Prinz William empört: Deshalb bringt der Briten-Thronfolger jetzt seine Anwälte in Stellung

Um den 30. Todestag seiner Mutter Prinzessin Diana zu würdigen, plant Prinz Harry ein besonderes Projekt - sehr zum Unmut seines älteren Bruders Prinz William. Der britische Thronfolger erwägt nun juristische Schritte.

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Prinz William ist angesichts der neuen Pläne seines Bruders entsetzt und angewidert - jetzt sollen Anwälte Prinz Harry zurechtrücken. (Foto) Suche
Prinz William ist angesichts der neuen Pläne seines Bruders entsetzt und angewidert - jetzt sollen Anwälte Prinz Harry zurechtrücken. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Chris Jackson
  • Prinz William stinksauer auf jüngeren Bruder Prinz Harry
  • Herzog von Sussex plant Prinzessin-Diana-Doku zu 30. Todestag
  • Britischer Thronfolger bringt Anwälte in Stellung laut Royals-News

Als Prinzessin Diana im August 1997 in Paris ihr Leben bei einem tragischen Autounfall verlor, verfiel die Adelswelt in kollektive Trauer. Auch heute, fast drei Jahrzehnte nach dem einschneidenden Unglück, ist Lady Di unvergessen. Den 30. Todestag seiner Mutter will Prinz Harry Gerüchten zufolge mit einem besonderen Meilenstein würdigen - doch offenbar hat der Herzog von Sussex die Rechnung ohne seinen älteren Bruder Prinz William gemacht, der gegen Harrys Pläne sogar juristisch stoppen will, wie bei "Radar Online" zu lesen ist.

Prinz Harry plant Gedenkprojekt für Lady Di - Prinz William tobt vor Wut

Dem Bericht zufolge könnte der seit geraumer Zeit schwelende Streit zwischen Prinz William und Prinz Harry eine neue Eskalationsstufe erreichen. Prinz William erwägt demnach rechtliche Schritte gegen ein geplantes Netflix-Dokumentarfilm-Projekt seines jüngeren Bruders. Die Produktion soll im August 2027 erscheinen – genau zum 30. Todestag ihrer Mutter Prinzessin Diana. Laut Insidern empfindet der ältere Sohn von König Charles III. das Vorhaben als "widerlich und zutiefst verstörend". Der 41-jährige Herzog von Sussex und seine Ehefrau Meghan Markle entwickeln die Dokumentation offenbar im Rahmen ihres millionenschweren Vertrags mit dem Streaming-Dienst.

Geplante Prinzessin-Diana-Doku könnte royalen Streit vor Gericht eskalieren lassen

Die geplante Produktion droht den ohnehin zerrütteten Brüdern einen weiteren tiefen Riss zuzufügen. Ein Palast-Mitarbeiter warnte, William sei bereit, "so weit wie nötig zu gehen", um das Projekt zu verhindern. Das geplante Filmprojekt soll verschiedene Aspekte aus dem Leben der 1997 in Paris verstorbenen Prinzessin von Wales beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei ihr Umgang mit den Medien, ihr Verhältnis zur Monarchie sowie die Auswirkungen ihres Todes auf ihre beiden Söhne. Prinz Harry und Meghan Markle arbeiten seit ihrem Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020 mit Netflix zusammen. Das Paar lebt seitdem in Kalifornien und hat einen lukrativen Vertrag mit dem Streaming-Giganten abgeschlossen.

Prinz William angewidert von Harrys Plänen - jetzt sollen es die Anwälte richten

Für Prinz William öffnet die Aussicht auf eine kommerzielle Aufarbeitung der Geschichte seiner Mutter alte Wunden. Insider berichten, dass der künftige König die Umwandlung von Dianas Leben in "vermarktbaren Inhalt" als zutiefst geschmacklos betrachtet. Er sei überzeugt, dass Diana selbst entsetzt gewesen wäre über die Idee, ihre Geschichte für Profit neu zu verpacken. Williams jüngerer Bruder zeigt sich indes entschlossen, das Projekt voranzutreiben. "Harry ist absolut überzeugt, dass es sein angeborenes Recht als Sohn ist, seine Mutter zu würdigen", erklärte eine Quelle. In seinen Augen gehöre Dianas Andenken weder der Institution noch benötige er die Zustimmung seines Bruders. Der Herzog von Sussex vertritt demnach die Auffassung, dass weder der Palast noch andere Instanzen darüber bestimmen sollten, wie das Leben seiner Mutter in Erinnerung gehalten wird. Er habe lange das Gefühl gehabt, dass der Umgang mit Dianas Leben und Tod von jenen, die sie hätten schützen sollen, schlecht gehandhabt wurde.

Britischer Thronfolger sieht rot: Meghan Markles Einmischung geht William zu weit

Ein Insider berichtete, Harry sehe die Monarchie nicht als glaubwürdige Hüterin ihres Vermächtnisses. In entscheidenden Momenten, als Diana Mitgefühl und Unterstützung gebraucht habe, habe die Institution versagt. Deshalb bestehe er darauf, ihre Geschichte außerhalb der Palaststrukturen zu erzählen. Besonders die Beteiligung von Meghan Markle hinter den Kulissen hat Williams Zorn entfacht. "Was William besonders getroffen hat, ist das Ausmaß von Meghans Rolle bei dem Projekt", so ein Insider. Der Thronfolger empfinde es als Verrat an seiner Mutter, wenn seine Schwägerin Einfluss auf Dianas Vermächtnis nehme oder davon profitiere – nicht als Würdigung.

Die Wahl von Netflix als Plattform verschärft die Spannungen zusätzlich. Der Streaming-Dienst produzierte auch die Serie "The Crown", eine Dramatisierung der royalen Geschichte, die William bekanntermaßen ablehnt. "Netflix ist ein enormer Auslöser für William", erklärte eine Quelle. "Er hat seinen Ärger über 'The Crown' nie verheimlicht, und das fühlt sich an wie die Wiedereröffnung eines Kampfes, den er für beendet hielt."

Prinz William und Prinz Harry: Ihre innige Verbindung ist längst Geschichte

Dabei haben William und Harry in der Vergangenheit durchaus gemeinsam das Andenken ihrer Mutter gepflegt. Im Jahr 2017 traten beide zusammen in der BBC-Dokumentation "Diana, 7 Days" auf. Vier Jahre später enthüllten sie gemeinsam eine Statue von Diana im Kensington-Palast – an ihrem 60. Geburtstag. Prinz Harry hat wiederholt öffentlich über den Verlust seiner Mutter gesprochen, die er im Alter von zwölf Jahren verlor. Das Trauma, hinter ihrem Sarg hergehen zu müssen, hat ihn nachhaltig geprägt. Doch von dieser Einigkeit ist nichts mehr übrig. Laut Insidern prüft William nun alle verfügbaren Hindernisse, die dem Projekt in den Weg gelegt werden könnten – von rechtlichen Schritten bis hin zu institutionellem Einfluss.

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