Donald Trump: "Er wird den Rest von uns bestrafen" - Trump-Nichte warnt vor drastischer Entscheidung

Donald Trumps Name musste vom Kennedy Center verschwinden - jetzt drohen seine Anhänger dem legendären Kulturzentrum mit Abriss und Bankrott. Präsidenten-Nichte Mary Trump kennt den wahren Grund für die Eskalation.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sieht sich einmal mehr der Kritik seiner Nichte Mary ausgesetzt. (Foto) Suche
Donald Trump sieht sich einmal mehr der Kritik seiner Nichte Mary ausgesetzt. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | James Manning
  • Donald Trump kann den Zusammenbruch verhindern
  • Donald Trump bekommt seinen Willen nicht
  • Trump-Nichte ruft zum Widerstand auf

Hinter dem eskalierenden Machtkampf um das Kennedy Center in Washington steckt nach Ansicht von Mary Trump ein denkbar simples Motiv: das gekränkte Ego ihres Onkels. Die 61-jährige Nichte von US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Video auf X zu Wort gemeldet und die Drohkulisse rund um das berühmte Kulturzentrum als reine Inszenierung bezeichnet. Es ist längst nicht die einzige Schlagzeile, die sich mit Trumps Ego befasst - der US-Präsident selbst brachte zuletzt ein Haar-Problem zur Sprache.

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Donald Trump: Nur der US-Präsident kann den Zusammenbruch angeblich verhindern

Die von Donald Trump eingesetzten Führungskräfte des Kennedy Centers zeichnen ein düsteres Bild: In einem neuen Dokument behaupten sie laut "Washington Post", die Institution stehe unmittelbar vor der Zahlungsunfähigkeit. Einzig Donald Trumps Name auf dem Gebäude und sein persönlicher Einfluss könnten den "sicheren finanziellen Zusammenbruch" noch abwenden.

Parallel dazu verschärfte das Justizministerium den Ton erheblich. In einer Gerichtsakte vom vergangenen Monat warnten Regierungsanwälte, das Kulturzentrum müsse möglicherweise komplett abgerissen werden, sollte Trumps Plan einer zweijährigen Schließung für Renovierungsarbeiten gerichtlich blockiert werden. Die Juristen bezeichneten das Bauwerk als "baulich marode, grundlegend unsicher und peinlich für die Hauptstadt der Nation".

Donald Trump bekommt seinen Willen nicht - "er wird den Rest von uns bestrafen"

Mary Trump ließ an den Aussagen der Vorstandsmitglieder kein gutes Haar. Deren Behauptung, ausgerechnet ihr Onkel sei die letzte Rettung für das Kulturzentrum, quittierte sie mit beißendem Spott:

  • "Der Vorstand, der nur aus einem Haufen handverlesener Speichellecker besteht, hat das tatsächlich ohne jedes Schamgefühl oder Selbstbewusstsein gesagt."
  • Dass ausgerechnet der Mann, der die Künste so "zutiefst liebt und ehrt", die einzige Hoffnung sein soll - das sei schlicht "Schwachsinn".
  • "Er ist immer noch sauer, weil er seinen blöden Namen von der Seite des Gebäudes nehmen musste, und er wird den Rest von uns bestrafen, einfach weil er seinen Willen nicht bekommt", erklärte Mary Trump. "Darum geht es. Punkt. Ende der Geschichte."

Die gesamte Drohkulisse rund um Renovierung und Abriss hält die 61-Jährige für vorgeschoben. Vor Trumps Einmischung habe niemand derart dringenden Sanierungsbedarf gesehen. Der eigentliche Auslöser der Eskalation sei vielmehr die erzwungene Entfernung seines Namens vom Gebäude - eine Demütigung, die der US-Präsident offenbar nicht verwinden könne.

Trump-Nichte ruft zum Widerstand auf

Doch Mary Trump belässt es nicht bei Kritik - sie ruft zum aktiven Widerstand auf. Sollten tatsächlich Abrissfahrzeuge vor dem Kennedy Center auffahren, müssten die Menschen "alles stehen und liegen lassen, nach Washington kommen, eine Menschenkette bilden, ein Picknick mitbringen und dort ausharren", damit "diese Monster nicht noch eine Sache zerstören, die Amerika liebt".

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