Donald Trump: Kritik nach Wut-Anruf - US-Präsident erleidet "mentalen Zusammenbruch"
Während seine Partei bei den Midterms eine historische Schlappe kassierte, rief Donald Trump live bei Fox News an. Dabei wütete und prahlte der US-Präsident. Kritiker sprechen von einem "mentalen Zusammenbruch" vor laufenden Kameras.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trump wütete in Wahlnacht bei Fox News
- US-Präsident griff Moderator an und prahlte mit Beleibtheitswerten
- Kritiker bescheinigen Trump einen "mentalen Zusammenbruch"
Während die Demokraten bei den Midterm-Wahlen am Dienstagabend (3. November 2026) die Republikaner regelrecht überrollten, griff US-Präsident Donald Trump zum Telefon und rief bei Fox News an. Was folgte, sorgte landesweit für Aufsehen: Statt die deutliche Niederlage seiner Partei zu analysieren, prahlte Trump mit seinen angeblichen Beliebtheitswerten und ging den Moderator Bret Baier scharf an.Kritiker bezeichneten den nächtlichen Auftritt umgehend als Zeichen eines "mentalen Zusammenbruchs".
Während sich das Wahl-Desaster abzeichnete - Trump attackiert Moderator im TV
Moderator Baier konfrontierte den Präsidenten mit einer unbequemen Frage: Ob er es bereue, persönlich ausgewählte Kandidaten wie den texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton und Senator Darline Graham aus South Carolina unterstützt zu haben. Beide hatten ihre jeweiligen Senatsrennen verloren. Trump wies jede Verantwortung von sich und erklärte, ihm sei bei einigen Kandidaten "keine andere Wahl" geblieben, als sie zu unterstützen. Anstatt sich selbstkritisch zu zeigen, ging er zum Gegenangriff über und attackierte Baier persönlich: Der Moderator habe ihn damals nicht unterstützt, als es "nicht modisch" gewesen sei, dies zu tun.
Trump prahlt mit Umfragewerten
Anschließend rühmte sich der Präsident mit vermeintlich historischen Beliebtheitswerten innerhalb der Republikanischen Partei. "CNN hatte eine Umfrage, ich bin bei 99 Prozent Zustimmung in der Republikanischen Partei, die höchste aller Zeiten", behauptete Trump fälschlicherweise. Tatsächlich bezog sich die Zahl offenbar auf eine NBC-News-Umfrage, die bei CNN besprochen wurde – und die lediglich die Zustimmung unter selbsterklärten MAGA-Republikanern erfasste, nicht unter allen Parteimitgliedern.
Trump setzte noch einen drauf und verglich sich mit seinen Vorgängern: Abraham Lincoln habe bei acht Prozent gelegen, Ronald Reagan bei 13 Prozent – er selbst bei rund 54 Prozent. Die Umfragen von Fox News bezeichnete er als "die schlechtesten" und empfahl dem Sender, sich "einen guten Meinungsforscher" zu besorgen. Baier konterte trocken: Die Wahlergebnisse lägen "ziemlich nah an dem, was die Fox-Umfragen gezeigt haben".
Spott und Empörung nach Trumps Wut-Anruf bei Fox News
Die Reaktionen auf Trumps nächtlichen Anruf ließen nicht lange auf sich warten. Der liberale Influencer Ed Krassenstein schrieb auf der Plattform X: "Donald Trump hatte gerade einen mentalen Zusammenbruch bei Fox News wegen der Midterm-Wahlen. MAGA, so sieht 'Bewältigungsstrategie' und 'noch lauter heulen' aus." Auch der brasilianische Journalist Erick Bretas urteilte scharf: "Trumps Interview mit Fox ist der Beweis dafür, dass der mächtigste Mann der Welt ernsthafte mentale Probleme hat."
Andere Kommentare fielen ebenfalls nicht positiv aus. Der Marketing-Manager Paul Brown aus New Jersey spottete, er "trinke MAGA-Tränen", während er Trumps Telefonat mit Fox News verfolge. Andrew Chesnut, Religionswissenschaftler und Professor an der Virginia Commonwealth University, nannte den Präsidenten wegen seines Ausbruchs schlicht "absoluten Abschaum". Eine Followerin hält ihren Unmut nicht zurück. "Er ist wirklich total krank. Das Land ist ihm völlig egal. Es dreht sich alles nur um ihn. Krank.", schrieb sie.
Donald Trump just had a mental breakdown on Fox News over the midterm elections.. MAGA, this is what “cope” and “crying harder” looks like. https://t.co/V4XdXXAqYs
— Ed Krassenstein (@EdKrassen) November 4, 2026
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bos/news.de/stg
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