Donald Trump: Texas-Gouverneur als Sündenbock - US-Präsident entsetzt mit Wutanfall
Die Republikaner haben bei den Zwischenwahlen eine krachende Niederlage erlitten. In Texas kam es zum ersten demokratischen Senatssieg seit 1988. Die Schuld für dieses Debakel sieht US-Präsident Donald Trump allerdings nicht bei sich, sondern macht Gouverneur Greg Abbott kurzerhand zum Sündenbock.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump entsetzt mit Wutanfall nach Texas-Niederlage
- US-Präsident macht Texas-Gouverneur in Tirade zum Sündenbock
- Trump beschimpft Greg Abbott als "Rino"
Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen am Dienstagabend (3. November) einen historischen Durchmarsch hingelegt. Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat sicherte sich die Partei die Mehrheit. Für Donald Trump, dessen letzter Wahlkampfauftritt Grund zur Sorge gegeben hat, die Republikaner und das Weiße Haus ist das Ergebnis ein politisches Desaster. Besonders schmerzhaft: Selbst in Kernland-Staaten wie Texas mussten sie schwere Niederlagen einstecken.
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Donald Trump erleidet krachende Niederlage in Texas
Noch vor zwei Jahren hatte Donald Trump Texas mit über 13 Punkten Vorsprung für sich entschieden. Doch der 37-jährige Demokrat James Talarico fegte den republikanischen Kandidaten Ken Paxton förmlich von der Bühne: Nach vorläufigen Hochrechnungen von "CNN" kam Talarico auf 58 Prozent, während der 63-jährige Paxton bei mageren 40 Prozent landete. Damit gelang etwas, das viele Beobachter für unmöglich gehalten hatten: Zum ersten Mal seit 1988 geht ein texanischer Senatssitz an die Demokraten.
Donald Trump macht Texas-Gouverneur in Tirade zum Sündenbock
Bereits während die Ergebnisse eintrudelten, suchte Donald Trump nach Verantwortlichen – und fand sie in den eigenen Reihen. Sein Zorn richtete sich unter anderem gegen den texanischen Gouverneur Greg Abbott, den er einst selbst unterstützt hatte. Abbott unterlag der Demokratin Gina Hinojosa. Auf Truth Social polterte Trump: "Wenn Greg Abbott, der Gouverneur von Texas, nicht in den letzten sechs Monaten seines politischen Lebens ein RINO geworden wäre, hätte er nicht verloren." Laut des US-Präsidenten sei zu seiner "ursprünglichen Formel" zurückgekehrt, "und das war nicht schön".
RINO steht für "Republican In Name Only" und bezeichnet in abwertender Weise Mitglieder der Republikanischen Partei, die sich in ihren Ansichten und Handlungen nicht wirklich republikanisch verhalten, sondern eher wie Mitglieder der Demokratischen Partei agieren.
Donald Trump muss sich ab Januar auf massiven politischen Gegenwind einstellen
Was bedeutet das Ergebnis für Trumps Regierung? Ab Januar, wenn der neue, demokratisch kontrollierte Kongress seine Arbeit aufnimmt, steht dem Weißen Haus eine völlig veränderte Machtdynamik bevor. Beide Kammern in der Hand der Opposition – das bedeutet für die verbleibenden zwei Jahre der Trump-Präsidentschaft vor allem eines: politischer Gegenwind aus dem Kapitol.
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fka/gom/news.de/stg
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