Donald Trump: US-Präsident vor dritter Amtszeit? Stratege warnt vor "realistischer Chance"
Dmitri Mehlhorn schlägt Alarm. Der Stratege hält Donald Trumps Plan, ein drittes Mal US-Präsident zu werden, für "realistisch". Der Anwalt zeigt einen erschreckend simplen Weg auf, wie Trump 2028 erneut ins Weiße Haus einziehen könnte.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump plant dritte Amtszeit als US-Präsident
- Stratege Dmitri Mehlhorn schlägt Alarm - Trump hat "realistische Chance"
- Mehlhorn zeigt simplen Weg, wie Trump 2028 erneut ins Weiße Haus einziehen könnte
Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 wiederholt mit dem Gedanken gespielt, eine dritte Amtszeit anzustreben. So hatte er beispielsweise im Juli 2026 beim Gala-Dinner der Hauptstadtpresse offiziell verkündet, für eine weitere Amtszeit als US-Präsident kandidieren zu wollen– und das, obwohl die US-Verfassung eine dritte Amtszeit unmissverständlich ausschließt.
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Donald Trump plant dritte Amtszeit als US-Präsident – Stratege schlägt Alarm
Doch einige seiner engsten Verbündeten haben zuletzt immer wieder kühn behauptet, Donald Trump könne diese verfassungsrechtliche Hürde umgehen. Was von vielen politischen Beobachtern als unrealistisch abgetan wird, hält der Anwalt und demokratische Stratege Dmitri Mehlhorn für durchaus machbar.
Stratege Dmitri Mehlhorn sieht "realistische Chance" für Trump-Plan
Wie "Raw Story" aktuell berichtet, räumt Mehlhorn Trumps Plänen eine "realistische Chance" ein. In der "David Pakman Show" skizzierte er einen konkreten Weg, wie Donald Trump trotz des Verfassungsverbots tatsächlich noch einmal als Kandidat antreten und erneut ins Weiße Haus einziehen könnte. Seine Analyse offenbart dabei eine beunruhigende Schwachstelle im amerikanischen Verfassungssystem.
Stratege zeigt simplen Weg, wie Trump 2028 erneut ins Weiße Haus einziehen könnte
Der erste Baustein in Dmitri Mehlhorns Szenario ist denkbar simpel: Die Republikanische Partei müsste Donald Trump auf ihrem Nominierungsparteitag 2028 ganz offiziell zum Kandidaten küren. Und genau hier sieht der Stratege kaum Raum für Widerstand. Es sei schwer vorstellbar, dass die Partei auf Trumps Forderung mit etwas anderem als einem gehorsamen "Jawohl" reagieren würde, so Mehlhorn.
Trump-Nominierung würde Grundstein für verfassungsrechtliche Krise legen
Der entscheidende Punkt: Sobald die Nominierung steht, verschiebt sich die gesamte Dynamik. "Die Republikanische Partei kann ihn nominieren, und sobald sie das tut, wird es sehr schwierig für irgendjemanden, ihn vom Wahlzettel zu streichen oder ihn für ungültig zu erklären", erklärte der Anwalt. Damit wäre der Grundstein für eine verfassungsrechtliche Krise gelegt – ganz ohne Staatsstreich, sondern durch die regulären Parteistrukturen.
Was würde nach Trumps Nominierung passieren? Fünf Richter müssten den US-Präsidenten stoppen
Mehlhorns Kernthese dreht sich um die Frage, was nach einer solchen Nominierung passieren würde. Seiner Einschätzung nach könnte Donald Trump das träge Rechtssystem gegen sich selbst wenden und es darauf ankommen lassen, dass der Supreme Court seine Kandidatur für verfassungswidrig erklärt. Doch genau das hält er für unwahrscheinlich. Das Oberste Gericht habe sich gegenüber dem US-Präsidenten bislang äußerst entgegenkommend gezeigt.
Oberstes Gericht würde die Aufgabe an die Wähler delegieren und nicht eingreifen
Stattdessen würden sich die Richter voraussichtlich auf die sogenannte "Political Question"-Doktrin berufen. "Kein Supreme Court wird spät im Spiel eingreifen und eine Präsidentschaftswahl auf diese Weise entscheiden", so Mehlhorn. Die Richter würden erklären: "Das ist nicht unsere Aufgabe – das ist die Aufgabe der Wähler." In Mehlhorns Szenario müsste das Oberste Gericht nicht einmal aktiv zugunsten Trumps entscheiden. Es würde genügen, die Angelegenheit einfach liegenzulassen und die Verfahren ihren Gang gehen zu lassen. Das Ergebnis wäre dasselbe: Ein verfassungsrechtlich eigentlich unzulässiger Kandidat stünde auf dem Wahlzettel.
Was Mehlhorns Analyse so brisant macht, ist die nüchterne Logik dahinter. Es bräuchte weder einen Verfassungsbruch noch einen Putsch – lediglich eine willfährige Partei und ein Gericht, das sich hinter juristischen Doktrinen versteckt. Die Schwachstelle liegt nicht in der Verfassung selbst, sondern in der Bereitschaft der Institutionen, sie auch durchzusetzen.
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