Ist Donald Trump tot?: Weißes Haus lässt Gerüchte um Trumps Ableben explodieren

Eine knappe Ankündigung des Weißen Hauses genügte, um die Gerüchte explodieren zu lassen: Ist Donald Trump tot? In den sozialen Medien eskalierte die Situation, Trumps Sprecher musste mit deutlichen Worten eingreifen.

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Eine harmlose Ankündigung des Weißen Hauses ließ Gerüchte explodieren, Donald Trump sei tot. (Foto) Suche
Eine harmlose Ankündigung des Weißen Hauses ließ Gerüchte explodieren, Donald Trump sei tot. Bild: picture alliance/dpa/dpa Pool | Michael Kappeler
  • Donald Trump für tot erklärt in Social-Media-Gerüchten
  • Spekulationen um Tod des US-Präsidenten nehmen nach Ankündigung des Weißen Hauses überhand
  • Pressekonferenz mit Vizepräsident Vance schürt Hoffnungen auf Trump-Tod

In den sozialen Medien machten unlängst wilde Gerüchte über den angeblichen Tod von US-Präsident Donald Trump die Runde – ausgelöst durch eine schlichte Ankündigung des Weißen Hauses, wonach Vizepräsident JD Vance eine Pressekonferenz abhalten werde. Innerhalb kürzester Zeit explodierten die Spekulationen auf Plattformen wie X.

Ist Donald Trump tot? Weißes Haus muss Stellungnahme abgeben

Die Regierung reagierte mit einer unmissverständlichen Zurückweisung: Sprecher Davis Ingle bezeichnete die Urheber der Behauptungen als Verschwörungstheoretiker. Es gibt keinerlei offizielle Hinweise darauf, dass der Präsident verstorben ist oder seine Amtsgeschäfte nicht ausführen kann. Donald Trump selbst hat Berichte über einen möglichen kognitiven Abbau wiederholt zurückgewiesen und betont, er befinde sich in ausgezeichneter gesundheitlicher Verfassung. Die viralen Behauptungen entbehren nach wie vor jeder offiziellen Grundlage.

Weißes Haus kündigt Pressekonferenz an - und alle hoffen auf Trumps Tod

Den Stein ins Rollen brachte ein denkbar unspektakulärer Post. Das offizielle Konto des Weißen Hauses teilte auf X mit: "Vizepräsident JD Vance wird heute um 13.00 Uhr ans Podium treten." Weder wurde ein Thema genannt, noch gab es irgendeinen Hinweis auf einen Notfall im Zusammenhang mit dem Präsidenten. Für Donald Trumps Stellvertreter wäre es laut "Newsner" der erste Auftritt bei einem Pressebriefing im Weißen Haus seit Juli gewesen. Doch allein die Tatsache, dass der Vizepräsident und nicht Trump selbst angekündigt wurde, reichte offenbar aus, um bei zahlreichen Nutzern die wildesten Schlussfolgerungen auszulösen. Was folgte, war eine Lawine aus Spekulationen, gefälschten Eilmeldungen und makabren Kommentaren unter dem offiziellen Posting.

"EILMELDUNG: Donald Trump ist gestorben" - Makabrer Galgenhumor nach harmloser ANkündigung

Unter dem offiziellen Posting des Weißen Hauses sammelten sich rasch Kommentare, die zwischen bitterem Sarkasmus und dreisten Falschmeldungen changierten. Nutzer verfassten fingierte Breaking-News-Meldungen wie "Trump mit 80 Jahren tot aufgefunden" oder verkündeten schlicht: "EILMELDUNG: Donald Trump ist gestorben."

Andere machten keinen Hehl aus ihrer Schadenfreude. "Wenn er tot ist, gebe ich persönlich allen einen aus", schrieb ein Nutzer. Ein weiterer Kommentar lautete: "Falls es um etwas anderes geht als Trumps Tod, könnt ihr euch das sparen – wir wollen es nicht hören." Auch fatalistischere Töne mischten sich darunter: "Nach all den Todesfällen in letzter Zeit würde mich nichts mehr überraschen. Nicht einmal das." Keiner dieser Beiträge stützte sich auf verifizierte Informationen.

Weißes Haus schießt nach wilden Todesgerüchten scharf zurück

Angesichts der sich rasant verbreitenden Gerüchte um Donald Trumps Ableben bezog die Regierung unmissverständlich Stellung. Sprecher Davis Ingle griff die Urheber der Behauptungen frontal an: "Nur klebstoffschnüffelnde Degenerierte würden zwanghaft haltlose Verschwörungstheorien über Präsident Trump verbreiten, und das liegt daran, dass sie an einer schweren, lähmenden Krankheit namens Trump Derangement Syndrome leiden, die ihre erbsengroßen Gehirne vollständig zerfressen hat."

Ingle hob zudem Trumps vermeintliche Stärken hervor: Dessen Schärfe, unübertroffene Energie und historische Zugänglichkeit stünden in krassem Gegensatz zur vorherigen Regierung. Dort hätten Demokraten und etablierte Medien den ernsthaften geistigen und körperlichen Verfall von Joe Biden gezielt vor der Öffentlichkeit vertuscht. Eine inhaltliche Erklärung, worum es bei Vances geplantem Pressebriefing tatsächlich gehen sollte, lieferte das Weiße Haus hingegen nicht.

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