Prinzessin Kate und Prinz William übergangen: Meghan Markle genießt Genugtuung nach Palast-Entscheidung

Dass sie und Prinz Harry zur Privat-Audienz bei König Charles III. eingeladen wurden, ist ein Meilenstein für Meghan Markle - doch noch größere Genugtuung verschafft der Sussex-Herzogin der Umstand, dass Prinzessin Kate und Prinz William eiskalt übergangen wurden.

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Meghan Markle lacht sich ins Fäustchen: Dass Prinz William und Prinzessin Kate bei einer wichtigen Palast-Entscheidung nicht konsultiert wurden, soll der Herzogin von Sussex Genugtuung verschafft haben. (Foto) Suche
Meghan Markle lacht sich ins Fäustchen: Dass Prinz William und Prinzessin Kate bei einer wichtigen Palast-Entscheidung nicht konsultiert wurden, soll der Herzogin von Sussex Genugtuung verschafft haben. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Toby Melville

Im britischen Königshaus herrscht eine klare Hierarchie, die sich streng nach der Thronfolge richtet - je weiter oben ein Familienmitglied steht, umso mehr Einfluss hat die betreffende Person in Angelegenheiten des Windsor-Clans. Prinz William sitzt demnach als Thronfolger und künftiger König an einem besonders langen Hebel. Doch nun wurde der Prinz von Wales ebenso wie seine Ehefrau Prinzessin Kate offenbar eiskalt übergangen, als eine wichtige Entscheidung getroffen werden musste - und ausgerechnet Meghan Markle ist die Nutznießerin und lachende Dritte.

Meghan Markle und Prinz Harry plötzlich bei König Charles III. willkommen - ohne Zustimmung von Kate und William

Doch der Reihe nach: Anfang Juli schrieb Herzogin Meghans Ehemann Prinz Harry Royals-Schlagzeilen, als er für einen mehrtägigen Besuch in seine britische Heimat zurückkehrte. Offiziell stand alles im Zeichen der 2027 in Birmingham stattfindenden "Invictus Games", doch ein privater Termin Prinz Harrys abseits der öffentlichen Auftritte erhitzte die Gemüte deutlich stärker: Die Rede ist von dem privaten Treffen zwischen Prinz Harry und seinem Vater König Charles III. auf dessen Landsitz Highgrove House in der Grafschaft Gloucestershire. Nicht nur Königin Camilla soll ebenfalls bei dem Wiedersehen dabei gewesen sein, auch Herzogin Meghan und ihre beiden Kinder Archie und Lilibet seien für das Privattreffen angereist.

Erste Annäherung nach jahrelangem Zoff schürt Hoffnung auf Royals-Versöhnung für Harry und Meghan

Nun könnte man meinen, ein Treffen zwischen Vater und Sohn sei nun wirklich keine Schlagzeile wert, doch im Fall von Prinz Harry und König Charles III. ist die Ausgangslage eine andere. Der Herzog von Sussex und der britische Monarch sind seit Jahren voneinander distanziert, seitdem Prinz Harry und Meghan Markle Anfang 2020 verkündeten, ihre Pflichten als Vollzeit-Royals ablegen und nach Nordamerika auswandern zu wollen. Kaum in ihrer Wahlheimat Montecito angekommen, begannen die Sussexes auch schon ihren persönlichen Rachefeldzug und überzogen die Königsfamilie mit einer Reihe schwerwiegender Vorwürfe und Anschuldigungen, woraufhin das Verhältnis zu Harrys Herkunftsfamilie stark abkühlte.

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König Charles III. lässt Prinz William und Prinzessin Kate außen vor - bricht nun ein neuer Royals-Krieg los?

Dass König Charles III. nun plötzlich nach Jahren des Zoffs seinen privaten Landsitz öffnete, um seinen jüngeren Sohn und seine US-amerikanische Schwiegermutter willkommen zu heißen, kam einer handfesten Überraschung gleich, die einige Royals-Experten gar als Indiz dafür werteten, dass der Familienstreit bei den Sussexes und den Windsors bald beigelegt sein könnte. Was nun allerdings Klatschblätter wie "Heat Magazine" und "Closer" berichten, lässt eher vermuten, dass mit dem Empfang Harrys und Meghans eine neue Fehde losbrechen könnte: Angeblich habe König Charles III. vor dem Wiedersehen mit den Exil-Royals nämlich keine Rücksprache mit seinem älteren Sohn und Thronfolger Prinz William gehalten.

Prinzessin Kate und Prinz William bei Harry-Planung einfach übergangen - Meghan Markle fühlt sich überlegen

Weder der Prinz von Wales noch seine Ehefrau Prinzessin Kate seien den berichten zufolge vorab eingeweiht worden noch hätten sie ihr explizites Einverständnis für das Treffen des Monarchen mit Harry und Meghan gegeben. Das Wiedersehen wurde augenscheinlich ohne jegliche Abstimmung mit dem Prinzen und der Prinzessin von Wales arrangiert – ein Umstand, der die ohnehin angespannte Dynamik innerhalb der königlichen Familie weiter verschärfen dürfte. Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich bislang nicht öffentlich zu dem Besuch geäußert – angeblich, um den Wunsch des Königs nach Vertraulichkeit zu respektieren, wie "Heat" berichtet.

