Landtagswahl: Fraktionsmanagerin: "Volle Rückendeckung" für den Kanzler

In den CDU-Gremien hat es nach Angaben des Kanzlers nach den neuen Wahlniederlagen Partei keine Personaldebatte mehr gegeben. Aber wie sieht es mit der Bundestagsfraktion aus?

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Auch nach der Niederlagenserie der CDU bei drei Landtagswahlen steht die Bundestagsfraktion der Union nach Einschätzung der neuen Fraktionsmanagerin Catarina dos Santos-Wintz hinter Bundeskanzler Friedrich Merz. "Der Kanzler hat die volle Rückendeckung der Unionsfraktion", sagte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin vor einer Sitzung der Bundestagsfraktion.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann wurde nicht ganz so deutlich. Er sagte zur Frage der Rückendeckung für Merz aber, dass die CSU die Personaldebatte über die politische Zukunft des Kanzlers nicht führe. Er betonte, dass es um nun um die Inhalte gehen müsse. "Wir sind angetreten, dieses Land besser zu machen. Und das werden wir auch so weiter machen."

Merz war schon nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen in der eigenen Partei massiv unter Druck geraten. Am vergangenen Sonntag flog die CDU dann in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag und wurde in Berlin von der Linken von Platz eins im Parlament verdrängt.

Merz: Keine Personaldebatten mehr in Parteigremien

Die acht CDU-Ministerpräsidenten hatten ihm allerdings schon vor den beiden neuen Niederlagen ihre Rückendeckung gegeben. Bei den Sitzungen der Spitzengremien der Partei am Sonntag und Montag war die Personalfrage nach Angaben des Kanzlers dann kein Thema mehr. Es sei von niemandem "irgendeine personelle Frage" gestellt "geschweige denn eine Personaldebatte" geführt worden, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Der Kanzler hatte sofort nach Schließung der Wahllokale deutlich gemacht, dass er CDU-Chef und "vor allem" Kanzler bleiben wolle.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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