Donald Trump: Blankes Entsetzen - Trump zeigt größtem Gegner streng geheimen Militärkomplex

Donald Trump selbst pries seinen Ballsaal-Neubau im Weißen Haus als streng geheimen Militärkomplex mit Bunkern und Bombenschutzräumen. Doch plötzlich lud Donald Trump ausgerechnet Chinas Präsidenten ein, sich die Baustelle anzuschauen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sieht sich neuem Spott ausgesetzt. (Foto) Suche
Donald Trump sieht sich neuem Spott ausgesetzt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Donald Trump zeigt China-Präsident streng geheimes Bauprojekt
  • Donald Trump macht aus seinem Ballsaal einen "Militärkomplex"
  • Donald Trump zeigt größtem Spionagegegner geheime Baustelle

Donald Trump, der mit einer ungewöhnlichen Ausbuchtung unter seinem Anzug wieder einmal die Spekulationen anheizte, hat beim Staatsbankett für Chinas Präsidenten Xi Jinping eine Einladung ausgesprochen, die in Washington für Fassungslosigkeit sorgt. Der US-Präsident, dessen schmerzverzerrter Auftritt bereits zuvor für Schlagzeilen gesorgt hatte, wich spontan von seinem Redetext ab und bat sämtliche Gäste - einschließlich des chinesischen Staatschefs -, nach dem Dinner die Baustelle seines neuen Ballsaals im Weißen Haus zu besichtigen.

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Donald Trump zeigt China-Präsident streng geheimes Bauprojekt

"Wenn ich vom Skript abweichen darf... als besondere Ehre für Präsident Xi und Madame Peng möchte ich alle im Raum einladen, hinter dem schönen Vorhang an der hinteren Tür vorbeizuschauen", sagte Trump, wie Videos beim Netzwerk X dokumentieren. Die Baustelle sei "sauber und funkelnd" und "ein Jahr vor der Fertigstellung".

Das Problem: Genau dieses Bauprojekt hatte seine eigene Regierung wochenlang vor Gericht als streng geheime Angelegenheit der nationalen Sicherheit verteidigt - mit unterirdischen Bunkern, Bombenschutzräumen und Hochsicherheits-Besprechungszimmern.

Donald Trump macht aus seinem Ballsaal einen "Militärkomplex"

Was als schlichter neuer Veranstaltungsraum im Weißen Haus angekündigt wurde, hat sich seit der Bekanntgabe im vergangenen Jahr erheblich gewandelt. Inzwischen beschreibt die Regierung das Vorhaben als "integrierten Militärkomplex" - mit unterirdischem Bunker, Bombenschutzräumen, einem Militärkrankenhaus, Forschungseinrichtungen und streng geheimen Konferenzräumen.

Diese Neuklassifizierung kam nicht von ungefähr:

  • Denkmalschützer hatten gegen den Bau geklagt, woraufhin die Trump-Administration die nationale Sicherheit als zentrales Argument ins Feld führte, um das Projekt fortzusetzen.
  • Wochenlang bestand die Regierung vor Gericht darauf, dass es sich um eine hochsensible Sicherheitsangelegenheit handle.

Dass derselbe Präsident nun ausgerechnet den Staatschef der nach FBI-Einschätzung größten Spionagebedrohung Amerikas einlud, einen Blick auf eben diese Baustelle zu werfen, dürfte die juristische Argumentation seiner eigenen Anwälte nicht gerade stärken.

Donald Trump zeigt geheime Baustelle und entfacht blankes Entsetzen

Die Sicherheitsbedenken sind alles andere als abstrakt. Nach Einschätzung des FBI stellt China die gravierendste Gegenspionage-Bedrohung für die USA dar - durch staatlich gesteuerte Hackerangriffe, das Eindringen in kritische Infrastruktur und die Überwachung von Dissidenten im Ausland. Auch aus den eigenen republikanischen Reihen kam scharfe Kritik. Sogar bei Trump-Anhängern herrschte blankes Entsetzen.

  • Der Senator aus North Carolina, Ted Budd, stellte klar: "China ist unser bedeutendster geopolitischer Konkurrent, und wir können es uns nicht leisten, die Ambitionen der KPCh zu ignorieren, die globale Ordnung auf Kosten der Vereinigten Staaten umzugestalten."
  • Floridas Senator Rick Scott wurde noch deutlicher: "Ich verstehe, dass Trump diplomatisch sein muss, aber Xi ist eine verabscheuungswürdige Person, die uns mit Fentanyl umbringt und ein Militär aufbaut, um zu versuchen, uns zu besiegen."

Donald Trump lädt die Tech-Elite ins Weiße Haus ein

Das Dinner selbst fand im East Room statt und glich weniger einem klassischen Diplomatenempfang als einem Gipfeltreffen der amerikanischen Tech-Elite. Unter den Gästen befanden sich Elon Musk, Amazon-Gründer Jeff Bezos, OpenAI-Chef Sam Altman, Nvidias Jensen Huang, Google-CEO Sundar Pichai, Dells Michael Dell und Apples Tim Cook. Auch Citigroup-Chefin Jane Fraser war geladen. Altman verteilte bei seiner Ankunft Autogramme, während Huang seine ikonische schwarze Lederjacke ausnahmsweise gegen einen Smoking tauschte.

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