US-Politik aktuell: Nach Trump-Attentat – Angeschossener Mann stirbt mit 76 Jahren
Jim Copenhaver wurde beim Attentat auf Donald Trump im Juli 2024 schwer verletzt. Mehr als zwei Jahre später ist der 76-Jährige gestorben. Er hatte bis zuletzt mit den Folgen der Schüsse zu kämpfen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Copenhaver wurde bei der Trump-Kundgebung in Butler angeschossen
- Nach dem Angriff musste er sich mehreren Operationen unterziehen
- Die genaue Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben
Mehr als zwei Jahre nach dem Attentat auf Donald Trump in Butler ist eines der damaligen Opfer gestorben. Jim Copenhaver wurde bei der Wahlkampfveranstaltung im Juli 2024 schwer verletzt. Der 76-Jährige litt seitdem unter dauerhaften gesundheitlichen Folgen.
I’ve got very sad news: Jim Copenhaver, who was shot at the Butler Trump rally on July 13, 2024, has died.
— Ken Silva (@JD_Cashless) September 24, 2026
I don’t have many details at this point, but it’s no secret that Jim was dealing with permanent injuries from Butler—including having bullet fragments still inside of him.… pic.twitter.com/37nRhQfcla
Schussverletzungen mit langfristigen Folgen
Copenhaver gehörte zu den Zuschauern, die am 13. Juli 2024 bei Trumps Auftritt in Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania getroffen wurden. Der Schütze Thomas Crooks feuerte von einem nahe gelegenen Dach auf den damaligen Präsidentschaftskandidaten. Trump wurde am Ohr getroffen. Ein weiterer Zuschauer kam ums Leben, zwei Menschen wurden schwer verletzt. Kurz darauf wurde Crooks von einem Scharfschützen des Secret Service erschossen.
Nach Angaben des Journalisten Ken Silva hatte Copenhaver auch lange nach dem Attentat mit den Folgen seiner Verletzungen zu kämpfen. "Jim mit dauerhaften Verletzungen aus Butler zu kämpfen hatte, einschließlich Kugelfragmenten, die immer noch in ihm steckten", schrieb Silva bei X.
Mehrere Operationen nach dem Attentat
Welche Todesursache letztlich zum Tod des 76-Jährigen führte, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Fest steht, dass Copenhaver nach der Schussverletzung mehrfach operiert werden musste. In einer später eingereichten Klage gegen die US-Regierung schilderte er "Daily Beast" zufolge die erheblichen Folgen des Angriffs. Unter anderem seien mehrere Eingriffe notwendig gewesen, darunter eine Operation am Bauch sowie weitere chirurgische Behandlungen. Copenhaver machte in seiner Klage den Secret Service mitverantwortlich. Seiner Darstellung nach habe es bei der Absicherung der Veranstaltung Versäumnisse gegeben, die seine Verletzung ermöglicht hätten.
Die Kugel galt eigentlich dem US-Präsidenten
Copenhaver selbst hatte seine Erlebnisse in einem Vorwort zu Silvas Buch über die Ermittlungen rund um das Attentat festgehalten. Darin beschrieb er, wie sehr der Angriff sein Leben verändert habe. "Nun, meine Antwort auf diese Frage erhielt ich am 13. Juli 2024, auch wenn ich mir nicht gerade vorgestellt hatte, von einer Kugel getroffen zu werden, die eigentlich dem Präsidenten galt", schrieb er.
Nach Bekanntwerden seines Todes reagierten auch Republikaner im US-Repräsentantenhaus öffentlich auf die Nachricht. Die genauen Umstände seines Todes blieben zunächst offen.
Copenhaver hinterlässt eine Familie. Sein Tod bringt die Folgen des Attentats von Butler erneut in den Fokus, bei dem neben ihm auch weitere Menschen Opfer des Schützen wurden.
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mlk/ife/news.de
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