Prinz William und Prinz Harry: Königssöhne brechen inniges Versprechen an tote Prinzessin Diana

Nach dem Tod von Prinzessin Diana hatten sich Prinz William und Prinz Harry geschworen, das ehrende Andenken ihrer Mutter gemeinsam aufrecht zu erhalten - knapp 30 Jahre später ist von diesem Versprechen nichts mehr übrig.

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Einst schworen William und Harry, das Vermächtnis ihrer Mutter niemals dem Bruderstreit zu opfern – doch zum 30. Todestag von Prinzessin Diana plant der Thronfolger offenbar, sich so weit wie möglich von seinem Bruder entfernt aufzuhalten. (Foto) Suche
Einst schworen William und Harry, das Vermächtnis ihrer Mutter niemals dem Bruderstreit zu opfern – doch zum 30. Todestag von Prinzessin Diana plant der Thronfolger offenbar, sich so weit wie möglich von seinem Bruder entfernt aufzuhalten. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Victoria Jones
  • Prinz William und Prinz Harry bis aufs Blut zerstritten
  • Verstorbene Lady Di kann ihre Söhne 30 Jahre nach ihrem Tod nicht mehr vereinen
  • Royals-Experte legt sich fest: Königssöhne werden Prinzessin Diana nicht mehr gemeinsam ehren

Als Prinzessin Diana am 31. August 1997 in Paris infolge eines tragischen Auto-Unfalls mit nur 36 Jahren starb, wurden Royals-Fans rund um den Globus von einer Welle des kollektiven Trauerns ergriffen, die ihresgleichen suchte. Doch niemanden traf der viel zu frühe Tod der Prinzessin von Wales so schwer wie ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry.

Prinzessin Diana seit knapp 30 Jahren tot: So haben sich ihre Söhne William und Harry seit dem Todesdrama verändert

Der damals 15-jährige William und sein zwölfjähriger Bruder Harry schritten vor den Augen von 2,5 Milliarden Menschen, die die Trauerfeier für Prinzessin Diana im September 1997 im Fernsehen verfolgten, hinter dem Sarg ihrer toten Mutter - als Geschwister, die in Trauer vereint willens waren, das Andenken von Prinzessin Diana für den Rest ihrer beider Leben gemeinsam in Ehren zu halten. Doch was ist von dieser Entschlossenheit knapp 30 Jahre später noch übrig?

"Beide Brüder sind zutiefst entschlossen, das Vermächtnis ihrer Mutter weiterzutragen, und kein noch so verletztes Gefühl würde dem jemals im Wege stehen", zitieren die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand vor einigen Jahren in ihrer Sussex-Biografie "Finding Freedom" einen engen Vertrauten Prinz Harrys. Doch dieses Versprechen ist Geschichte, wie Phil Dampier befürchtet, der für die britische "Daily Mail" als Royals-Experte aus dem Königshaus berichtet und mehrere Bücher zur britischen Königsfamilie veröffentlicht hat.

Einst in Trauer vereint, heute auseinandergelebt: Prinz William und Prinz Harry können sich nicht mal für Prinzessin Diana zusammenraufen

Im August 2027 jährt sich Prinzessin Dianas Tod zum 30. Mal – doch an eine gemeinsame Würdigung durch ihre beiden Söhne glaubt kaum noch jemand. Phil Dampier bringt es auf den Punkt: Thronfolger William werde es äußerst schwer fallen, Harry zu begegnen, selbst um Prinzessin Dianas Andenken zu ehren. Denn statt Annäherung herrscht Funkstille, die beiden Königssöhne gehen seit Jahren getrennte Wege – und der Graben zwischen ihnen scheint tiefer denn je.

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Prinz William will seinem Bruder Harry niemals verzeihen

Dampier, Autor des Buches "Royally Suited: Harry And Meghan in their own words", sieht keinerlei Spielraum für eine Annäherung. Aus Prinz Williams Umfeld habe er vernommen, dass der Thronfolger seinen Bruder als abgeschlossenes Kapitel betrachte. Sein gesamter Fokus liege auf der Zukunft mit seiner Frau Prinzessin Catherine und den drei Kindern George, Charlotte und Louis. Die Liste der Verfehlungen, die William seinem jüngeren Bruder ankreidet, ist lang: der Abschied von der königlichen Familie, die Enthüllungen in der Autobiografie "Spare", die Netflix-Dokumentation und das berüchtigte Oprah-Winfrey-Interview. "Es führte dazu, dass Catherine als Rassistin verunglimpft wurde, und das wird er niemals vergessen", so Dampier gegenüber der "Daily Mail". Für den künftigen König sei schlicht zu viel gesagt worden, die Verletzungen und das Gefühl des Verrats sitzen zu tief.

