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Charlie Watts ist tot: Große Trauer! "Rolling Stones"-Schlagzeuger überraschend verstorben

Die Musikwelt trauert um einen ihrer ganz Großen: Der "Rolling Stones"-Schlagzeuger Charlie Watts ist im Alter von 80 Jahren überraschend verstorben. Der Musiker starb in einem Londoner Krankenhaus im Kreise seiner Lieben.

Der legendäre Schlagzeuger der "Rolling Stones" Charlie Watts ist verstorben. Bild: picture alliance/dpa | Vít Šimánek

Unbändige Trauer um "Rolling Stones"-Drummer Charlie Watts. Der Schlagzeuger ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Das gab seinLondoner Agent Bernard Doherty am Dienstagabend bekannt.

Charlie Watts verstorben - Schlagzeuger der "Rolling Stones" tot

Wie die britische "The Sun" unter Berufung auf die britische Nachrichtenagentur PA und den Sender BBC berichtet, starb der Schlagzeuger Charlie Watts nur wenige Woche, nachdem er sich wegen einer Operation am Herzen aus der Band "The Rolling Stones" zurückgezogen hatte.

"Mit großer Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Charlie Watts bekannt", heißt es in der Erklärung von Charlie Watts' Agenten. "Er ist heute im Kreise seiner Familie friedlich in einem Londoner Krankenhaus gestorben. Charlie war ein geschätzter Ehemann, Vater und Großvater und auch als Mitglied der Rolling Stones einer der größten Schlagzeuger seiner Generation. Wir bitten darum, dass die Privatsphäre seiner Familie, seiner Bandmitglieder und seiner engen Freunde in dieser schwierigen Zeit respektiert wird."

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zurück Weiter Gerd Ruge, ARD-Korrespondent (09.08.1928 - 15.10.2021) (Foto) Foto: picture alliance/dpa | Jens Kalaene Kamera

Charlie Watts musste Tour absagen: Herzprobleme

Watts, der als einer der größten Schlagzeuger der Rockmusik gilt, hatte sich in London einer "erfolgreichen Operation" unterzogen, nachdem bei einer Routineuntersuchung ein Problem mit seinem Herzen festgestellt wurde. Die Ärzte legten ihm ans Herz, nicht an der neu geplanten "No-Filter-Tour" der "Rolling Stones" mit 13 Konzert-Terminen teilzunehmen, die bereits im September beginnen soll. Stattdessen verordneten Watts' Ärzte ihm mehrere Wochen "Ruhe und Erholung."

Schlagzeug-Legende Charlie Watts mit Humor über Timing

Watts scherzte damals in Bezug auf seine Tour-Absage: "Ausnahmsweise war mein Timing etwas daneben." Er fügte hinzu: "Ich arbeite hart daran, vollständig fit zu werden, aber ich habe heute auf Anraten der Experten akzeptiert, dass dies eine Weile dauern wird. Nach all der Enttäuschung über die durch Covid verursachten Verzögerungen der Tour möchte ich wirklich nicht, dass die vielen Stones-Fans in den Staaten, die bereits Tickets haben, noch einmal eine Absage oder Verschiebung erleben müssen."

"Rolling Stones" rechneten mit Watts für Band-Jubiläum

Die "Rolling Stones" hofften insgeheim, dass Charlie Watts rechtzeitig für die großen Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum der Band im Jahr 2022 wieder fit sein würde. Dann veröffentlicht die Band ihr erstes Album mit Originalsongs seit 17 Jahren. Doch leider starb Watts, bevor er zu seinen Bandkollegen zurückkehren konnte.

Neben Frontmann Sir Mick Jagger (78) und Gitarrist Keith Richards (77) gehörte Watts zu den ältesten Mitgliedern der "Rolling Stones", die immer mal eine wechselnde Band-Besetzung von Musikern wie Mick Taylor, Ronnie Wood und Bill Wyman hatten.

Charlie Watts hatte bereits Kehlkopfkrebs besiegt

Im Jahr 2004 wurde Watts im Londoner "Royal Marsden Hospital" wegen Kehlkopfkrebs behandelt. Nach einem viermonatigen Kampf gegen die Krebserkrankung, einschließlich einer sechswöchigen intensiven Strahlentherapie, galt er als geheilt. Er war diagnostiziert worden, nachdem er einen Knoten auf der linken Seite seines Halses entdeckt hatte, der sich in einer Biopsie als bösartiger Tumor herausstellte.

Twitter trauert um Charlie Watts - teilt Bilder von Stones-Konzerten

Kurz nach dem Bekanntwerden von Charlie Watts' Tod kletterte der Hashtag #charliewatts im sozialen Netzwerk Twitter auf Platz eins. Zehntausende Twitter-Nutzer:innen erweisen ihrem Musikhelden mit bewegenden Tweets die letzte Ehre. "Ich danke #CharlieWatts für den Rhythmus meiner Jugend, für phantastische Konzerte, für echte Coolness. Rest in Peace Charlie!", schreibt etwa ein Fan. 

Eine andere Userin teilt eine Aufnahme des Schlagzeugers, die sie bei einem Stones-Konzert selbst geschossen hat. "22. Juni 2018 in der #Waldbühne. Mein leider letztes #Stones-Konzert mit #CharlieWatts. Shit", trauert sie. 

"Rest in Peace, Charlie Watts! Wider Erwarten sind auch die Rolling Stones sterblich. #CharlieWatts", schreibt noch ein Fan auf Twitter. Dem können wir uns nur anschließen.

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sig/news.de