Landtagswahl: Schwerdtner sieht Ende von Schwarz-Rot im Fall von Siegmund-Wahl

Folgt auf den ersten AfD-Landtagspräsidenten bald der erste AfD-Ministerpräsident? Die Linken-Chefin befürchtet das - und erwartet dann Konsequenzen von der SPD im Bund.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Die Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner erwartet ein Ende der schwarz-roten Koalition im Bund, falls der AfD-Politiker Ulrich Siegmund mit Stimmen der CDU zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt wird. "Das wäre dann wirklich der Moment, wo die Koalition, die Bundesregierung eigentlich zerbrechen müsste", sagte Schwerdtner in der Sendung "Frühstart" von ntv und RTL.

Sie verwies auf Berichte über Absprachen nicht nur zwischen BSW und AfD, sondern auch zwischen AfD und CDU. Wer einen Ministerpräsidenten Siegmund mitwähle, lasse die Brandmauer offen fallen. Dann könnten CDU und SPD nicht mehr miteinander koalieren, so Schwerdtner. Die Entscheidung darüber liege dann bei der SPD.

Tobias Rausch war am Dienstag zum bundesweit ersten Landtagspräsidenten der AfD gewählt worden. Bei der geheimen Abstimmung erhielt Rausch 48 von 82 Stimmen - vier mehr, als die Fraktionen von AfD und BSW zusammen haben.

Die Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt steht im Dezember an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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