Sparkassen-Kunden aufgepasst: Mit dieser Masche wollen Betrüger Ihre Banking-Daten klauen
Kriminelle versuchen erneut, sich an den Kontodaten von Sparkassen-Kunden zu vergreifen - und damit die Konten leer zu räumen. Dafür verschicken sie täuschend echte Sicherheitswarnungen.
Von news.de-Redakteur Felix Schneider - Uhr
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- Cyberkriminelle versenden betrügerische E-Mails im Namen der Sparkasse
- Die E-Mails fordern dazu auf, eine Webseite aufzurufen und dort Daten einzugeben
- Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten über die aufgerufene Seite preis
Mehr Sicherheitsupdates und -infos finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Im Namen der Sparkasse verschicken Cyberkriminelle derzeit täuschend echt gestaltete Nachrichten, in denen es um eine vermeintliche Sicherheitswarnung geht. Die Mail verlangt dabei eine Freischaltung für das Online-Banking - andernfalls droht den Betroffenen Kunden eine Sperre. Wer jetzt nicht Vorsicht walten lässt, könnte seine Daten und sein Geld riskieren.
Mail droht mit einer Konto-Sperre
In der Mail wird behauptet, die bisherige Anmeldung sei aus "Sicherheitsgründen" aktualisiert worden. Daher müssten die Kunden nun eine neue Authentifizierungsmethode in der Banking-App aktivieren. Darunter findet sich ein mit rot markierter Warnhinweis: "Wichtig: Ohne Aktivierung kann Ihr Online-Banking demnächst gesperrt werden". So wollen die Betrüger Zeitdruck aufbauen und die Empfänger zum Handeln zwingen, bevor sie erkennen, dass es sich um einen Betrug handelt.
Nutzer kommen auf eine Datenklau-Seite
Dabei gibt es mehrere Anzeichen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt: Statt einer offiziellen Sparkassen-Domain ist als Absender nur die auffällig unpassende Adresse "ashoj.com" angegeben. Zudem passt die allgemeine Begrüßung "Willkommen" nicht zu einer persönlichen Banknachricht. Der Link, hinter dem vermeintlich die neue Authentifizierung stecken soll, führt zu einer manipulierten Seite mit einer vorgeschobenen Sicherheitsprüfung.
Dort angelangt sollen Nutzer Angaben wie Bankleitzahl, BIC oder weitere Zugangsdaten preisgeben - kommen sie der Aufforderung nach, landen diese Infos allerdings im Anschluss bei den Tätern. Eine echte Authentifizierung findet laut dem Rechercheportal "Mimikama" dabei nicht statt.
Was im schlimmsten Fall zu tun ist
Die gute Nachricht: Solange Sie noch keine Infos eingegeben haben, sind Sie in diesem Fall noch auf der sicheren Seite. Schließen Sie die Seite einfach wieder schnell. Das Online-Banking sollte dann ausschließlich über die Ihnen bereits bekannte Sparkassen-App oder eine selbst eingegebene Webadresse geöffnet werden. Die verdächtige Nachricht können Sie jederzeit bei der zuständigen Sparkasse melden oder schlicht löschen.
Kam es allerdings bereits zu einer Übermittlung sensibler Informationen wie Zugangsdaten, TAN oder App-Freigaben, müssen Sie die Sparkasse unmittelbar informieren. Der Online-Banking-Zugang sollte dann gesperrt werden. Prüfen Sie zudem dringend das Konto auf unbekannte Buchungen.
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sfx/ife/news.de
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