01.02.2020, 11.39 Uhr

Meghan Markle und Prinz Harry: Selbstmord-Tragödie! Harte Kritik gegen Royals

Meghan Markle und Prinz Harry bleibt auch wirklich nichts erspart. In ihrer neuesten Wohltätigkeitskampagne bewerben die Royals ein Unternehmen, das mit dem Selbstmord eines jungen Mannes in Verbindung gebracht wird.

Prinz Harry und Meghan Markle stehen abermals in der Kritik. Bild: dpa

Oh je! Da sind Meghan Markle und Prinz Harry mal wieder gewaltig ins Fettnäpfchen getreten. Dabei wollten sie mit ihrem jüngsten Instagram-Post eine gemeinnützige Organisation unterstützen, die sich für Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzt. Das Problem: Das Telekommunikationsunternehmen Bell, das Harry und Meghan ganz offen auf ihrem Instagram-Account bewerben, wird derzeit mit dem Tod eines Mannes in Verbindung gebracht, der ebenfalls an einer Geisteskrankheit litt. Das berichtet aktuell der britische "Express".

Meghan Markle und Prinz Harry: Selbstmord-Drama schockt Ex-Royals

Dabei soll das Unternehmen Betroffenen eigentlich dabei helfen, ihre Probleme zu bewältigen. In ihrem Post riefen die ehemalige Schauspielerin und der Prinz die Social-Media-User dazu auf, über ihre Probleme zu sprechen. Dazu erzählte das Ehepaar eine Geschichte, die deren Anhänger ermutigen soll, sich das offizielle Video von Bell anzuschauen. Im Gegenzug teilte die Organisation mit, dass sie pro Klick 5 Cent für Initiativen, die sich in Kanada für psychisch Erkrankte einsetzen, spenden würde.

Meghan und Harry werben für umstrittenes Unternehmen Bell

Nun wurde jedoch bekannt, dass der Telekommunikationsgigant für seine hohen Kosten sowie den Selbstmord eines Mannes in der Kritik steht. Bei dem Toten soll es sich laut "Express" um einen kanadischen Gefängnisinsassen namens Cleve Geddes (30) handeln, der sich im Jahr 2017 in seiner Gefängniszelle erhängt hatte und zwei Tage später im Krankenhaus verstarb. Kurz vor seinem Tod soll Geddes versucht haben, seine Familie anzurufen. Weil Bell Gefangenen nur erlaubt, Festnetzanschlüsse anzurufen, keine Mobiltelefone, kam der Anruf nie zustande. Geddes litt dem Bericht zufolge an paranoider Schizophrenie.

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Trieb Bell einen Mann in den Selbstmord?

Auch würde Bell für einen 20-minütigen Anruf bis zu 30 US-Dollar berechnen, berichtet der "Express". Eine Summe, die für viele Gefängnisinsassen unerschwinglich ist. Der Gerichtsmediziner, der den Suizid von Geddes untersuchte, erklärte nach der Tragödie, dass "es für die Insassen einfacher sein muss, ausgehende Anrufe zu tätigen." Das Unternehmen räumte mittlerweile ein, "dass es auf Ersuchen der Regierung ein neues Angebot unterbreiten wolle."

Meghan und Harry in der Kritik: Bells Wohltätigkeitsorganisation sorgt für erneuten Shitstorm

Bells Wohltätigkeitsinitiative "Let's Talk" wird als das "größte Unternehmensengagement für psychische Gesundheit in Kanada" bezeichnet.In ihrer Instagram-Story veröffentlichten die Sussexes zahlreiche Bilder, auf denen User Schilder hochhielten, mit denen sie auf ihre positiven Erfahrungen, die sie mit der Organisation gemacht hatten, aufmerksam machten. Es handelt sich dabei um die erste Kampagne, die Meghan Markle und Prinz Harry seit dem Megxit unterstützen. Dass sie sich damit erneut einen heftigen Shitstorm einhandeln würden, damit hatten die jungen Eltern offenbar nicht gerechnet.

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sba/fka/news.de

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