Letzter gemeinsamer Auftritt von William und Harry für Lady Di sprach Bände

Am 1. Juli 2021, dem Tag, an dem Diana 60 Jahre alt geworden wäre, enthüllten die Brüder im Sunken Garden des Kensington-Palast eine von Ian Rank-Broadley geschaffene Skulptur. Umgeben von 4.000 Pflanzen und Blumen, die ihre Mutter besonders geliebt hatte, wirkten die Prinzen oberflächlich harmonisch. Doch ein Lippenleser enthüllte die unterschiedlichen Temperamente: Während Harry lässig vorschlug, die Abdeckung einfach herunterzureißen – "Lass uns einfach dran ziehen!" –, bestand William darauf, nichts dem Zufall zu überlassen: "Ich wollte nicht, dass etwas schiefgeht; es ist wichtig, dass wir es richtig enthüllen."

Was ursprünglich als große Feier geplant war, wurde kurzfristig zur "privaten Veranstaltung" herabgestuft – angeblich wegen der Spannungen zwischen den Brüdern. Prinz Harrys Ehefrau Herzogin Meghan blieb mit den Kindern in Montecito. Die Söhne Prinzessin Dianas sollen an jenem Tag kaum miteinander gesprochen haben.

Prinzessin Diana kann ihre Söhne 30 Jahre nach ihrem Tod nicht mehr vereinen

Spätestens seit 2026 würdigen die Königssöhne das Andenken ihrer Mutter auf getrennten Wegen. Harry engagiert sich seit langem als Schirmherr der Kinderhilfsorganisation WellChild, die Spendengelder im Namen von Prinzessin Diana sammelt und schwerkranke Kinder unterstützt. Prinz William wiederum überreichte 2024 die Diana Legacy Awards persönlich – sein Bruder war lediglich per Videoschalte zugeschaltet. Der Thronfolger hielt dabei eine bewegende Rede zu Ehren seiner Mutter, bevor Harry anschließend virtuell das Wort ergriff.

Was einst als unverbrüchliches gemeinsames Projekt galt, hat sich in zwei parallele Einzelinitiativen aufgespalten. Die unterschiedlichen Herangehensweisen, die sich bereits bei der Statuen-Enthüllung 2021 andeuteten, haben sich zu einer vollständigen Trennung ausgewachsen – zumindest was das öffentliche Gedenken an Diana betrifft.

Prinz Harry bemüht sich um König Charles III. und sucht die Nähe zum Königshaus

Während die Beziehung zu Thronfolger William auf Eis liegt, sucht Prinz Harry beharrlich die Nähe zu seinem Vater. König Charles III. hat Berichten zufolge eine Einladung zu den Invictus Games 2027 in Birmingham erhalten – ein Olivenzweig seines jüngeren Sohnes. Die Organisatoren dürften den Monarchen entweder zur Eröffnungs- oder Abschlusszeremonie bitten, verbunden mit der Möglichkeit, Wettkämpfer persönlich zu treffen. Rückenwind erhält der Herzog von Sussex durch ein Familientreffen, das Anfang Juli 2026 stattfand: Auf dem Landsitz Highgrove in Gloucestershire sah er seinen Vater erstmals seit vier Jahren wieder persönlich – gemeinsam mit Meghan, Archie und Lilibet. Auch Königin Camilla war anwesend. Laut "Mirror" möchte der Herzog weitere Begegnungen arrangieren, damit Charles mehr Zeit mit seinen Enkeln verbringen kann und "aller paar Monate" in seine britische Heimat zurückkehren. "Nächstes Jahr ist für Harry eine große Sache", verriet eine Quelle. "Es würde ihm die Welt bedeuten, seinen Vater dort zu haben."

Prinz William bleibt stur und macht einen großen Bogen um Prinz Harry

Eines steht laut Phil Dampier fest: Prinz William wird bei den Invictus Games 2027 nicht auftauchen. Der Thronfolger werde bewusst dafür sorgen, dass keinerlei Zweifel an seiner Abwesenheit aufkommen könne – indem er sich zum fraglichen Zeitpunkt schlicht weit entfernt aufhalte. Dahinter steckt die Überzeugung, Prinz Harry wolle ihn nur für die eigene Außenwirkung instrumentalisieren. Zwar liege Prinz William die Unterstützung von Veteranen und Streitkräften am Herzen – schließlich werde er eines Tages König und Oberbefehlshaber –, doch nach der Pfeife seines jüngeren Bruders zu tanzen komme für ihn nicht infrage. Auch König Charles könnte einen eleganten Ausweg finden: Königin Camillas 80. Geburtstag fällt in denselben Zeitraum und böte dem Monarchen einen diplomatischen Vorwand, der Einladung seines Sohnes nicht nachzukommen.

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