Alternative für Deutschland: AfD-Knall nach der Wahl - Umfrage-Kracher zeigt klare Mehrheit

Eine neue Umfrage zeigt eine klare Mehrheit für die stärkere Einbindung der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. 65 Prozent der Befragten sprechen sich für eine umfassende oder teilweise Beteiligung der Partei im Schweriner Landtag aus.

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Enrico Schult (rechts) ist der Fraktionsvorsitzende der AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. (Foto) Suche
Enrico Schult (rechts) ist der Fraktionsvorsitzende der AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

In Mecklenburg-Vorpommern wünscht sich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, dass die AfD stärker in die parlamentarische Arbeit eingebunden wird. Bei der Landtagswahl am 20. September hatte die AfD mit 38,2 Prozent der Stimmen den ersten Platz errungen. Die Sozialdemokraten folgten mit 35,5 Prozent auf dem zweiten Rang. Trotz ihres Wahlerfolgs befindet sich die AfD in der Opposition.

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AfD-Knall in Mecklenburg-Vorpommern -Umfrage-Kracher zeigt klare Mehrheit

Laut einer aktuellen Insa-Erhebung, über die der "Nordkurier" berichtet, sprechen sich 65 Prozent der Befragten für eine umfassende oder zumindest teilweise Beteiligung der Oppositionspartei im Schweriner Landtag aus. Demgegenüber steht nur eine Minderheit, die jegliche Kooperation mit der AfD kategorisch ausschließen möchte. Lediglich 22 Prozent der Teilnehmer forderten, dass SPD, Linke und Grüne die Zusammenarbeit mit der Partei komplett verweigern sollten.

  • Die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa wurde vom 21. bis zum 27. Oktober durchgeführt.
  • Die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,1 Prozentpunkten – die tatsächlichen Werte können also geringfügig über oder unter den ermittelten Zahlen liegen.
  • Den Teilnehmern wurde konkret die Frage gestellt, wie die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen ihrer Ansicht nach mit der AfD im Schweriner Landtag umgehen sollten.

Rot-Rot-Grün verhandelt über Koalition

Aktuell befinden sich SPD, Linke und Grüne in Koalitionsgesprächen, um eine gemeinsame Regierung in Mecklenburg-Vorpommern zu bilden. Ob die geplante rot-rot-grüne Koalition angesichts der breiten Zustimmung zur AfD-Einbindung ihre Strategie der strikten Abgrenzung langfristig durchhalten kann, bleibt offen.

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