Prinz Harry zieht Schlussstrich: "Es ist alles zu kaputt..." Royals-Trennung ist nicht mehr umkehrbar

Einst steckte Prinz Harry sein ganzes Herzblut in sein "Sentebale"-Projekt, das zu Ehren seiner Mutter Prinzessin Diana ins Leben gerufen wurde - nach einem verheerenden Streit liegt alles in Scherben, die Trennung ist nicht mehr umkehrbar.

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Prinz Harry, hier mit seiner Ehefrau Meghan Markle, steht vor den Scherben seines Herzensprojektes "Sentebale". (Foto) Suche
Prinz Harry, hier mit seiner Ehefrau Meghan Markle, steht vor den Scherben seines Herzensprojektes "Sentebale". Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Kirsty O'connor
  • Prinz Harry besiegelt Trennung von Herzensprojekt
  • Keine Rückkehr des Königssohns zu "Sentebale"-Wohltätigkeitsorganisation
  • Charity zu Ehren von Prinzessin Diana liegt in Scherbennach verheerendem Skandal

Als Prinz Harry vor 20 Jahren die Wohltätigkeitsorganisation "Sentebale" ins Leben rief, ging es dem jüngeren Sohn von König Charles III. nicht allein darum, positiv auf HIV getestete und an AIDS erkrankte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Das Charity-Projekt, das Prinz Harry gemeinsam mit Prinz Seeiso von Lesotho gründete, sollte auch eine Hommage an Harrys viel zu früh verstorbene Mutter Prinzessin Diana sein, die ihr Leben im Spätsommer 1997 im Alter von nur 36 Jahren verlor. Nun liegt Prinz Harrys Herzensprojekt nach turbulenten Monaten in Scherben - und der Königssohn hat die endgültige Trennung besiegelt, wie unter anderem in der "Daily Mail" und im "People"-Magazin zu lesen ist.

Prinz Harry macht Schluss: Trennung von "Sentebale"-Charity nicht mehr aufzuhalten

Der Herzog von Sussex hatte seinen Posten als "Sentebale"-Schirmherr im März 2025 niedergelegt. Vorausgegangen war ein erbitterter öffentlicher Konflikt mit der Vorstandsvorsitzenden Sophie Chandauka. Diese hatte Prinz Harry Mobbing, Rassismus und Frauenfeindlichkeit vorgeworfen – Anschuldigungen, die der britische Königssohn zurückwies.

Dass Prinz Harry seine Meinung eines Tages ändern und sich nach den öffentlich ausgetragenen Querelen mit "Sentebale" wieder mit der Wohltätigkeitsorganisation zusammentun könnte, halten Insider für ausgeschlossen. "Die Vorstellung, dass Harry jemals zurückkehren würde, ist vollständig erloschen", erklärten Quellen aus dem Umfeld der Organisation gegenüber der "Times". "Es gibt absolut keine Möglichkeit mehr. Es ist alles zu kaputt."

Erbitterter Streit bei "Sentebale": Das ging hinter den Kulissen von Prinz Harrys Charity vor sich

Der Streit entzündete sich 2024 an einer umstrittenen Beraterrechnung in Höhe von knapp 460.000 Euro, die nach Ansicht von Vorstandsmitgliedern kaum Ergebnisse gebracht hatte. Als der Vorstand Sophie Chandauka zum Rücktritt aufforderte, reagierte sie mit schweren Anschuldigungen gegen Prinz Harry und reichte eine Beschwerde bei der Charity Commission ein. Die Vorstandsmitglieder verließen daraufhin geschlossen ihre Posten und beschrieben Chandaukas Führungsstil als "fast diktatorisch". Prinz Harry und Mitgründer Prinz Seeiso legten ebenfalls ihre Schirmherrschaft nieder. Die Situation sei "unhaltbar" geworden, hieß es. Die britische Aufsichtsbehörde für Wohltätigkeitsorganisationen rügte anschließend beide Seiten dafür, den Konflikt öffentlich ausgetragen zu haben. Der Streit habe "den Ruf der Organisation schwer beschädigt", stellte die Charity Commission in ihrem Bericht fest.

Streitigkeiten stürzen Prinz Harrys Herzensprojekt in finanzielle Krise

Die Krise hat "Sentebale" finanziell schwer getroffen. Laut veröffentlichten Bilanzen schrumpften die Rücklagen von umgerechnet 1,7 Millionen Euro auf knapp 238.000 Euro innerhalb von 16 Monaten – ein Wert nahe am Existenzminimum der Organisation. Um rund 1,1 Millionen Euro einzusparen, wurden weltweit Stellen gestrichen. In Botswana verlor etwa jeder fünfte Mitarbeiter seinen Job, darunter auch Landesdirektor Ketlogetswe Montshiwa. Das Londoner "Sentebale"-Büro wurde im August bis auf eine Person aufgelöst. Quellen vor Ort berichten von einem "echten Liquiditätsproblem" und dass die Organisation in Lesotho "in die roten Zahlen" rutsche. Zusätzlich belastet der Wegfall des wichtigsten Spendensammlers: Das "Sentebale"-Polo-Turnier, das jährlich knapp 850.000 Euro einbrachte, wurde bereits vor zwei Jahren eingestellt.

Prinz Harry geht auf Abstand: Stießen die Bedenken des Königssohnes auf taube Ohren?

Ein Sprecher des Herzogs von Sussex erklärte gegenüber "People", Prinz Harry habe vor seinem Rückzug über offizielle Kanäle Bedenken geäußert. "Der Herzog hat der Charity Commission mehrfach seine Sorgen bezüglich der Führung von "Sentebale" mitgeteilt und die zuständigen Aufsichtsbehörden im Interesse der Begünstigten aufgefordert, die Aktivitäten der Organisation genau zu überwachen", so der Sprecher. "Sentebale" selbst weist die Krisenberichte zurück. Nach einer Prüfung im September sei die Organisation "finanziell stabil und in der Lage, wie geplant weiterzuarbeiten", teilte sie mit. Für 2025 plane man, mindestens 78.000 Kinder und Jugendliche in Lesotho und Botswana zu erreichen. Dennoch räumte die Organisation in ihrem Jahresbericht ein: Ohne neue Finanzierungsquellen könnten die Programme bis Ende 2026 schrumpfen.

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