Friedrich Merz: Merz optimistisch über Einigung in Koalition zur Frühverrentung

In der Koalition gibt es unterschiedliche Auffassung, wie es mit der "Rente mit 63" weitergehen soll. Der Kanzler geht von einer Lösung aus.

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Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich optimistisch über eine Lösung in der Koalition im Streit um eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Der CDU-Vorsitzende sagte beim "Berlin Global Dialogue", es werde eine Lösung geben, mit der alle zufrieden sein würden.

In der SPD, aber auch in der CDU gibt es Vorbehalte gegen Pläne zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Merz hatte dies zurückgewiesen. Über Härtefälle bei der Frühverrentung müsse aber gesprochen werden.

Merz sagte weiter, der Kern der Rentenreform sei die geplante Einführung einer Kapitalrente. Auch dies gehört wie eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren zu Vorschlägen einer von der Regierung eingesetzten Kommission. Mit den Erträgen der neuen Kapitalrente soll ab 2040 das Rentenniveau steigen.

Merz hatte im Ringen um die Rentenreform klargestellt, es bleibe dabei, dass der Gesetzentwurf noch in diesem Jahr im Kabinett und im ersten Quartal 2027 im Bundestag beschlossen werden solle.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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