Donald Trump: Er braucht es "psychologisch" - Wirbel um Medikamenten-Beichte des US-Präsidenten

Bereits im Januar sorgte Donald Trump mit seinem Bekenntnis, täglich präventiv eine hohe Dosis Aspirin einzunehmen, für Schlagzeilen. Doch während eines Wahlkampfauftritts sorgt er nun erneut für Erstaunen, als er erklärte, dass Medikament auch aus psychologischen Gründen zu nehmen.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump befindet sich derzeit auf großer Wahlkampf-Tour. (Foto) Suche
Donald Trump befindet sich derzeit auf großer Wahlkampf-Tour. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump legt unerwartete Tabletten-Beichte ab
  • US-Präsident gesteht, Aspirin auch aus psychologischen Gründen zu nehmen
  • Trump nimmt seit über 25 Jahren täglich Aspirin-Überdosis ein
  • Wirbel um Tabletten-Beichte während Wahlkampfauftritt in Ohio

Bereits Anfang Januar hat Donald Trump im Gespräch mit der "New York Times" eingeräumt, seit Jahrzehnten entgegen ärztlicher Anweisung täglich eine Überdosis Aspirin einzunehmen. Ein Geständnis, das für reichlich Wirbel sorgte.

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Donald Trump nimmt seit über 25 Jahren täglich Aspirin-Überdosis ein

Trumps damalige Begründung: Er wolle kein dickes Blut durch sein Herz fließen haben. "Ich will schönes, dünnes Blut durch mein Herz fließen haben", so der US-Präsident gegenüber der "New York Times". Die Reaktionen auf Trumps Gesundheitsenthüllungen fielen bereits damals entsprechend gespalten aus. Nun legte der 80-Jährige in der Aspirin-Debatte noch einmal nach.

Donald Trump legt unerwartete Medikamenten-Beichte ab - er braucht es "psychologisch"

Bei einem Wahlkampfauftritt in Ohio, bei dem er unter anderem auch mit seinem hohen IQ prahlte, überraschte er die Anwesenden mit einer unerwarteten Beichte. Als der US-Präsident erneut ausführlich über seine Aspirin-Überdosis sprach, erklärte er auch, dass er das Medikament auch aus psychologischen Gründen nehmen. Wortwörtlich erklärte der 80-Jährige unverblümt: "Ich nehme jeden Tag eine Aspirin. Ich weiß nicht, ob es wirkt, aber psychologisch brauche ich es. Es verdünnt das Blut wohl ganz schön, schätze ich. Ich weiß nicht, ob es wirkt oder nicht, aber ich mache das schon seit langer Zeit."

Trumps Aspirin-Geständnis sorgt für Entsetzen

In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich entsprechende Videoaufnahmen von Trumps Wahlkampfauftritt rasant. Etliche Beobachter zeigten sich fassungslos ob der Aspirin-Beichte des US-Präsidenten, andere wiederum bezichtigten ihn, zu lügen:

  • "Klar, es läuft ja immer so gut, wenn man denkt, die Ärzte seien dumm und man sich schon seit Jahren selbst medikamentiert."
  • "Die Einnahme von Aspirin wird nicht mehr empfohlen, es sei denn, ein Arzt hat diese Behandlung verschrieben. 81 mg sind in jedem Fall mehr als ausreichend."
  • "Das Verrückteste daran ist, wenn all die Idioten im Publikum anfangen zu applaudieren"
  • "Ja, 386 mg Aspirin gibt's gar nicht. Er lügt sogar über die Aspirin-Stärke."

Ständig Wirbel um Donald Trumps Gesundheit

Mit seinem Aspirin-Geständnis dürfte sich Donald Trump keinen Gefallen getan haben. Denn seit Beginn seiner zweiten Amtszeit häufen sich die öffentlich wahrgenommenen gesundheitlichen Auffälligkeiten. So wurde der Republikaner bei verschiedenen Terminen wiederholt dabei beobachtet, wie er vor laufenden Kameras einschlief. Außerdem zeigte er körperliche Veränderungen wie deutlich angeschwollene Knöchel, Blutergüsse an der Hand und einen auffälligen Hautausschlag am Hals. Zuletzt hatte ein irritierendes Torkel-Video die Gerüchte um seinen Zustand erneut explodieren lassen.

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