Prinzessin Astrid von Norwegen ist tot: Norwegische Royals von nächstem Todesdrama erschüttert
Die Schicksalsschläge im norwegischen Königshaus reißen nicht ab: Kurz nach dem Ableben und dem Staatsbegräbnis von König Harald V. ist Prinzessin Astrid, die Tante von König Haakon VIII., im Alter von 94 Jahren gestorben.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
Suche
- Prinzessin Astrid von Norwegen ist tot
- Tante von König Haakon VIII. im Alter von 94 Jahren gestorben
- Erneutes Todesdrama kurz nach Staatsbegräbnis von König Harald V.
Das Ableben von Norwegens König Harald V. ist erst zwei Wochen her, nun ereilt das norwegische Königshaus die nächste Todestragödie: Prinzessin Astrid, die letzte von König Haralds Schwestern, ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Damit schloss die Tante von König Haakon VIII. nur wenige Tage nach dem Staatsbegräbnis ihres Bruders in Oslo für immer die Augen.
Prinzessin Astrid von Norwegen ist tot: König Haakons VIII. Tante zwei Wochen nach König Harald V. gestorben
Die betrübliche Todesnachricht machte das norwegische Königshaus am Freitag, dem 11. September 2026, auf der offiziellen Instagram-Seite des Palastes kund. Zu einem Schwarz-weiß-Bild von Prinzessin Astrid war dort zu lesen: "Seine Majestät der König hat mit großer Trauer die Nachricht erhalten, dass Prinzessin Astrid verstorben ist. Die Prinzessin ist heute, am Freitag, den 11. September, im Alter von 94 Jahren für immer eingeschlafen."
König Haakon weint um seine Tante Astrid: "Wir werden sie vermissen"
"Tante Astrid war eine wichtige Stütze für König Harald und uns andere in der Familie", zitierte der norwegische Hof König Haakon VIII. in einer Mitteilung. "Wir haben viel von ihr gelernt, und sie hatte keine Angst, ihre Meinung zu sagen. Ihr Tod ist ein großer Verlust für uns. Wir werden sie vermissen." Dem Tod der 94-Jährigen waren monatelange gesundheitliche Probleme und mehrere Krankenhausaufenthalte vorausgegangen, wie unter anderem "Gala" berichtet. Nach Prinzessin Astrids Tod wurde die Flagge auf dem Balkon des Königsschlosses in Oslo erneut auf halbmast gesetzt.
Trauer um Prinzessin Astrid von Norwegen
Prinzessin Astrid, die am 12. Februar 1932 geboren und auf den Namen Astrid Maud Ingeborg getauft wurde, kam als Tochter von Norwegens König Olav V. zur Welt und wuchs mit ihrer Schwester Prinzessin Ragnhild (1930 - 2012) und ihrem Bruder Harald auf. Prinzessin Astrid war seit 1961 mit Johan Martin Ferner verheiratet, aus der Ehe, die 2015 mit dem Tod von Prinzessin Astrids Ehemann endete, gingen fünf Kinder hervor. Am 9. September hatte die hochbetagte Prinzessin bei der Beisetzung des verstorbenen Königs ihren letzten Auftritt in der Öffentlichkeit - nun müssen die norwegischen Royals auch König Haakons Tante zu Grabe tragen.
Prinzessin Astrid von ihren Kindern betrauert: "Danke, dass du die beste Mama warst"
"Danke, dass du die beste Mama warst, die wir uns hätten wünschen können", zitierte der Hof die Kinder der Prinzessin. "Du warst unser ganzes Leben lang für uns da - mit Liebe und Weisheit, Wärme und viel Humor." Sie sei sowohl für ihren Vater König Olav als auch für ihren Bruder Harald da gewesen - "präsent, loyal und pflichtbewusst" - und habe für alle, die es gebraucht hätten, "aufrichtiges Mitgefühl und Fürsorge" gezeigt. "Danke für alle schönen Erinnerungen. Du wirst für immer einen großen Platz in unseren Herzen haben."
