Berlin: Miersch: Gesprächsstrang mit Russland darf nicht reißen

Nach dem gescheiterten Drohnenanschlag auf Leipzig reagiert die Bundesregierung mit Maßnahmen gegen Russland. In der SPD wird betont, man müsse mit Moskau im Gespräch bleiben.

Erstellt von - Uhr

Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch unterstützt die Reaktion der Bundesregierung auf den Russland zugeschriebenen Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig. "Ich halte es für angemessen, wie reagiert worden ist, und trotzdem müssen wir alles dafür tun, dass es nicht eine weitere Eskalation gibt", sagte Miersch in Berlin vor einer Klausur seiner Fraktion.

Es sei deswegen wichtig, den Gesprächsstrang nie zu verlassen und immer wieder versuchen auch zu erneuern, sagte Miersch. Er sei sich sicher, dass es dazu ein Einvernehmen in der Bundesregierung und unter den Europäern gebe.

Die Bundesregierung hatte am Dienstag ein ganzes Bündel von Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland angekündigt. Dazu zählen die Schließung des Russischen Hauses in Berlin - das Kulturinstitut steht im Verdacht, als Tarnung für Spionagezwecke zu dienen - und des Generalkonsulats in Bonn sowie die damit verbundene Ausweisung zahlreicher Diplomaten. Zudem soll es verschärfte Einreisekontrollen für Russen sowie ein härteres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte geben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.