JD Vance: Brisante Anrufe wegen Trump enthüllt - Vance wollte die Wahrheit erfahren

US-Vizepräsident JD Vance griff monatelang zum Hörer, um selbst die Wahrheit über den Iran-Krieg zu erfahren. Was die Kommandeure ihm sagten, war alarmierend und widersprach direkt den Aussagen von Donald Trump.

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JD Vance tätigte hinter Donald Trumps Rücken einen pikanten Anruf. (Foto) Suche
JD Vance tätigte hinter Donald Trumps Rücken einen pikanten Anruf. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • JD Vance mit Anrufen bei US-Kommandeuren
  • JD Vance alarmiert: Patriot-Raketen auf historischem Tiefstand
  • Donald Trump behauptet öffentlich etwas ganz anderes

US-Vizepräsident JD Vance hat offenbar über Monate hinweg direkt mit Militärkommandeuren telefoniert, um sich ein ungefiltertes Bild vom Iran-Krieg zu verschaffen. Das berichtete die "New York Times" unter Berufung auf aktuelle und ehemalige Regierungsbeamte. Dabei konnte Donald Trump bereits eine weitere Abfuhr nicht verhindern, wie jüngst berichtet wurde.

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JD Vance mit heimlichen Anrufen bei US-Kommandeuren

Demnach wollte JD Vance die persönlichen Einschätzungen der Befehlshaber hören, bevor diese in eine abgestimmte offizielle Position des Verteidigungsministeriums einflossen. Der Vizepräsident kontaktierte Kommandeure im Nahen Osten, in Europa und Asien und löcherte sie mit Fragen zu Kriegszielen, geschätzten Verlusten, der Widerstandsfähigkeit des iranischen Regimes und dem Zustand der Waffenvorräte.

Was er dabei erfuhr, war nach Darstellung der "New York Times" ernüchternd - und stand in krassem Widerspruch zu dem, was die Trump-Regierung der Öffentlichkeit erzählte. Vance, der den Krieg laut dem Bericht von Anfang an ablehnte, hatte von Donald Trump den Auftrag erhalten, einen Frieden mit Teheran auszuhandeln. Im Juni mündeten die Bemühungen in eine Absichtserklärung - doch die vereinbarte Waffenruhe hielt nicht. Als das 60-Tage-Fenster für eine endgültige Einigung verstrich, ohne dass ein Abkommen zustande kam, verschärften sich die Spannungen sogar noch weiter.

JD Vance alarmiert: Patriot-Raketen auf historischem Tiefstand

Die Rückmeldungen der Kommandeure an Vance zeichneten ein düsteres Bild. Besonders beunruhigt zeigten sich die Offiziere über die schwindenden Bestände an Patriot-Abfangraketen - dem Rückgrat der amerikanischen Luftverteidigung. In einem Einsatzgebiet sank die Zahl dieser Raketen bis zum späten Frühjahr auf unter 100 Stück, wie die "New York Times" berichtete.

Die Munitionsvorräte seien insgesamt "die niedrigsten, die sie je gesehen haben", teilten die Befehlshaber dem Trump-Vize mit. Mehrere aktuelle und ehemalige Regierungsvertreter bestätigten gegenüber der Zeitung, dass Vance nach seinen Gesprächen mit den Kommandeuren zutiefst besorgt gewesen sei - nicht nur wegen der Munitionsengpässe, sondern auch wegen grundlegender strategischer Fragen. Vance, der selbst vier Jahre als Marine im Irakkrieg gedient hatte, drängte die Militärs zudem auf konkrete Angaben zu Opferzahlen und dazu, wie viel Druck das Regime in Teheran noch aushalten könne.

Donald Trump behauptet öffentlich etwas ganz anderes

Öffentlich klang das alles ganz anders. US-Präsident Donald Trump behauptete wiederholt, die USA hätten den Krieg bereits gewonnen, Irans Militär sei zerstört und es gebe keinerlei Probleme mit den amerikanischen Waffenbeständen. Vance selbst erklärte noch vergangene Woche vor Reportern, er würde den mittlerweile über sechs Monate andauernden Konflikt nicht einmal als "Krieg" bezeichnen. Es gebe "kein aktives Schießen", sagte der Vizepräsident - obwohl beide Seiten zuletzt weiter Angriffe durchführten.

Seine angeblichen Bedenken trug JD Vance nach außen nicht vor. Stattdessen verteidigte er Trumps Entscheidungen bei öffentlichen Auftritten vehement. Hinter verschlossenen Türen reagierte Trump laut der "New York Times" mit Wutausbrüchen auf Berichte über die erschöpften Vorräte und bezeichnete die Berichterstattung als "Verrat". Anschließend sollen Dutzende hochrangige Pentagon-Offiziere Lügendetektortests unterzogen worden sein.

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