Britisches Königshaus: Brisante Enthüllung – Camilla wollte Charles von einer Hochzeit mit ihr abbringen

Königin Camilla soll vor der Hochzeit mit Charles III. gezögert haben, weil sie ihre Freiheit und Privatsphäre fürchtete. Die starren Pflichten des Königshauses und die Angst vor öffentlicher Kritik machten ihr zu schaffen. 

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Camilla hatte Angst vor der Hochzeit mit Charles (Foto) Suche
Camilla hatte Angst vor der Hochzeit mit Charles Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Alistair Grant
  • Camilla fürchtete um ihre persönliche Freiheit und Unabhängigkeit
  • Dianas Schicksal machte die Hochzeit für sie zusätzlich belastend
  • Biografinnen berichten von Camillas Zweifeln am Leben im Königshaus

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Königin Camilla und König Charles III. sind seit Jahrzehnten miteinander verbunden. Doch bevor sie 2005 heirateten, soll Camilla erhebliche Zweifel an einer gemeinsamen Zukunft unter dem Dach der Monarchie gehabt haben.

Camilla fürchtete um ihre persönliche Freiheit

Am 9. April 2005 gaben sich Charles und Camilla das Jawort. Damit fand eine jahrzehntelange Beziehung ihren offiziellen Abschluss, die von gesellschaftlichen Konflikten, gescheiterten Ehen und heftigen öffentlichen Reaktionen begleitet worden war. Doch der Schritt vor den Traualtar war für Camilla offenbar keineswegs selbstverständlich.

Wie die königliche Biografin Ingrid Seward laut "RadarOnline" in ihrem Buch "My Mother and I" schildert, bereitete ihr die Vorstellung, künftig als Ehefrau des damaligen Thronfolgers aufzutreten, erhebliche Sorgen. Sie habe sich lange gegen die damit verbundenen Verpflichtungen gewehrt und versucht, Charles von einer Heirat abzubringen. Seward beschreibt Camillas Befürchtungen mit deutlichen Worten: "Die Tragweite dessen, was es bedeuten würde, die Frau von Prinz Charles zu sein, ängstigte Camilla."

Für die damalige Partnerin des Prinzen ging es demnach nicht darum, ihre Beziehung infrage zu stellen. Vielmehr fürchtete sie, ihre gewohnte Unabhängigkeit aufgeben zu müssen. Ein Leben mit festen Abläufen, offiziellen Terminen und ständiger Beobachtung durch die Öffentlichkeit entsprach offenbar nicht ihren Vorstellungen.

Dianas Schicksal machte die Entscheidung noch schwieriger

Ein weiterer Faktor dürfte die Erinnerung an Prinzessin Diana gewesen sein. Die erste Ehe von Charles war unter enormem öffentlichen Druck gescheitert. Nach der Scheidung 1996 und Dianas Tod bei einem Autounfall in Paris im August 1997 blieb die öffentliche Wahrnehmung der Beziehung zwischen Charles und Camilla besonders schwierig. Camilla musste damit rechnen, dass viele Menschen ihr die Rolle anlasten würden, die sie während der Ehe des Prinzen mit Diana gespielt haben soll. Zugleich war Diana weltweit beliebt. Ein offizieller Platz an Charles' Seite bedeutete deshalb nicht nur einen persönlichen Schritt, sondern auch eine Konfrontation mit anhaltender Kritik. Laut Seward hielt Camilla die Aussicht auf eine Hochzeit zeitweise für kaum realistisch. Sie habe Freunden gegenüber erklärt, das Vorhaben sei "farcehaft" und werde ohnehin nicht zustande kommen, weil Charles seine Pflichten stets an die erste Stelle setzen werde.

Charles selbst soll dagegen entschlossen gewesen sein, die Beziehung dauerhaft zu festigen. Er wollte Camilla nicht länger auf eine private Rolle beschränken, sondern ihre Anerkennung innerhalb der königlichen Familie erreichen.

Auch der Alltag am Hof bereitete Camilla Probleme

Die Autorin Tina Brown beleuchtet in ihrem Buch "The Palace Papers" ebenfalls Camillas Vorbehalte. Demnach erkannte diese noch kurz vor der Hochzeit, dass ihr das Leben ohne die offizielle Rolle als Ehefrau des Thronfolgers durchaus Vorteile bot. Vor allem die zahlreichen öffentlichen Auftritte, die formellen Regeln und die ununterbrochene Aufmerksamkeit sollen ihr zugesetzt haben. Hinzu kam Charles' stark strukturierter Alltag. Der Prinz legte großen Wert auf Pünktlichkeit und feste Abläufe, während Camilla offenbar einen weniger streng organisierten Lebensstil bevorzugte.

Eine Hochzeit mit weitreichenden Folgen

Letztlich heirateten Charles und Camilla dennoch. Für den heutigen König bedeutete die Hochzeit die öffentliche Anerkennung seiner langjährigen Partnerin. Camilla akzeptierte damit eine Rolle, deren Anforderungen sie zuvor offenbar gefürchtet hatte.

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