Suche
Sie habe das Königshaus auf eine warmherzige und pflichtbewusste Art repräsentiert, zitierte der Hof König Haakon VIII. weiter. Schon mit 22 Jahren habe sie die Rolle der First Lady übernehmen müssen, als ihre Mutter Kronprinzessin Märtha starb. Besonders die Fürsorge für die Schwächsten in der Gesellschaft habe ihr immer am Herzen gelegen. "Sie war äußerst loyal und erfüllte ihre Aufgaben stets mit Engagement, Präsenz und einer ansteckend guten Laune."
Prinzessin Astrid von Norwegen nach gesundheitlichen Problemen 94-jährig verstorben
Die gesundheitlichen Schwierigkeiten der norwegischen Prinzessin hatten sich schon Monate vor ihrem Tod abgezeichnet. Bereits Ende März musste Astrid wegen einer Lungenentzündung im Osloer Rikshospitalet behandelt werden. Ihr Bruder König Harald und Königin Sonja, 89, wurden dabei gesichtet, wie sie die Patientin in der Klinik aufsuchten.
Suche
Am 28. März bestätigte der Palast offiziell die Erkrankung, teilte jedoch mit, dass sich Astrids Zustand bessere. Königin Sonja äußerte sich vor einem weiteren Besuch bei ihrer Schwägerin gegenüber Journalisten zuversichtlich: "Wir hoffen, dass alles gut geht." Doch die Hoffnung auf eine dauerhafte Genesung sollte sich nicht erfüllen – nur wenige Wochen später verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Prinzessin erneut dramatisch.
Prinzessin Astrid bekam kurz vor ihrem Tod die Diagnose Herzinsuffizienz
Am 12. Mai wurde Prinzessin Astrid erneut ins Rikshospitalet gebracht – diesmal mit einer deutlich ernsteren Diagnose. Wie die norwegische Zeitschrift "Se og Hør" berichtete, litt die 94-Jährige an Herzinsuffizienz. Drei Tage nach der Einlieferung informierte der Hof die Öffentlichkeit über den Eingriff: Den Ärzten zufolge wurde Astrid ein vorübergehender Herzschrittmacher eingesetzt. Trotz der besorgniserregenden Lage ließ die Prinzessin selbst eine beruhigende Botschaft übermitteln. In der Palasterklärung hieß es: "Die Prinzessin möchte mitteilen, dass sie in den besten Händen ist." Astrid sollte nach dem Eingriff noch für längere Zeit zur Beobachtung in der Klinik verbleiben. Ihre gesundheitliche Situation stabilisierte sich jedoch nicht dauerhaft.
Übrigens: Kennen Sie schon den brandneuen Adels-Podcast "Royales Rauschen" von news.de? Am besten gleich reinhören und keine Meldung aus den Königspalästen mehr verpassen!
Prinzessin Astrid erfüllte ihre Royals-Pflichten trotz schwerer Krankheit
Prinzessin Astrid nahm noch am Tag ihrer erneuten Einlieferung im Mai öffentliche Aufgaben wahr. Nur wenige Stunden bevor sie ins Krankenhaus kam, besuchte sie die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Sanitätsvereins Blindern und Vinderen. Bilder auf dem Instagram-Kanal des Königshauses zeigen sie dabei mit einem sanften Lächeln.
Die Verbindung der Prinzessin zu dieser Organisation reichte Jahrzehnte zurück: Seit 1954 fungierte sie als Schirmherrin des Norwegischen Frauen-Sanitätsvereins, der sich für bessere Gesundheitsversorgung und Lebensbedingungen von Frauen einsetzt. Mit ihrem Tod verliert Norwegen nicht nur ein Mitglied der Königsfamilie, sondern auch eine Persönlichkeit, die über 70 Jahre lang pflichtbewusst royale Aufgaben erfüllte.
Wir empfehlen außerdem folgende Royals-News:
- König Charles' Ehefrau gibt überraschendes Gesundheits-Update
- Herzogin Meghan von miserablem Ruf eingeholt - jetzt steht Harrys Frau vor einem Problem
- "Endlich sind sie weg!" Montecito-Nachbarn feiern Sussex-Umzug
- Sussex-Ehe vor dem Aus? Royals-Expertin erkennt Warnsignale
- Millionenrechnung für den Königssohn - woher nimmt Harry das viele Geld?
loc/news.de/dpa/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.