George W. Bush: Ex-US-Präsident soll "hässliches" Trump-Bild geheim halten

Hält der ehemalige US-Präsident George W. Bush ein von ihm gezeichnetes Porträt seines republikanischen Nachfolgers Donald Trump geheim? Das wird in einem neuen Buch behauptet. Das Bild soll zudem "hässlich" sein.

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Ist der ehemalige US-Präsident George W. Bush (2.v.l.) im Besitz eines "hässlichen" Porträts von Donald Trump? (Foto) Suche
Ist der ehemalige US-Präsident George W. Bush (2.v.l.) im Besitz eines "hässlichen" Porträts von Donald Trump? Bild: picture alliance/dpa/AP | Pamela Smith
  • Enthüllung über George W. Bush in neuem Buch "Profiles in Cowardice: A Study of Collaboration in the Trump Era"
  • Republikanischer Ex-Präsident soll "hässliches Bild" von Donald Trump gezeichnet haben
  • Autor Jacob Weisberg wirft Bush vor, dass er durch sein Schweigen die Politik des amtierenden Präsidenten unterstützt

Donald Trump prahlte zuletzt erneut mit den von ihm veranlassten Renovierungsarbeiten im Weißen Haus.Zu den Umgestaltungsmaßnahmen des Republikaners gehörte in den vergangenen Monaten auch eine neue Porträt-Wand im Westflügel mit den Bildern aller früheren US-Präsidenten - bis auf Joe Biden. Trump ist als 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten gleich mit zwei Porträts vertreten. Ebenfalls zu sehen ist sein Parteikollege George W. Bush, der von 2001 bis 2009 regierte. Der 80-Jährige soll zudem im Besitz eines weiteren Porträts von Trump sein, das für das amtierende Staatsoberhaupt ziemlich unangenehm ist.

George W. Bush soll "hässliches" Porträt von Donald Trump gemalt haben

Das enthüllte Jacob Weisberg in seinem neuen Buch "Profiles in Cowardice: A Study of Collaboration in the Trump Era" (deutsch: "Profile der Feigheit: Eine Studie über Zusammenarbeit in der Trump-Ära"), wie aktuell "Raw Story" berichtet. Der Autor behauptete, Bush habe insgeheim "ein wirklich hässliches Bild von Trump gezeichnet, das er niemandem zeigen will". Der frühere US-Präsident würde seine Gefühle durch Malerei ausdrücken. "Eine Art Kunsttherapie. Er versucht, über Politik zu sprechen und seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, ohne sie ausdrücklich zu benennen", so Weisberg weiter.

Ist der ehemalige republikanische US-Präsident ein Trump-Unterstützer?

Zu dem Verhältnis der beiden Republikaner hat der ehemalige Chefredakteur der Slate Group ebenfalls eine klare Meinung. Bush gehöre zu Trumps Unterstützern - allerdings nicht weil er lautstark Werbung für seinen Parteikollegen gemach habe, sondern vielmehr weil er zu dessen Politik schweige. "Es gibt Sünden der Tat und Sünden der Unterlassung", so Weisberg. Letzterem würde sich Bush schuldig machen. Für den Autor ist dieses Verhalten inakzeptabel. "Bush versteckt sich meiner Meinung nach hinter einem Dogma, wonach sich Präsidenten jeglicher Stellungnahme vollständig enthalten müssen." Dabei hätte er laut Weisberg genau wie andere frühere Präsidenten seine Stimme erheben können, wenn er es für wichtig hielt. "Aber er will Trumps Namen nicht in den Mund nehmen."

Ob George W. Bush wirklich ein "hässliches" Bild von Donald Trump besitzt, bleibt unklar. Beide Männer haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen in Weisbergs Buch geäußert.

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