Meghan Markle genießt Genugtuung - "Sie braucht Williams und Kates Zustimmung nicht"

Dass Prinzessin Kate und Prinz William außen vor blieben, soll wiederum Meghan Markle eine Genugtuung sondergleichen verschafft haben. Laut einem Insider aus dem Umfeld der Sussexes hat die Tatsache, dass die Annäherung ganz ohne Billigung der Waleses zustande kam, Meghans Selbstbewusstsein erheblich gestärkt. "Es wird immer deutlicher, dass sie Williams und Kates Zustimmung nicht brauchen, was Meghans Selbstvertrauen wirklich gestärkt hat", so die Quelle gegenüber "Heat". Besonders zufrieden stimme die Herzogin von Sussex demnach, dass König Charles sich so intensiv darum bemühe, die Familienfehde zu kitten – und dabei nicht nur an Harry und Meghan denke, sondern auch an deren Kinder. Meghan Markle betrachte das Verhalten des Thronfolgerpaares als Bestätigung dafür, dass sie und Harry nie das eigentliche Problem gewesen seien. "Sie war immer überzeugt, dass sie gezielt ausgegrenzt und gemobbt wurden – mit Unterstützung von William und Kate", erklärte der Insider weiter.

So besiegelten Prinz Harry und Meghan Markle das Ende der royalen "Fab Four"

Dabei war das Verhältnis zwischen den beiden Paaren nicht immer so zerrüttet. Einst traten Harry, Meghan, William und Kate gemeinsam auf und wurden von der Presse als "Fab Four" gefeiert. Mit dem Rückzug der Sussexes von ihren royalen Pflichten im Jahr 2020 begann jedoch ein Zerwürfnis, das sich seither stetig vertieft hat. Den größten Sprengstoff lieferten Harry und Meghan selbst: Im aufsehenerregenden Oprah-Interview 2021 behauptete Meghan, Kate habe sie wegen eines Streits um das Brautjungfernkleid von Prinzessin Charlotte zum Weinen gebracht – was früheren Berichten widersprach, wonach es genau umgekehrt gewesen sei. In seinen 2023 erschienenen Memoiren "Spare" legte Harry nach. Er bezeichnete William darin als seinen "Erzfeind" und beschuldigte ihn, in einem Streit über Meghan körperlich übergriffig geworden zu sein. Zudem schilderte er, wie eine schwangere Kate Meghan wegen eines Scherzes über "Schwangerschaftsdemenz" zurechtgewiesen habe.

Gelingt Prinz Harry und Herzogin Meghan das ersehnte Comeback als Teilzeit-Royals?

Doch König Charles geht offenbar noch deutlich weiter und soll bereits jenseits eines einmaligen Versöhnungstreffens Pläne schmieden. Berichten zufolge erwägt der Monarch, Prinz Harry und Herzogin Meghan samt Kindern zu Weihnachten nach Sandringham einzuladen – ein Schritt, der vor wenigen Monaten noch undenkbar schien. Noch brisanter sind allerdings die Gerüchte über eine mögliche Rückkehr der Sussexes als Teilzeit-Royals. Ausgerechnet jenes "Half-in/Half-out"-Modell, das Harry und Meghan vor ihrem endgültigen Abschied 2020 vorgeschlagen hatten und das damals kategorisch abgelehnt wurde, steht nun offenbar wieder zur Debatte. König Charles III. soll ernsthaft in Betracht ziehen, dem Paar genau diese Rolle zuzugestehen und sich damit gegen die Entscheidung seiner Mutter Queen Elizabeth II. zu stellen, die die Teilzeit-Lösung zu Lebzeiten kategorisch abgelehnt hatte.

So stehen Prinz Harry und Meghan Markle heute zu einer Versöhnung mit Prinzessin Kate und Prinz William

Trotz aller Spannungen betonen die Sussexes laut Insidern, dass ihnen eine Verbesserung des Verhältnisses zu Prinz William und Prinzessin Catherine durchaus am Herzen liege. "Sie würden sich nach wie vor sehr eine bessere Beziehung zu William und Kate wünschen, aber selbst wenn das nie passiert, glauben sie, dass sie und ihre Kinder jetzt einen Platz innerhalb der Familie haben", so die Quelle gegenüber "Heat". Aus Meghans Sicht hätten William und Kate über Jahre hinweg systematisch versucht, andere Familienmitglieder gegen sie und Harry aufzubringen. Dass es trotzdem gelungen sei, die Beziehung zu Charles wiederherzustellen, grenze aus ihrer Perspektive an ein Wunder. Die Botschaft der Sussexes ist damit unmissverständlich: Eine Aussöhnung mit den Waleses wäre willkommen, ist aber keine Voraussetzung mehr für ihren Platz in der königlichen Familie. Das Machtverhältnis hat sich verschoben – zumindest in den Augen von Harry und Meghan.

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