Wladimir Putin: Anschlag auf offener Straße - Putin-General mit Kopfschuss niedergestreckt

Schwerer Schlag für Wladimir Putin. Drei Tage nachdem der ukrainische Geheimdienst ihn offiziell zum Verdächtigen für den Raketenangriff auf ein Kinderkrankenhaus erklärt hatte, wurde der russische General Nikolai Warpachowitsch von einem Motorradschützen niedergestreckt.

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Wladimir Putin (Foto) hat einem Bericht zufolge bei einem Anschlag einen Top-General verloren. (Foto) Suche
Wladimir Putin (Foto) hat einem Bericht zufolge bei einem Anschlag einen Top-General verloren. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Vyacheslav Prokofyev
  • Putin-General Nikolai Warpachowitsch fällt Anschlag zum Opfer
  • Putin-General soll Raketenangriff auf Kinderkrankenhaus befohlen haben
  • Ukraine-Krieg aktuell - Putin-Raketen schlugen mitten am Tag ein
  • Wladimir Putin machtlos: Gezielte Tötungen russischer Militärs häufen sich

Noch ein Rückschlag für Wladimir Putins Offiziersriege. Ein russischer Bomber-General ist bei einem gezielten Anschlag in der Ortschaft Probuschdenije nahe der Stadt Engels schwer verletzt worden. Nikolai Warpachowitsch, Kommandeur einer strategischen Bomberdivision, wurde von zwei Kugeln getroffen - eine traf ihn am Kopf, die andere am Rumpf. Bereits zuletzt hatte der Kremlchef einen Offizier bei einem Autobombenanschlag verloren.

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Putin-General Nikolai Warpachowitsch fällt Anschlag zum Opfer

Der Angreifer näherte sich laut russischen und ukrainischen Medienberichten (unter anderem "The Moscow Times") auf einem Motorrad und gab die Schüsse ab, während er sein Gesicht unter einem Helm verbarg. Auch Warpachowitschs Fahrer wurde dabei durch einen Schuss verwundet.

Der Putin-General wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo Chirurgen die Projektile entfernten und ihn operierten. Eine mögliche Verlegung in die Hauptstadt Moskau stand offenbar zur Debatte. Die russischen Behörden haben die Identität des Opfers bislang nicht offiziell bestätigt.

Putin-General soll Raketenangriff auf Kinderkrankenhaus befohlen haben

Warpachowitsch ist kein unbedeutender Offizier in der russischen Militärhierarchie. Seit 2021 steht er an der Spitze der 22. Garde-Schwere Bomber-Luftdivision, die im Oblast Saratow stationiert ist. Diese Einheit gehört zu den strategischen Kernverbänden der russischen Luftstreitkräfte.

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU stufte den General erst am 31. August offiziell als Verdächtigen ein. Der Vorwurf: Er soll den Befehl für den Raketenangriff auf das Kinderkrankenhaus Okhmatdyt in Kiew am 8. Juli 2024 gegeben haben. Nur drei Tage nach dieser Einstufung trafen ihn die Kugeln des Attentäters in Probuschdenije.

Dieser enge zeitliche Zusammenhang zwischen der formellen Verdächtigung durch den SBU und dem Mordversuch nährt Spekulationen über eine mögliche Beteiligung ukrainischer Dienste - einen Beweis dafür gibt es allerdings nicht.

Ukraine-Krieg aktuell - Putin-Raketen schlugen mitten am Tag ein

Der Angriff auf das Kinderkrankenhaus Okhmatdyt zählt zu den erschütterndsten Einzelereignissen des gesamten Ukraine-Krieges. Als die russischen Raketen am 8. Juli 2024 einschlugen, befanden sich nach unterschiedlichen Angaben bis zu 600 Patienten in der Einrichtung. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, unter ihnen ein Arzt. Zahlreiche weitere Personen erlitten Verletzungen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in einer Stellungnahme nach dem Attentat vielsagend, ohne den General direkt beim Namen zu nennen. Er verwies gezielt auf die Region Saratow und bezeichnete den Vorfall als "weitere Bestätigung" dafür, dass sich russische Täter nirgendwo verstecken könnten.

Wladimir Putin machtlos: Gezielte Tötungen russischer Militärs häufen sich

Das Attentat auf Warpachowitsch fügt sich in ein Muster ein, das seit Jahren erkennbar ist. Immer wieder werden hochrangige russische Offiziere und prominente Kriegsbefürworter Ziel von Anschlägen – und mehrfach übernahm der ukrainische Geheimdienst die Verantwortung dafür.

Im Dezember 2024 wurde General Igor Kirillow getötet, im April 2025 traf es General Jaroslaw Moskalik. Bereits 2022 starb die ultranationalistische Publizistin Darja Dugina durch eine Autobombe. Nicht jede Operation verlief erfolgreich: Ein Anschlag auf Oberst Azatbek Omurbekov, den Kiew als "Schlächter von Butscha" bezeichnet, misslang im April 2026.

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