Jared Kushner: Trump-Schwiegersohn bald im Knast? Wirbel um Millionen-Deal

Ein neues Buch zeichnet ein brisantes Bild von Jared Kushners Geschäften mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aufgrund eines Millionen-Deals werden aktuell sogar Forderungen nach einer Gefängnisstrafe laut. Der Trump-Schwiegersohn selbst spricht von "völlig verrückten" Behauptungen und lässt seine Anwälte aufmarschieren.

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Jared Kushner steht aktuell aufgrund eines angeblichen Millionen-Deals unter Beschuss. (Foto) Suche
Jared Kushner steht aktuell aufgrund eines angeblichen Millionen-Deals unter Beschuss. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Jared Kushner unter Beschuss wegen angeblichem Millionen-Deal
  • Brisante Vorwürfe gegen Donald Trumps Schwiegersohn
  • Kushner soll für die Vereinigten Arabischen Emirate Entlassung von US-Außenminister erwirkt haben
  • Heftige Reaktionen auf Kushner-Vorwürfe und Forderungen nach Gefängnisstrafe

Ein neues Buch des Journalisten Matthew Cole erhebt schwerwiegende Anschuldigungen gegen Jared Kushner, den Schwiegersohn von Präsident Donald Trump. Demnach sollen die Vereinigten Arabischen Emirate Kushner bezahlt haben, nachdem dieser bei der Absetzung des damaligen Außenministers Rex Tillerson mitgewirkt hatte. Über die brisanten Vorwürfe berichtet aktuell das US-Portal "Raw Story".

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Jared Kushner unter Beschuss wegen angeblichem Millionen-Deal

Laut Coles Darstellung soll Jared Kushner, der erst vor wenigen Wochen mit einem "abscheulichen" Ukraine-Vorschlag in die Schlagzeilen geraten war, von den Vereinigten Arabischen Emiraten 50 Millionen Dollar erhalten haben, nachdem er geholfen haben soll, Tillerson aus dem Amt zu drängen. Tillersons enge Beziehungen zu Katar hatten die emiratische Führung offenbar verärgert. Das Geld ging laut Cole auf einem Kushner zugeordneten Konto in Zypern ein.

Wirbel um Millionen-Deal – Beobachter fordern Gefängnisstrafe für Jared Kushner

Die Enthüllungen lösten heftige Reaktionen aus. Der ehemalige republikanische Abgeordnete Joe Walsh brachte es am Dienstag auf den Punkt und schrieb beim Kurznachrichtendienst X: "Jared Kushner sollte im Gefängnis sitzen." Der progressive Kommentator Kyle Kulinskiwiederum bezeichnete die Trump-Regierung auf der Plattform X als "kriminelles Unternehmen" und erklärte: "Wir leben in einer Mobokratie." Autorin Karen Piper nannte Kushner einen "bezahlten Agenten" einer ausländischen Regierung.

Entsetzen nach Buchenthüllung – Jared Kushner sollte "für Jahrzehnte ins Gefängnis"

Auch Matthew Graham, Gründer und geschäftsführender Partner von RYZE Labs, äußerte sich unmissverständlich: "Wenn auch nur ein Bruchteil dessen stimmt, was in diesem Buch steht, sollte Jared Kushner für Jahrzehnte ins Gefängnis." Die Vorwürfe haben damit eine breite Debatte über mögliche strafrechtliche Konsequenzen entfacht.

Jared Kushner nennt Vorwürfe "völlig verrückt"

Trumps Schwiegersohn weist indes sämtliche Anschuldigungen entschieden zurück. Die Behauptungen des Buches seien "völlig verrückt", erklärte Jared Kushner. Sein Anwalt bestritt ausdrücklich, dass sein Mandant jemals Geld von Mohamed bin Zayed erbeten oder angenommen habe. Ebenso wies er die Existenz eines Kontos in Zypern zurück.

Republikaner schweigen – Kritiker zweifeln an Konsequenzen für Jared Kushner

Trotz der Schwere der Vorwürfe herrscht Skepsis, ob Kushner tatsächlich zur Verantwortung gezogen wird. "Rechenschaftspflicht bleibt äußerst schwer fassbar", kommentierte der Account GlobalActionPW. Autor Patrick S. Tomlinson griff derweil die Republikanische Partei scharf an. Auf X schrieb er: "Die GOP: In Panik vor der Scharia, aber völlig stumm, wenn muslimische Länder Trumps gesamte Familie kaufen." Die fehlende Reaktion aus den eigenen Reihen der Partei sorgt für zusätzlichen Unmut.

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