Jared Kushner: "Ist außer Kontrolle geraten" - Trump-Schwiegersohn bricht sein Schweigen
Jared Kushner kann nicht länger schweigen. Nach einem brisanten CNN-Bericht bezieht der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump Stellung und räumt jegliche Vorwürfe gegen ihn aus der Welt. Bei X findet er deutliche Worte. "Der Kreislauf ist mittlerweile außer Kontrolle geraten", so Kushner.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Jared Kushner schäumt vor Wut nach CNN-Bericht
- Trump-Schwiegersohn will nicht mehr schweigen zu Medienberichten
- Kushner erleidet Zusammenbruch nach Enthüllungsbericht
Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump und dessen inoffizieller Nahost-Gesandter, hat mit einem ungewöhnlich aufbrausenden Beitrag auf der Plattform X auf eine CNN-Recherche reagiert, die Verflechtungen zwischen seiner diplomatischen Tätigkeit und den Geschäften seiner Investmentfirma Affinity Partners beleuchtet. Der Milliardär, der unlängst mit einem "abscheulichen" Ukraine-Vorschlag für Schlagzeilen gesorgt hat, schäumte vor Wut und sprach von einer "zutiefst irreführenden" Berichterstattung.
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Jared Kushner schäumt vor Wut nach CNN-Bericht
Wie das US-Portal "The Daily Beast" berichtet, geht es im Kern um die Frage, ob Jared Kushners Rolle bei der Vermittlung eines Endes des Gaza-Krieges mit den finanziellen Interessen seiner Firma kollidiert. Denn Affinity Partners hält eine milliardenschwere Beteiligung an einem israelischen Finanzkonzern, der seinerseits massiv in Rüstungsunternehmen investiert ist.
Trump-Schwiegersohn erleidet Zusammenbruch nach Enthüllungsbericht
Laut der am Donnerstag (1. Oktober) veröffentlichten CNN-Recherche ist Kushners Firma Affinity Partners der größte Einzelaktionär von Phoenix Financial, einem der bedeutendsten börsennotierten Finanzunternehmen Israels. Phoenix wiederum hat mindestens 456 Millionen Dollar in neun Unternehmen gesteckt, die Waffen und Ausrüstung an die israelischen Streitkräfte liefern. Affinity hält dabei keine direkten Anteile an diesen neun Rüstungsfirmen.
CNN published a deeply misleading story and headline suggesting that my diplomatic work in the Middle East somehow benefited investments in Israeli defense companies.
— Jared Kushner (@jaredkushner) October 2, 2026
But CNN’s own reporting says otherwise. Buried behind a paywall, it acknowledges: “CNN found no indication that… pic.twitter.com/iCowrE9N84
Jared Kushner geht in die Offensive und liest CNN die Leviten
CNN betonte in seinem Bericht ausdrücklich, keine Hinweise darauf gefunden zu haben, dass Kushners diplomatische Arbeit die Investitionsentscheidungen von Phoenix beeinflusst habe. Doch die Tatsache, dass CNN diese für ihn entlastende Kernaussage hinter einer Bezahlschranke vergraben hat, kritisierte der Trump-Schwiegersohn scharf. "Diese Fakten ergeben eine weniger provokante Schlagzeile, aber eine deutlich genauere Geschichte", so Kushner.
Jared Kushners fragwürdige Rolle in der Trump-Administration
Jared Kushners Stellung in der Trump-Administration ist in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Er agiert als präsidialer Sondergesandter für den Nahen Osten, ist aber kein Bundesangestellter. Diese Konstruktion wirft die grundlegende Frage auf, welche staatlichen Ethikvorschriften überhaupt auf seine privaten Geschäfte anwendbar sind. Ein Umstand, der auch den US-Kongress bereits auf den Plan gerufen hat. Schon während Trumps erster Amtszeit war Jared Kushner als hochrangiger Berater im Weißen Haus tief in die Nahostpolitik eingebunden. Nach dem Ausscheiden aus der Regierung gründete er Affinity Partners, das anschließend eine kolportierte Zwei-Milliarden-Dollar-Investition vom saudischen Staatsfonds erhielt. Kushner hat diese Geschäftsbeziehung stets als rechtmäßig und angemessen verteidigt.
Trump-Schwiegersohn kann und will nicht länger schweigen
In einem zweiten Beitrag machte Jared Kushner unmissverständlich klar, seine bisherige Strategie des Schweigens aufzugeben. "In den letzten zehn Jahren habe ich falsche und irreführende Geschichten über mich ignoriert. Aber der Kreislauf ist außer Kontrolle geraten", schrieb er auf X. Künftig werde er "von Zeit zu Zeit" auf solche Berichte reagieren. Sein Gegenangriff fällt in eine Zeit, in der sein Schwiegervater einen erbitterten Streit mit CNN und anderen Medien über den Zugang zum Weißen Haus führt. Eine Konstellation, die dem Ganzen zusätzliche Brisanz verleiht.
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fka/news.de/stg
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