Donald Trump: Kämpfer verprügeln Journalisten - Trump empört mit Animationsvideo

Reporter wegen unliebsamer Fragen zusammenschlagen: Diese Gewaltfantasie verbreitete Donald Trump als animiertes Video auf Truth Social. Dabei beleidigte eine Figur Michelle Obama. Die Aufnahme sorgte für Entsetzen.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump empört das Netz mit einem animierten Video, in dem Journalisten zusammengeschlagen werden. (Foto) Suche
Donald Trump empört das Netz mit einem animierten Video, in dem Journalisten zusammengeschlagen werden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump teilt animiertes Video, in dem Journalisten zusammengeschlagen werden
  • UFC-Kämpfer und Russen attackieren Reporter
  • Gewaltfantasien gegen die Presse sorgen im Netz für Empörung

Wie weit die US-Regierung mit faschistischen Narrativen spielt, zeigt sich eindrücklich bei der Pressefreiheit. So wurde zuletzt Reportern der Zugang zum Weißen Haus verboten. Außerdem reagiert US-Präsident Donald Trump selbst mit Beleidigungen und Schweigen auf Reporterfragen. Am Sonntag, 8. November 2026, demonstrierte er mit einem auf Truth Social geteilten Animationsvideo, was Reporter erwarten könnte, wenn sie unliebsame Fragen stellen: Gewalt.

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Journalisten in animiertem Trump-Video von UFC-Kämpfern verprügelt

Das Video beginnt mit dem UFC-Chef Dana White. Trump hat ihm nach eigenen Angaben den Job als Sprecher des Weißen Hauses angeboten. Als animierte Figur eröffnet er mit mehreren Kämpfern an seiner Seite eine Pressekonferenz. Dabei schlägt er auf das Pult und lässt erahnen, was die Reporter erwarten könnten. Ein Journalist fragt: "Ist Trump eine Gefahr für die Demokratie?" Daraufhin ruft White einen UFC-Kämpfer, der den Reporter verprügelt. Andere Pressevertreter erleben Ähnliches.

Neuer Trump-Clip beleidigt Michelle Obama

Zudem zeigt der Clip offen seine frauen- und transfeindliche Haltung. Ein Beispiel ist die Frage, ob Michelle Obama 2028 als Präsidentschaftskandidatin antritt. Daraufhin werden Verschwörungstheorien über ihr Geschlecht verbreitet. Am Ende erscheint Trump und fragt, wie die Pressekonferenz verlief. Am Boden liegen bewusstlos geschlagene Journalisten. White antwortet: "Feurig, aber hauptsächlich friedlich." Der US-Präsident hebt seinen Cola-Becher an die Lippen und nennt es "schön".

US-Präsident empört mit Gewalt gegen Journalisten

Der Öffnetlichkeit ein Bild zu zeigen, indem Journalisten durch Mitarbeiter der US-Regierung Gewalt erfahren, sorgt auf der Plattform X für Empörung. Die Media-Plattform "Noelreports" teilte als eine der ersten Accounts ein Standbild aus dem animierten Video. Dazu kommentierten sie: "Der Cringe wird irgendwie immer schlimmer. [...] Offenbar gilt das heutzutage als politischer Humor." 

Besonders schlimm erachtete ein Account die menschenfeindliche Anspielung auf die frühere First lady Michelle Obama. "Dass Präsident Trump ein Video teilt, das rassistische und frauenfeindliche Beleidigungen gegen Michelle Obama enthält, ist eine Schande." Er schrieb dazu: 

  • "Er bekleidet das höchste Amt des Landes und nutzt dennoch dessen enorme Reichweite, um eine böswillige Verschwörungstheorie über eine ehemalige First Lady zu verbreiten. Warum ist das mittlerweile so normal geworden? Warum wird von der Öffentlichkeit erwartet, dass sie es einfach hinschlägt, wenn ihr Präsident ein Verhalten verbreitet, das selbst auf einem Schulhof eine Schande wäre?"

Er verweist auf den Ausgang der Zwischenwahlen und zieht einen Vergleich zu Watergate.

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