 1998 Präsident des Mittelstandsverbandes. Ohoven habe in zwei Jahrzehnten den BVMW zum führenden Mittelstandsverband in Deutschland mit 340 Geschäftsstellen und 60 eigenen Auslandsbüros geformt, hieß es in der Mitteilung weiter.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier trauert um verstorbenen Mario Ohoven

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier betonte, Ohoven habe Großes für die mittelständische Wirtschaft geleistet. "Ich habe ihn sehr geschätzt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Mitarbeitern", schrieb der CDU-Politiker im Kurznachrichtendienst Twitter.

Mario Ohoven hinterlässt Ehefrau Ute, Tochter Chiara und Sohn Michael

Der gelernte Bankkaufmann Ohoven galt als Gesicht und Stimme des Verbands. Im Jahr 2005 hatte der Lobbyist sein Unternehmen Investor- und Treuhand-Beteiligungsgesellschaft verkauft. Der Finanzexperte hinterlässt seine Ehefrau Ute-Henriette Ohoven sowie seinen Sohn Michael Ohoven, Tochter Chiara Ohoven sowie die Enkelkinder Leonardo und Valentino.

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loc/news.de/dpa

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