Kim Jong Un extrem übergewichtig: Gesundheitsdetails enthüllt – Geheimdienst spekuliert über baldigen Diktator-Tod

Über 140 Kilogramm bei 1,70 Meter Körpergröße, dazu Kaviar, Hummer und eine Zigarette nach der anderen: Nordkoreas Diktator Kim Jong-un lebt gefährlich, und der südkoreanische Geheimdienst rechnet längst mit seinem Ende.

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Kim Jong-un mit seiner Tochter Kim Ju-ae: Die junge Nordkoreanerin rückt zunehmend ins Rampenlicht. (Foto) Suche
Kim Jong-un mit seiner Tochter Kim Ju-ae: Die junge Nordkoreanerin rückt zunehmend ins Rampenlicht. Bild: picture alliance/dpa/KCNA/KNS | Uncredited
  • Kim Jong-un soll laut südkoreanischem Geheimdienst mehr als 140 Kilogramm wiegen
  • NIS sieht erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, meldet aber keine akuten Beschwerden
  • Tochter Kim Ju-ae und Schwester Kim Yo-jong gelten als mögliche Nachfolger

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bringt nach Erkenntnissen des südkoreanischen Geheimdienstes NIS mittlerweile mehr als 140 Kilogramm auf die Waage – bei einer Körpergröße von gerade einmal 1,70 Metern. Die Einstufung: "extrem fettleibig". Damit steigt für den Diktator das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung erheblich, wie "The Sun" unter Berufung auf den NIS berichtet. In Kombination mit seinem starken Tabakkonsum und dem enormen Körpergewicht stellt sich eine brisante geopolitische Frage: Wer würde den Atomstaat führen, sollte Kim plötzlich sterben?

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Kaviar und Hummer für Nordkorea-Diktator: Kim Jong Un lässt Bevölkerung hungern

Zwar gab der südkoreanische Politiker Youn Kun-young Entwarnung und erklärte, Kim zeige "keine Anzeichen gesundheitlicher Probleme", da ein spezialisiertes Ärzteteam ihn engmaschig überwache. Doch die Sorge vor einem abrupten Machtvakuum in Pjöngjang bleibt – und mit ihr die Debatte über mögliche Nachfolger.

Kims kulinarische Vorlieben lesen sich wie die Speisekarte eines Sternerestaurants. Paul Smart, ehemaliger Küchenchef des Metropole Hotels in Hanoi, arbeitete während eines nordkoreanisch-amerikanischen Gipfeltreffens mit Kims persönlichen Köchen zusammen. "Er mag Kaviar, Hummer, wirklich luxuriöse Produkte. Foie gras – er genießt es wirklich, sich kulinarisch zu verwöhnen", sein Eindruck von 2019. Während sich der Machthaber also Krustentiere und erlesene Fleischstücke servieren lässt, kämpft die nordkoreanische Bevölkerung seit Jahren mit wiederkehrenden Versorgungsengpässen. Die Vereinten Nationen stufen die Ernährungsunsicherheit in der Demokratischen Volksrepublik Korea als eines der drängendsten humanitären Probleme des Landes ein. Zu den üppigen Mahlzeiten kommt Kims ausgeprägter Zigarettenkonsum hinzu – eine Kombination, die sein ohnehin erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter verschärft.

Herzinfarkt als Familientradition: Geheimdienst spekuliert über Ableben von Kim Jong Un

Die gesundheitlichen Risiken des nordkoreanischen Machthabers sind kein Zufall – sie folgen einem familiären Muster. Sowohl sein Vater Kim Jong-il als auch sein Großvater Kim Il-sung waren übergewichtig und starke Raucher. Beide erlagen letztlich einem Herzinfarkt. Erstmals kochten die Spekulationen um Kims Gesundheitszustand im Jahr 2020 hoch, als er bei einer Gedenkfeier zum Geburtstag seines verstorbenen Großvaters nicht erschien. Rund 20 Tage lang war der Diktator von der Bildfläche verschwunden – Gerüchte über eine schwere Erkrankung nach einem chirurgischen Eingriff machten die Runde. Trotz der erblichen Vorbelastung und seines riskanten Lebensstils soll Kim bislang keine sichtbaren Einschränkungen bei körperlichen Aktivitäten zeigen. Sein persönliches Ärzteteam überwacht den Machthaber offenbar rund um die Uhr – ob das auf Dauer reicht, bleibt offen.

Tochter Kim Ju-ae rückt ins Rampenlicht

Bereits vor Monaten kam der NIS zu der Einschätzung, dass Kims Tochter als künftige Anführerin Nordkoreas aufgebaut wird. Die vermutlich Kim Ju-ae heißende und etwa 13 Jahre alte Tochter begleitet ihren Vater inzwischen bei immer mehr offiziellen Anlässen – von Raketentests über Militärparaden bis hin zu Fabrikeröffnungen.

Nordkoreanische Staatsmedien bezeichnen sie als Kims Lieblingskind. Sollte sie eines Tages tatsächlich die Macht übernehmen, wäre sie die erste Frau an der Spitze des Landes in der Geschichte der Kim-Dynastie.

Allerdings ist Ju-ae nach Einschätzung von Experten noch zu jung, um die Führung unmittelbar zu übernehmen. Für den Fall eines plötzlichen Machtwechsels rückt daher eine andere Figur in den Fokus: Kims jüngere Schwester Kim Yo-jong.

Eiserne Schwester als Regentin

Michael Madden, Gründer und Leiter von NK Leadership Watch, sieht Kim Yo-jong als vorbereitete Sofortnachfolgerin ihres Bruders. Ihre Rolle wäre dabei klar definiert: Sie würde als Übergangsherrscherin und Regentin fungieren, bis Kims Tochter Ju-ae alt genug ist, die Macht selbst auszuüben. "Das wichtigste Detail ist, dass Yo-jong eine Übergangsleiterin und Regentin wäre, bis Ju-ae bereit ist, die Macht zu übernehmen", so Madden.

Die 38-jährige Kim Yo-jong gilt schon jetzt als eine der einflussreichsten Personen in Pjöngjang. Insider berichten, dass sie maßgeblich von den kompromisslosesten Beratern und Vertrauten ihres Vaters geprägt wurde. Fachleute warnen deshalb, dass ihre Herrschaft sogar noch rücksichtsloser ausfallen könnte als die ihres Bruders – ein Szenario, das angesichts von Kims Gesundheitsrisiken alles andere als theoretisch erscheint.

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