Kim Jong Un: Von Folter bis Todesstrafe - diese privaten Vergnügen enden in Nordkorea tödlich
Kim Jon Uns Regime unterdrückt das nordkoreanische Volk immer mehr. Selbst das alltägliche Leben wird zur Gefahr. Wieso selbst Telefonieren zum Tod führen kann und welche Strafen der Diktator gegen die Bevölkerung verhängt: ein Überblick.
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme - Uhr
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- Wie Kim Jong Un sein Volk bestraft
- Wieso K-Pop, Flucht, Kritik an Kim Jong Un oder Telefonieren eine Gefahr darstellen
- Von Straflager, Folter bis Todesstrafe - Nordkoreas Diktator verhängt brutale Sanktionen
Das Leben in Nordkorea ist geprägt von menschenunwürdigen Zuständen. Diktator Kim Jong Un führt das Land mit brutaler Hand und lässt sein Volk nicht nur hungern, sondern schränkt die Freiheit der Menschen ein. Menschenrechtsorganisationen blicken seit Jahren mit Sorge nach Nordkorea und auf Verbrechen an der Bevölkerung. Selbst alltägliche Handlungen gefährden das Leben der Menschen. Fünf Beispiele zeigen die abartigen Praktiken des Machthabers.
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Wer BTS hört, dem droht die Todesstrafe - wie brutal Nordkorea Medienkonsum ahndet
Nach einem langen Tag die liebste Serie einschalten und entspannen: Was in der westlichen Welt zur Routine vieler Menschen gehört, hat in Nordkorea schwere Konsequenzen. Denn das Ansehen, Aufbewahren oder Verbreiten ausländischer Filme, Serien (K-Dramas) und Musik - insbesondere südkoreanische - wird hart geahndet. Wer sich zum Beispiel die neue Musik von BTS anhört und von den Behörden erwischt wird, kann zu einer "Umerziehung durch Arbeit", also einer langjährigen Strafe in einem Lager, verurteilt werden. Das Regime macht auch nicht vor dem Tod halt. Personen, die nicht erlaubte Medien importieren oder verbreiten, denen droht die Todesstrafe. Das zeigt ein älterer Fall:Ein junger Student wurde zum Tode verurteilt, nachdem er die erfolgreiche Netflix-Serie "Squid Game" nach Nordkorea schmuggelte. Diese Strafen gehen auf die "Gesetze zur Zurückweisung der reaktionären Ideologie und Kultur" zurück, das im Jahr 2020 in Kraft trat.
Vorwand der Spionage - wieso Telefonate in Nordkorea zur Gefahr werden
Meinungsfreiheit und freie Kommunikation sind ein hohes Gut - leider nicht in Nordkorea. Informationen aus dem Ausland kommen so gut wie gar nicht oder nur beschränkt in das Land. Selbst Smartphones und andere mobile Endgeräte darf das Volk nur nutzen, wenn es sich eine Genehmigung holt. Einfach eine Nummer ins Ausland zu wählen, ist mit hohen Risiken verbunden. Wer zum Beispiel SIM-Karten schmuggelt oder ohne staatliche Erlaubnis ins Ausland telefoniert, der begeht laut nordkoreanischen Gesetzen Spionage. Dafür drohen eine mehrjährige Haft in einem Straflager oder Hinrichtungen.
Kim Jong Un bestraft Flucht mit Martyrium
Ebenso gefährlich wird es für jeden, der Nordkorea ohne Genehmigung verlassen will. Das gilt unter Kim Jong Un als Staatsverrat. Jeder, der bei dem Versuch erwischt wird, über die Grenzen zu gehen, oder im Ausland aufgespürt und gewaltsam zurückgeführt wird, dem droht ein Martyrium in einem politischen Straflager. Dort sollen Exekutionen, Zwangsarbeit und Foltermethoden zum Alltag gehören.
Mit der Bibel droht das Straflager in Nordkorea
Alle Christen leben in Nordkorea unter ständiger Angst. Obwohl die nordkoreanische Verfassung Religionsfreiheit einräumt, stuft das Regime unter anderem das Christentum als bedrohlich ein. Allein eine Bibel im Haushalt kann Haftstrafen oder den Tod bedeuten.
Kritik am Nordkorea-Diktator kann mit dem Tod enden
Diktaturen untergraben nicht nur die Meinungsfreiheit. Ein Blick nach Nordkorea zeigt, dass niemand aus der Bevölkerung Kritik an der Führung von Kim Jong Un oder der Ideologie des Regimes äußern darf. Sich über die Entscheidungen des Machthabers beim Familientreffen zu beschweren, kann drakonische Strafen nach sich ziehen. Auch hier droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe.
Dramatische Lage in Nordkorea - Bevölkerung leidet unter Kim Jong Uns Diktatur
Seit der UN-Untersuchungskommission von 2014 verschärfte das nordkoreanische Regime das Leid des Volkes. "Keine andere Bevölkerung unterliegt in der heutigen Welt solchen Einschränkungen", fasst der Bericht die jüngste Untersuchung zusammen. Systematische Überwachung und staatliche Eingriffe unterdrücken jede Form des freiheitlichen Lebens. Selbst kleinste Formen der Unzufriedenheit werden unterdrückt, wie ein Flüchtling aus Nordkorea schilderte. Damit isoliert sich Nordkorea noch weiter von der Welt - und niemand ist vor den gewaltsamen Bestrafungen des Machthabers sicher.
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bos/loc/news.de
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